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Obwohl Teslas Stammwerk in Fremont einige Zeit lang wegen den Coronaauflagen die Produktion einstellen musste und auch andere Standorte zwischenzeitlich betroffen waren, liegt Tesla im zweiten Quartal nur leicht unter den Auslieferungszahlen des Vorjahres. Der Konzern scheint Corona gut zu verkraften und erhöht nun das Bestellvolumen bei seinen Batterielieferanten.

Der US-Elektroautobauer Tesla und der japanische Batteriespezialist Panasonic bleiben auch über die nächsten Jahre weiter Partner. Dazu haben die beiden Unternehmen nun einen neuen drei Jahres Vertrag unterzeichnet, der primär die Herstellung und Belieferung von Batteriezellen in Teslas Giga-Factory in Nevada sicherstellen soll.

Noch hat Teslas Battery-Day, der wieder eine Vielzahl von Neuerungen des Technologieführers im Bereich der Elektromobilität für die hauseigenen Batterien offenbaren soll, noch nicht stattgefunden, da kündigt Tesla Chef Musk trotzdem bereits an, künftig auf LFP-Zellen bauen zu wollen und diese bald im Model 3 einzusetzen.

CATL hat angekündigt, Investitionen von rund 20 Milliarden Yuan (ca. 2,5 Mrd. Euro) in seine Batterieprojekte zu tätigen und somit seine Kapazitäten weiter auszubauen. Berichten zufolge soll eine neue Fabrik im Jahre 2021 den Betrieb aufnehmen und bei Volllast eine Kapazität von 45 Gigawattstunden produzieren.

Bereits vor einer Woche hatte Tesla die Liefervereinbarung mit dem chinesischen Batteriehersteller CATL bekannt gegeben, welche nun auch von Seiten des Herstellers bestätigt wurde. Gemäß der Börsenmitteilung gibt es darin keine Begrenzung für das Liefervolumen. Demnach könnte Tesla die Liefermengen CATL nach eigenem Bedarf vorgeben.

Laut eigenen Angaben werden die Zellen für die Produktion des Model 3 in der Gigafactory 3 (Shangahai) von CATL und LG Chem geliefert. Beide Produzenten wollten hierzu jedoch keine Stellung nehmen. Die genauen Details des Lieferabkommens sind ebenfalls nicht bekannt.

Der süddeutsche Produzent von Batteriemanagementsystemen Marquardt plant eine neue Fertigung der eigenen Batterieelektronik in Thüringen. Für die Entwicklung von zwei lokalen Standorten steht hierfür nach eigenen Angaben eine Investition von deutlich über 50 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Contemporary Amperex Technology Ltd besser bekannt als CATL und Chinas größter Hersteller von Lithium-Ionen-Batteriezellen, hat pünktlich zu Weihnachten am 24ten Dezember mit dem Bau an einem neuen Batteriezellenwerk in der südwestlich in China gelegenen Stadt Yibin begonnen. In bekannt schnellem chinesischem Zeitplan soll hier innerhalb von etwas mehr als zwei Jahren ein Produktionsstandort für 15 GWh pro Jahr entstehen. Nach zwei weiteren Jahren soll die Produktionskapazität dann noch einmal auf insgesamt 30 GWh pro Jahr gesteigert werden.

CATL setzt den ersten Spatenstich für eine Batteriezellen-Fabrik außerhalb Chinas in Thüringen. Bis 2022 soll eine Produktionskapazität von 14 GWh entstehen.

Nach umfangreichen Planungen in Europa behält das Unternehmen auch den amerikanischen Markt im Blick. Man erwarte hier ebenso wie in Europa und China einen deutlichen Anstieg des Bedarfs an Batteriezellen.

In Zusammenarbeit mit dem japanischen Solarstrom-Unternehmen Next Energy and Ressources sollen Batteriespeichersysteme von Contemporary Amperex Technology Co Ltd (CATL) in Japan vertrieben werden.

CATL und die Toyota Motor Corporation haben die Basis für die gemeinsame Zusammenarbeit vorgestellt: Neben der längerfristigen Abnahme von Zellen wird eine Entwicklungspartnerschaft vereinbart.

CATL plant für sein neues und erstes Batteriezellwerk in Deutschland noch in diesem Jahr den Baubeginn. Entsprechende Bauflächen in Erfurt und in Arnstadt sind bereits seit längerem im Besitz von CATL.