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CATL hat angekündigt, Investitionen von rund 20 Milliarden Yuan (ca. 2,5 Mrd. Euro) in seine Batterieprojekte zu tätigen und somit seine Kapazitäten weiter auszubauen. Berichten zufolge soll eine neue Fabrik im Jahre 2021 den Betrieb aufnehmen und bei Volllast eine Kapazität von 45 Gigawattstunden produzieren.

Bereits vor einer Woche hatte Tesla die Liefervereinbarung mit dem chinesischen Batteriehersteller CATL bekannt gegeben, welche nun auch von Seiten des Herstellers bestätigt wurde. Gemäß der Börsenmitteilung gibt es darin keine Begrenzung für das Liefervolumen. Demnach könnte Tesla die Liefermengen CATL nach eigenem Bedarf vorgeben.

Laut eigenen Angaben werden die Zellen für die Produktion des Model 3 in der Gigafactory 3 (Shangahai) von CATL und LG Chem geliefert. Beide Produzenten wollten hierzu jedoch keine Stellung nehmen. Die genauen Details des Lieferabkommens sind ebenfalls nicht bekannt.

Der süddeutsche Produzent von Batteriemanagementsystemen Marquardt plant eine neue Fertigung der eigenen Batterieelektronik in Thüringen. Für die Entwicklung von zwei lokalen Standorten steht hierfür nach eigenen Angaben eine Investition von deutlich über 50 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Contemporary Amperex Technology Ltd besser bekannt als CATL und Chinas größter Hersteller von Lithium-Ionen-Batteriezellen, hat pünktlich zu Weihnachten am 24ten Dezember mit dem Bau an einem neuen Batteriezellenwerk in der südwestlich in China gelegenen Stadt Yibin begonnen. In bekannt schnellem chinesischem Zeitplan soll hier innerhalb von etwas mehr als zwei Jahren ein Produktionsstandort für 15 GWh pro Jahr entstehen. Nach zwei weiteren Jahren soll die Produktionskapazität dann noch einmal auf insgesamt 30 GWh pro Jahr gesteigert werden.

CATL setzt den ersten Spatenstich für eine Batteriezellen-Fabrik außerhalb Chinas in Thüringen. Bis 2022 soll eine Produktionskapazität von 14 GWh entstehen.

Nach umfangreichen Planungen in Europa behält das Unternehmen auch den amerikanischen Markt im Blick. Man erwarte hier ebenso wie in Europa und China einen deutlichen Anstieg des Bedarfs an Batteriezellen.

Das neue geplante Tesla-Batteriezell-Werk in Europa könnte in Niedersachsen oder Nordrhein-Westfalen umgesetzt werden. Erste Begehungen haben bereits stattgefunden, eine Entscheidung steht noch aus.

In Zusammenarbeit mit dem japanischen Solarstrom-Unternehmen Next Energy and Ressources sollen Batteriespeichersysteme von Contemporary Amperex Technology Co Ltd (CATL) in Japan vertrieben werden.

CATL und die Toyota Motor Corporation haben die Basis für die gemeinsame Zusammenarbeit vorgestellt: Neben der längerfristigen Abnahme von Zellen wird eine Entwicklungspartnerschaft vereinbart.

CATL plant für sein neues und erstes Batteriezellwerk in Deutschland noch in diesem Jahr den Baubeginn. Entsprechende Bauflächen in Erfurt und in Arnstadt sind bereits seit längerem im Besitz von CATL.