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Der chinesische Batteriekonzern CATL hat das kanadische Bergbauunternehmen Millennial Lithium gekauft. Für die Übernahme des vor allem in Argentinien aktiven Konzerns zahlte CATL umgerechnet rund 254,5 Millionen Euro. Mit der Investition will das Unternehmen eine langfristige Lithium-Versorgung gewährleisten.

Der Lithium-Förderer Vulcan Energy will im Oberrheingraben mit Hilfe eines Geothermiekraftwerks Lithium gewinnen. Außerdem plant das deutsch-australische Unternehmen laut eigenen Angaben, eine Lithiumhydroxid-Anlage des Zero-Carbon-Lithium-Projekts im Chemiepark Höchst in der Nähe von Frankfurt am Main zu errichten.

Ford hat einen massiven Ausbau seiner Elektromobilambitionen angekündigt. Laut einer Mitteilung des Autobauers plant der Konzern, insgesamt rund 11,4 Milliarden US-Dollar an zwei neuen Produktionsstandorten zu investieren. In Tennessee und Kentucky gehen demnach ab 2025 insgesamt drei neue Gigyfactorys in Betrieb.

Daimler beteiligt sich mit der Marke Mercedes-Benz am europäischen Batterieprojekt „Automotive Cells Company“ (ACC). Der deutsche Autobauer wird eigenen Angaben zufolge gleichberechtigter Anteilseigner. Die Partnerschaft soll die Produktionsleistung in den ACC-Werken bis Ende des Jahrzehnts deutlich erhöhen.

Das russische Unternehmen Rosatom will in Kaliningrad ab 2026 mit der Produktion eigener Batteriezellen beginnen. Bereits im vergangenen Frühjahr hatte der Atomkonzern Pläne bekanntgegeben, der erste größere Batteriehersteller Russlands werden zu wollen. Die Produktionsleistung soll anfangs mindestens drei Gigawattstunden betragen.

Der chinesische Batterieproduzent Gotion High-Tech will bis zum Jahr 2025 ein Produktionsvolumen von insgesamt 300 Gigawattstunden erreichen. In Deutschland beabsichtigt das Unternehmen, das unter anderem bereits mit VW kooperiert, in einem ehemaligen Bosch-Werk Batterien herzustellen.

Das deutsche Chemie-Unternehmen BASF und der chinesische Batteriehersteller CATL kooperieren künftig im Bereich von Batteriematerialien. Im Fokus stehen dabei Kathoden und Batterie-Recycling, vor allem für das aktuell entstehende CATL-Werk in Erfurt. Die Partnerschaft soll eine nachhaltige Wertschöpfung erzeugen.

Der Batterieproduzent CATL plant die Errichtung einer Produktionsstätte für Lithium-Ionen-Batterien in der chinesischen Provinz Jiangxi. Die Fabrik mit einer Fläche von etwa 867.000 Quadratmetern soll innerhalb von 30 Monaten fertiggestellt sein. Die Gesamtinvestition umfasst 13,5 Milliarden Yuan – das entspricht rund 1,8 Milliarden Euro.

Redwood Materials will in den USA eine Produktionsstätte für neue Batterie-Materialien errichten. Das Werk soll zunächst auf eine jährliche Kapazität von 100 Gigawattstunden kommen. Bislang waren die Pläne des von Tesla-Mitgründer JB Straubel ins Leben gerufenen Unternehmens auf das Recycling von Fahrzeugbatterien beschränkt.

Der Vorstand von Porsche will in wenigen Wochen verkünden, wo der Standort für die eigene Batteriezellfertigung liegen soll. Seit Längerem sind bereits Pläne des Sportwagenherstellers dazu bekannt, gemeinsam mit dem Partner Customcells eine Produktion mit einer jährlichen Kapazität von 100 Megawattstunden aufzubauen.

Tesla verhandelt derzeit in China offenbar mit zwei bestehenden Partnern und zwei neuen über die Belieferung mit Batteriezellen des Typs 4680. Obwohl Tesla angekündigt hatte, in Zukunft auch eigene Batterien produzieren zu wollen, bleiben Zellzulieferer bedeutsam für das Unternehmen. Laut CEO Elon Musk sollen sich die Zulieferungen 2022 etwa verdoppeln.

Der koreanische Batteriehersteller SK Innovation (SKI) will mehr als eine Milliarde US-Dollar für ein neues Batteriewerk in China aufwenden. Die Investition steht offensichtlich in direkter Verbindung mit dem im vergangenen Juli vorgestellten Ziel, bis zum Jahr 2025 eine Produktionskapazität von 200 Gigawattstunden zu erreichen.

Das Joint Venture „Automotive Cells Company“ wird von Bund und Land mit insgesamt 436,8 Millionen Euro gefördert. Der Verbund aus dem Automobilkonzern Stellantis, dem französischen Batteriehersteller Saft und Opel erhalte die Unterstützung für ein Batteriezellwerk, das am Opel-Standort in Kaiserslautern entstehen soll.

Das chinesische Unternehmen CALB hat angekündigt, seine Produktionskapazität bis zum Jahr 2025 auf insgesamt 300 Gigawattstunden zu erhöhen. Dafür plane der Batteriehersteller unter anderem eine Fertigungsstätte in Hefei, die eine Kapazität von 50 Gigawattstunden bereitstellen soll. Investitionskosten: 3,25 Milliarden Euro.

Der Batteriehersteller CATL plant durch einen Ankauf von Unternehmensanteilen offenbar die Absicherung seines Kobaltbedarfs. Aktuellen Medienberichten zufolge verhandelt CATL mit dem ebenfalls chinesischen Bergbauunternehmen „Jinchuan Group International Resources“ über den Erwerb von rund zehn Prozent der Firma.