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Europäische Autohersteller wie Volkswagen, Daimler und Stellantis haben große Mühe, die Versorgungssicherheit für Batteriezellen zu gewährleisten. Neben dem bereits bekannten Chip-Mangel in der Automobilindustrie steht Experten zufolge in absehbarer Zukunft auch die ausreichende Versorgung mit Batterierohstoffen infrage.

Blackstone Resources hat mit Hilfe künstlicher Intelligenz die Validierung des 3-D-Drucks von Batteriezellen und Feststoffkörperbatterien bekannt gegeben. Das schweizerische Unternehmen hat durch die Bestätigung seiner Technologie von unabhängigen Experten Zugang zu weiteren Fördermitteln erhalten.

Der Batteriekonzern CATL hat eine Investition von umgerechnet rund fünf Milliarden US-Dollar für den Bau einer Anlage zum Batterie-Recycling angekündigt. Sie soll in China errichtet werden und gilt als Antwort auf höhere Recycling-Standards der chinesischen Regierung und die Forderung nach einem sparsamen Umgang mit Batterie-Ressourcen.

Die Tochterfirma SK IE Technology (SKIET) des südkoreanischen Batterieproduzenten SK Innovation hat in Polen das erste von vier Werken zur Separatorenherstellung für Lithium-Ionen-Batterien eröffnet. Die Massenproduktion in dem schlesischen Werk soll im Anschluss an die aktuell laufende Testphase noch Ende 2021 beginnen.

Der „Battery-News.de“-Partner „electrive.net“ lädt für Mittwoch, 13. Oktober, von 10 bis 14 Uhr zu seiner Online-Konferenz für Elektromobilität ein. Im Vordergrund steht diesmal die Batterietechnologie. Industrialisierungsexperte Dr. Heiner Heimes vom Lehrstuhl PEM der RWTH Aachen analysiert dabei den aktuellen Batteriemarkt.

Die Varta AG hat beim ersten „Capital Markets Day“ des Unternehmens größere Lithium-Ionen-Batterien im Rundzellenformat für reine Elektro-Fahrzeuge (BEV) angekündigt. Die neuen Zellen sollen über das derzeitige 21700-Format hinausgehen und im Gegensatz zu den aktuellen V4Drive-Zellen auch als Traktionsbatterien geeignet sein.

BMW plant für die nächsten Jahre den Verkauf von rund zehn Millionen vollelektrischen Fahrzeugen. Um die Versorgung mit großen Mengen Lithiums zu sichern, hat der deutsche Autobauer über seinen Venture-Capital-Fonds in ein Verfahren zur Lithium-Gewinnung des US-Start-up-Unternehmens Lilac Solutions investiert.

Der koreanische Produzent SK Innovation (SKI) sieht die Versorgungslage mit Traktionsbatterien in den USA für die Zeit bis zum Jahr 2025 als kritisch an. Vor allem der zeitintensive Ausbau fehlender Produktionskapazitäten werde die Entwicklung hemmen, meint SKI als einer der weltweit führenden E-Auto-Batteriehersteller.

Toyota und Joint-Venture-Partner Panasonic haben sich mit dem Unternehmen BHP in einem „Memorandum of Understanding“ über die Belieferung mit Nickel geeinigt. Der Rohstoff soll aus Abbaugebieten in Westaustralien bezogen und als Nickelsulfat ausgeliefert werden. Über die Liefermenge ist derzeit nichts bekannt.

Der chinesische Batteriekonzern CATL hat das kanadische Bergbauunternehmen Millennial Lithium gekauft. Für die Übernahme des vor allem in Argentinien aktiven Konzerns zahlte CATL umgerechnet rund 254,5 Millionen Euro. Mit der Investition will das Unternehmen eine langfristige Lithium-Versorgung gewährleisten.

Der Lithium-Förderer Vulcan Energy will im Oberrheingraben mit Hilfe eines Geothermiekraftwerks Lithium gewinnen. Außerdem plant das deutsch-australische Unternehmen laut eigenen Angaben, eine Lithiumhydroxid-Anlage des Zero-Carbon-Lithium-Projekts im Chemiepark Höchst in der Nähe von Frankfurt am Main zu errichten.

Ford hat einen massiven Ausbau seiner Elektromobilambitionen angekündigt. Laut einer Mitteilung des Autobauers plant der Konzern, insgesamt rund 11,4 Milliarden US-Dollar an zwei neuen Produktionsstandorten zu investieren. In Tennessee und Kentucky gehen demnach ab 2025 insgesamt drei neue Gigyfactorys in Betrieb.

Daimler beteiligt sich mit der Marke Mercedes-Benz am europäischen Batterieprojekt „Automotive Cells Company“ (ACC). Der deutsche Autobauer wird eigenen Angaben zufolge gleichberechtigter Anteilseigner. Die Partnerschaft soll die Produktionsleistung in den ACC-Werken bis Ende des Jahrzehnts deutlich erhöhen.

Das russische Unternehmen Rosatom will in Kaliningrad ab 2026 mit der Produktion eigener Batteriezellen beginnen. Bereits im vergangenen Frühjahr hatte der Atomkonzern Pläne bekanntgegeben, der erste größere Batteriehersteller Russlands werden zu wollen. Die Produktionsleistung soll anfangs mindestens drei Gigawattstunden betragen.

Der chinesische Batterieproduzent Gotion High-Tech will bis zum Jahr 2025 ein Produktionsvolumen von insgesamt 300 Gigawattstunden erreichen. In Deutschland beabsichtigt das Unternehmen, das unter anderem bereits mit VW kooperiert, in einem ehemaligen Bosch-Werk Batterien herzustellen.