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Johnson Matthey, ein weltweit tätiges Unternehmen, das Katalysatoren herstellt, Edelmetalle raffiniert und recycelt, verarbeitet und in der Spezialchemie unterwegs ist und der staatliche Investor Finnish Minerals Group (FMG) haben sich darauf geeinigt, eine Anlage zur Herstellung von Kathodenmaterialien zu bauen, welches zur Anwendung in Batterien von elektrischen Fahrzeugen genutzt werden soll.

In einer aktuellen Pressemitteilung kündigt VW die Erweiterung der Produktion von Batteriesystemen für die neueste E-Fahrzeug-Generation an. Nachdem vorab schon eine erste Ausbaustufe mit einer jährlichen Kapazität von 250.000 Batteriesystemen pro Jahr umgesetzt wurde, soll nun in einer gleichwertigen Stufe die jährliche Produktionsmarke von 500.000 Systemen erreicht werden.

Der auch in Deutschland ein Batteriestandort aufbauende chinesische Batteriezellhersteller SVOLT hat mit der Massen-Produktion von kobaltfreien Batterie-Kathodenmaterial für seine NMX-Batteriezellen in Jintan, im Osten Chinas, begonnen. Hierfür stellte das Unternehmen bereits im Januar erste 10 Tonnen des kobaltfreiem Kathodenmaterials her. Nun in erster Ausbaustufe der Massen-Produktion will SVOLT 5.000 Tonnen des Spezialmaterials im Jahr herstellen.

Das von Amazon und Ford unterstützte e-Auto Start-Up Rivian, hat Samsung SDI als Zulieferer seiner Batteriezellen bekannt gegeben. Rivian sagt, dass es zusammen mit Samsung SDI die passenden Batterien für seine elektrischen Pickup und SUV Modelle entwickelte hätte und zeigt sich begeistert in Bezug auf die Leistungsdaten der hergestellten Systeme.

Der Schweizer Batteriezellhersteller Leclanché hat eine neue Batteriezelle vorgestellt. Die neue 65 Ah beinhaltende Pouchzelle soll im Mark der elektrischen- und hybridelektrischen Nutzfahrzeuge Anwendung finden. Leclanché betont, dass die neue Batteriezelle die gestiegenen Anforderungen an Langlebigkeit, kurze Ladezeiten und hohe Reichweiten adressiert und besonders für Schwerlastmobilität ausgelegt sei.

Seit langer Zeit gab es immer wieder kleinere bis größere Streitigkeiten zwischen den Unternehmen SKI und LG Energy Solution. Zuletzt Stand vor allem der in den USA wegen einer gegenseitigen Patenrechtsverletzung ausgetragene Rechtsstreit im Fokus, ein Streit der sowohl die Elektroautoambitionen von Ford als auch VW vor Ort ebenso gefährdete. Nun jedoch stehen die Zeichen auf Versöhnung.

Nachdem Varta im März dieses Jahres angekündigt hatte Batteriezellen für den automobilen Bereich herzustellen, hat das Unternehmen nun seine kommende Zelle „V4Drive“ präsentiert. Die Rundzelle im Format 21700 soll ab diesem Jahr im Pilotmaßstab gefertigt werden. Die Batteriezelle soll nicht nur für Traktionsbatterien, sondern vor allem auch im Premium Hybridfahrzeugbereich genutzt werden.

Nach einem seit einiger Zeit andauerndem Rechtstreit über die Veruntreuung von Unternehmens Geheimnissen zwischen LG Chem und Konkurrent SK Innovation in den USA, wurde final SK Innovation von der US-Handelskommission schuldig gesprochen. SK Innovation darf in folge dessen bestimmt Batteriekomponenten nicht mehr in die USA importieren. Als Reaktion darauf droht SK Innovation nun mit Rückzug aus dem US-Batteriegeschäft.

Der Batteriehersteller Microvast und der französische Bushersteller Safra haben gemeinsam einen Rahmenvertrag über eine dreijährige Batteriezulieferung abgeschlossen. Festgehalten wurde, dass Microvast bis zu 2.000 Batteriepacks an Safra liefern wird. Auf der Basis dieser Batteriesysteme plant Safra die Produktion von Elektro- und Hybridbussen sowie die Nachrüstung von Bussen mit Batteriespeichern.

Der koranische Batteriezellhersteller SK Innovation hat, über seine Tochterfirma SK IE Technology, sich dazu entschlossen zwei weitere Batterie-Separatoren Werke in Silesia, Polen, zu bauen. Der Bau der zwei neuen Anlagen soll im Jahr 2021 beginnen. Langfristig soll so eine Gesamtkapazität von 1,54 Milliarden m² (ca. 216.000 Fußballfelder) an Batterie-Separatorenfläche alleine in Polen erreicht werden.

Wie einer aktuellen Pressemitteilung des Automobilzulieferers Paragon zu entnehmen ist, plant der Konzern in Zusammenarbeit mit dem Tochterunternehmen Voltabox den Eintritt in den automobilen Lithium-Ionen-Batteriesystemmarkt zu schaffen. Für den Markterfolg will Paragon Voltaboxs neue FSD-Technologie für frei formbare Batterien in Lizenz nehmen.

Der spanische Autobauer SEAT, ein Unternehmen des VW-Konzerns, hat, nach seit einigen Wochen vorhandenen Gerüchten, bestätigt ein Batteriewerk nahe Barcelona bauen zu wollen. Als Voraussetzung hierfür besteht SEAT jedoch auf die versprochene Förderung des Projektes aus Spanien und der EU. Das Batteriewerk selbst soll künftig in erster Linie eine benachbarte BEV-Fahrzeugproduktion des Unternehmens unterstützen.

In einem Interview mit der Nachrichtenplattform Recharge gibt Emad Zand, Präsident Batterie Systeme bei Northvolt, einen Einblick in die zukünftige Entwicklung von Northvolt im Bereich der Batterieproduktion. Themen des Interviews betreffen Produktionsleistung, Unabhängigkeit von Asien, sowie die Profitabilität des Unternehmens.

Nachdem in der letzten Woche Gerüchte aufgekommen waren, dass Varta zeitnah in die Produktion von Batteriezellen einsteigen will, dazu schon erste Gespräche mit der Automobilwirtschaft geführt habe, wurde das Vorhaben nun von Varta Chef Herbert Schein bestätigt. Klar ist nun, dass die Fertigung spätestens 2024 anlaufen soll und äußerst schnellladefähige Rundzellen entstehen sollen.

Nach aktuellen Informationen des Handelsblatts „aus informierten Branchenkreisen“ plant Tesla bis Juli dieses Jahres den Genehmigungsantrag für die Fertigung von Batteriezellen in Grünheide gestellt zu haben. Darauf aufbauend sei der Plan, dass schon im Jahr 2022 erste Batteriezellen am Teslastandort in Brandenburg produziert werden sollen.