Beiträge

Der japanische Automobilkonzern Toyota will die zweite Generation seines C-HR-Modells in der türkischen Provinz Sakarya produzieren. Neben der Fahrzeugherstellung soll auch eine Fertigungslinie für die Batterie des Plug-in-Hybriden entstehen. Die Montagelinie soll eine Kapazität von 75.000 Einheiten pro Jahr erreichen.

Der japanische Automobilzulieferer Marelli hat einen Auftrag zur Lieferung seines Batteriemanagementsystems (BMS) erhalten. Einer offiziellen Mitteilung des Unternehmens zufolge soll das System soll in künftigen vollelektrischen Klein- und Mittelklassewagen eines global agierenden Automobilkonzerns verbaut werden.

Die erste Produktionsanlage für die Zelllackierung von BMW hat im Leipziger Werk den Serienbetrieb aufgenommen. Neben den zwei bestehenden Fertigungslinien für Batteriemodule sollen bis April 2024 eine weitere Batteriemodullinie, vier Zelllacklinien und zwei Montagelinien zur Produktion von Hochvoltbatterien starten.

Die „Kontrolmatik Technologies“-Tochterfirma Pomega Energy Storage Technologies setzt am 2. Februar in South Carolina den ersten Spatenstich für ihre erstes US-amerikanisches Werk zur Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien. Die 50.000 Quadratmeter große Anlage in Colleton County soll Mitte 2024 die Produktion aufnehmen.

Das australische Start-up-Unternehmen „Recharge Industries“ hat ein unverbindliches Angebot für den insolventen Batterie-Konzern Britishvolt unterbreitet. Die zuerst von „The Australian Financial Review“ gemeldete Offerte könnte die Pläne für den Bau eines großen Werks in Nordengland wiederbeleben.

Der chinesische Batteriehersteller CATL plant die Installation von sechs Produktionslinien in seinem neuen Werk in Thüringen bis Ende 2023. Der Konzern hoffe, bis Juni die Zulassung für eine Erweiterung auf 24 Gigawattstunden zu erhalten. Die 1,8-Milliarden-Euro-Fabrik ist die erste des Unternehmens in Europa.

Die US-amerikanische Italvolt-Schwester Statevolt hat im kalifornischen Imperial Valley ein knapp 55 Hektar großes Areal für den Bau einer 54-Gigawattstunden-Batteriefabrik erworben. Bei voller Betriebskapazität soll die Gigafactory eine der größten in Nordamerika sein und Batterien für 650.000 Elektrofahrzeuge pro Jahr produzieren.

Der indische multinationale Mischkonzern Tata Group erwägt die Errichtung eines Werks zur Herstellung von Elektrofahrzeug-Batterien in Europa. Derzeit prüfe das Unternehmen zwei Produktionsstandorte, einen davon in Europa, um den Bedarf an Batteriezellen seiner Luxusauto-Sparte „Jaguar Land Rover“ zu decken.

Der US-Batteriehersteller Nanotech Energy prüft laut einer offiziellen Mitteilung sieben Standorte in Großbritannien für eine neue Gigafactory im Wert von umgerechnet 1,14 Milliarden Euro. Die endgültige Entscheidung werde auf Basis technischer Aspekte und strategischer Absprachen mit OEM-Partnern getroffen.

Der Schweizer Batterieproduzent Leclanché hat neue G/NMCA-Zellen präsentiert. Die in einem wasserbasierten Verfahren mit reduziertem Kobalt-Anteil hergestellten Zellen sollen eine um 20 Prozent höhere Energiedichte als herkömmliche Lithium-Ionen-Zellen aufweisen und umweltfreundlicher in der Produktion sein.

BMW plant den Bau eines großen Montagewerks für Hochvoltbatterien im niederbayerischen Irlbach. Im nahegelegenen Wackersdorf will das Unternehmen außerdem ein Batterie-Testzentrum entstehen lassen. Ab 2025 sollen dort Speicher, Batteriemodule und Elektrofahrzeuge geprüft werden.

Das deutsch-kanadische Unternehmen „Rock Tech Lithium“ hat eine Genehmigung für den vorzeitigen Baubeginn seines Lithium-Konverters im brandenburgischen Guben erhalten. Rock Tech plant, in den kommenden Wochen mit den ersten Arbeiten an dem rund 683 Millionen US-Dollar teuren Projekt auf dem eigenen Areal zu starten.

LG Energy und Honda Motor haben ein Joint Venture zur Produktion von Lithium-Ionen-Batterien geschlossen. Die hergestellten Zellen sollen ausschließlich für die von Honda produzierten Elektrofahrzeuge verwendet werden. Noch zu Beginn dieses Jahres soll dafür ein Batteriewerk errichtet werden. Der Produktionsstart ist für Ende 2025 angesetzt.

Das von der Investment-Firma „Valinor“ gegründete Unternehmen „Elinor Batteries“ hat mit der Umsetzung seiner Gigafabrik-Pläne im mittelnorwegischen Orkland begonnen. Um finanzielle und technologische Risiken zu begrenzen, werde der Standort in Modulen entwickelt. Im zweiten Quartal 2026 soll die Produktion anlaufen.

Der südkoreanische Batteriehersteller Samsung SDI plant einem Pressebericht zufolge in Ungarn den Bau einer Gigafabrik für E-Fahrzeuge von BMW. Die Produktionsstätte könnte in der Nähe der bereits existierenden Werke in Ungarn entstehen. Es wird über eine Investitionssumme von umgerechnet etwa 750 Millionen Euro spekuliert.