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Ab dem Jahr 2021 will BMW am Standort Leipzig Batteriemodule für die Hochvoltbatterien der elektrischen Fahrzeugmodelle produzieren. 100 Millionen Euro möchte BMW dafür bis zum Jahr 2022 in den Standort investieren, um so auf den erwarteten Anstieg im Absatz elektrischer Fahrzeuge vorbereitet zu sein.

In Bezugnahme auf Industriequellen, wird LG Chem aller Voraussicht nach in Zukunft Batterien für Amazons Lagerroboter liefern. Dazu sei es geplant, dass LG Chem zylindrische Batteriezellen für die Batterien der Amazon Lagerroboter zur Verfügung stellt, ähnlich denen die Tesla in seinen Fahrzeugen nutzt.

Das Joint Venture BMW Brilliance Automotive (BBA) hat am Standort Tiexi, in China, ein weiteres Batteriezentrum eröffnet, in welchem die neuen Batterien der fünften Generation BMW eDrive Technologie für den vollelektrischen BMW iX3 produziert werden sollen. Mit dem neuen Werk ergänzt BMW das bereits 2017 in China eröffnete „High-Voltage Battery Center“, BMWs erste Batteriefabrik im Land.

Wie Reuters, unter Berufung auf die französische Zeitung Journal du Dimanche (JDD) am Sonntag mitteilte, sucht der chinesische Konzern für erneuerbare Energien, Envision, in Frankreich nach einem geeigneten Ort für den Aufbau einer Batteriefabrik. Envision möchte so den wachsenden europäische Bedarf an Batterien beliefern.

Nachdem Volvo, Daimler und BMW schon medienwirksam vorgelegt hatten, kündigt nun auch VW an die wichtigen Grundrohstoffe der Lithium-Ionen-Batterie (z.B. Lithium und Kobalt) künftig verantwortungsvoll zu beschaffen. Batterieelektrische Fahrzeuge sollen sich durch transparente Aktionen der Hersteller immer mehr zu einer sauberen Mobilität entwickeln.

Nachdem Elon Musk, die Woche über bereits verschiedene Stationen in Deutschland besucht hatte, mit besonders hoher Aufmerksamkeit in den Medien vor allem den Impfmittelhersteller Curevac aus Tübingen, war Musk heute in Grünheide. Hier inspizierte er den Fortschritt zur neuen Gigafactory und stellte sich den Fragen der Presse.

Die chinesische Elektromarke BYD, die unter anderem auch für ihre Batteriezellproduktion bekannt ist, eröffnet ein neues Werk in Brasilien. Am neuen Produktionsstandort sollen vor allem LFP-Zellmodule produziert werden. BYD schafft hiermit das erste Werk zur Produktion dieses Batterietyps in Brasilien.

Tesla Chef, Elon Musk, twitterte am Sonntag, dass er diese Woche nach Deutschland kommen will, um sich persönlich über den Fortschritt der Bauarbeiten zur Gigafactory nahe Berlin zu informieren. Auf der Baustelle in Grünheide gehen seit Beginn die Arbeiten mit höchster Geschwindigkeit voran.

Der deutsche Batteriehersteller AKASOL erhöht die Produktionsleistung im US-Standort Hazel Park von 400 MWh auf 2 GWh und bestellt dafür eine vollautomatisierte Produktionsanlage. Grund für den Produktionsanstieg sei vor allem ein langfristiger Vertrag mit einem Nutzfahrzeughersteller, der ab 2021 bereits AKASOL „Hochenergiebatteriesysteme“ nutzen möchte. Die vollen 2 GWh Produktionsleistung sollen ab 2023 zur Verfügung stehen.

Für den Bau einer von BASF in Schwarzheide, Brandenburg, geplanten Anlage zur Produktion und zum Recycling von Grundstoffen der Batterieproduktion und zur Erforschung selbiger, erhält das Unternehmen eine Förderung von 175 Mio. € vom Bund. Ab dem Jahr 2022 möchte BASF Batteriegrundmaterial ausreichend für 400.000 BEV Fahrzeuge produzieren.

Die Feststoffbatterie ist aktuell einer der vielversprechendsten Ansätze, um eine erhebliche Entwicklung im Bereich der Batterietechnik für mehr Leistung und längere Reichweiten zu erzielen. BMW und Ford Partner Solid Power, hat nun bereits seit einiger Zeit an einer Festkörperbatterietechnik gearbeitet. Solid Power sieht sich in der Lage erste Feststoffbatterien ab dem nächsten Jahr zu produzieren, jedoch noch nicht für den Automotivebereich.

In einer aktuellen Meldung erklärt sich das Bundeswirtschaftsministerium bereit, die Errichtung der Batteriezellfertigung von Northvolt in Schweden mit einer staatlichen Garantie von 525 Mio. US-Dollar zu unterstützen. Neben der Bundesregierung sind bereits BMW und VW am schwedischen Batteriezellfertigungs-Start-Up in Kooperationen beteiligt. Erste Batteriezellen sollen ab dem Jahr 2024 durch Northvoltanlagen produziert werden. Langfristig soll die Produktionsleistung bis zu 40 GWh pro Jahr betragen.

Nach aktuellen Insiderinformationen hat SVOLT aller Vorrausicht nach einen Großauftrag von PSA im Rahmen einer Batteriezellzulieferer Vereinbarung gewonnen. Künftig soll der chinesische Hersteller so wohl vermutlich schon relativ zeitnah die Batteriezellversorgung von PSA weiter absichern, bis der Konzern ab dem Jahr 2022 in Kaiserslautern und Dury beginnen wird eigene Batteriezellen für seine Elektrofahrzeuge herzustellen.

In Tübingen soll eine neue Batteriezellfabrik entstehen. Bauherren sind der schwäbische Sportwagenhersteller Porsche und der norddeutsche Batteriespezialist Customcells. Ziel der partnerschaftlichen Bestrebungen ist die Produktion von Hochleistungsbatterien die weniger für den Massenmarkt und dafür mehr für den exklusiven Sportwagenmarkt genutzt werden sollen.

Internationales Renommee hat der schwäbische Batteriehersteller Varta heute schon für seine hoch spezialisierten Knopfzellen für Hörgeräte und Kopfhörer. Diese sind technologisch so gut, dass sogar ein kostenfokussiertes Unternehmen wie Apple sie in seinen AirPods nutzt. Nun bestätigt Varta, dass das Unternehmen auch im Bereich der Elektroautobatterien aktiv werden möchte.