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LG Chem will bis 2025 umgerechnet 4,4 Milliarden Euro in den Ausbau des Geschäfts mit Batterie-Ausgangsmaterialien investieren. Außerdem hat der Konzern jüngst die „EV & Battery Challenge“ für Start-up-Betriebe mitgegründet.

Volkswagen und die Regierung der Tschechischen Republik befinden sich in Verhandlungen. Ein Standort in Tschechien würde die dortige Konzernmarke Skoda profitieren lassen. VW hatte vor kurzem verkündet, Tschechien könnte die vierte von sechs geplanten Gigafactorys beheimaten.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat die Richtlinie „Förderung von Qualifizierungsmaßnahmen für die Batteriezellfertigung“ veröffentlicht. Der Projektträger VDI/VDE/IT informiert am Donnerstag, 5. August, von 10 bis 11:30 Uhr über die Modalitäten.

Einer aktuellen Umfrage zufolge wollen britische Hersteller und andere Produzenten in Europa einen größeren Teil der Lieferkette für Batterien näher an ihre Werke verlagern. Bislang dominieren China, Japan und Südkorea die Verarbeitung von Mineralien für E-Auto-Batterien.

Lithium stammt bislang vor allem aus Australien und dem sogenannten Lithium-Dreieck in Südamerika, wo das Element mit in der Kritik stehenden Abbaubedingungen und weiter Anreise zum europäischen Markt gewonnen wird. Demnächst soll der Rohstoff jedoch aus dem Rhein kommen.

Der chinesische Batteriehersteller SVOLT, der aktuell eine Produktionsstätte im Saarland plant, will ab 2025 Batteriezellen an den Automobilkonzern Stellantis liefern. SVOLT soll damit neben CATL, BYD, Samsung und LG Energy Solution ein weiterer Zulieferer des Automobilriesen werden.

Das schwedische Start-up-Unternehmen Northvolt scheint eigene Pläne in Deutschland zu verfolgen. Der Batterieproduzent war seit 2019 im Rahmen von VWs erster Zellfertigung aktiv, bis der Autobauer im März ankündigte, das Vorhaben in Salzgitter alleine umzusetzen.

Daimlers chinesischer Batteriezellpartner Farasis hatte geplant, bereits 2022 erste Batteriezellen im Werk Bitterfeld-Wolfen zu produzieren. Nun könnte der Bau sich noch um einige Jahre verzögern – oder gar komplett scheitern. Laut Farasis wird die Europa-Strategie überdacht.

Opel will 2028 zur reinen Elektro-Marke werden. Schon 2024 soll jedes Fahrzeugmodell elektrifiziert sein – und der Manta als „Manta-e“ ein emotionales Comeback feiern. Statt ursprünglich einer Batteriefabrik will Opel künftig fünf Werke bauen, um seine Ziele zu erreichen. Die Opel-Offensive gehört zu einer 30 Milliarden Euro schweren Roadmap des Mutterkonzerns Stellantis.

Der französische Batteriespezialist Verkor hat in einer aktuellen Finanzierungsrunde 100 Millionen Euro von Investoren erhalten. Geplant ist, mit dem Geld eine Batteriezellentwicklung und -produktion in Frankreich zu errichten. Zu den Geldgebern der aktuellen Finanzierungsrunde gehört der französischer Automobilhersteller Renault, der bekanntgegeben hat, Batteriezellen künftig von Verkor beziehen zu wollen.

Auf halbem Weg zwischen Leipzig und Dresden plant Blackstone Technology, ab 2022 die bereits laufende Batterieproduktion von 50 Megawattstunden auf 500 Megawattstunden zu steigern. Die deutsche Tochter des Schweizer Rohstoffunternehmens Blackstone Resources fertigt Lithium-Ionen-Batterien auf LFP-Zellchemiebasis und mit 3-D-gedruckten Elektroden. Vor kurzem hatte Blackstone seine erste serienreife Musterzelle vorgestellt.

General Motors plant, die Gewinnung des zentralen Batterierohstoffs Lithium künftig deutlich umweltverträglicher zu gestalten. Dazu verkündete GM die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Controlled Thermal Resources (CTR). Ziel der beiden Partner ist es, Lithium aus den USA mit Hilfe neuartiger Extraktionsmethoden zu gewinnen – etwa durch geothermische Sole aus CTRs Hell’s-Kitchen-Projekt im kalifornischen Salton Sea.

In unmittelbarer Nähe zum englischen Werk in Sunderland sollen eine Batteriefabrik und ein neues Elektromodell entstehen. Das hat Nissan bestätigt, nachdem sich zuletzt entsprechende Meldungen verdichtet hatten. Beide Ankündigungen sind Teil der Initiative „EV36Zero“, die von Nissan und dem vor Ort bereits aktiven chinesischen Partner Envision AESC mit einer Milliarde britischer Pfund getragen wird.

Der südkoreanische Batteriespezialist SK Innovation (SKI) erwägt, sein kontinuierlich wachsendes Batteriegeschäft auszugliedern und an die Börse zu bringen. SKI würde damit dem großen Rivalen LG Chem folgen, der noch in diesem Jahr das gleiche Verfahren für sein Batteriegeschäft fest eingeplant hat. Der Schritt von SKI wurde am vergangenen Donnerstag von CEO Kim Jun bekanntgegeben.

Der chinesische Batteriespezialist CATL, der aktuell in Deutschland einen Standort aufbaut, hat mit dem ebenso dort aktiven Elektroautobauer Tesla einen neuen Liefervertrag für Batteriezellen unterzeichnet. Der bestehende Vertrag der beiden Partner, der bis zum Juni 2022 ausgelegt war, soll gemäß der Vereinbarung zum Januar 2022 in den neuen Kontrakt überführt werden. Er läuft bis 2025.