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Der Automobilzulieferer Borgers aus NRW verkauft seine Maschinenbau-Sparte für 45 Millionen Dollar an die US-amerikanische Matthews International Corporation. Davon betroffen sind auch die Unternehmen OLBRICH und R+S Automotive. Das Borgers-Management rechnet mit einem bis Ende Juli erfolgten Verkaufsabschluss.

Der südkoreanische Chemiekonzern Lotte Chemical will zusammen mit dem südafrikanischen Petrochemie-Unternehmen Sasol Chemical ein Werk zur Produktion von Batterieelektrolyten errichten. Derzeit ist von zwei möglichen Standorten die Rede: Marl in Nordrhein-Westfalen oder der Bundesstaat Louisiana in den USA.

Die Universität Bayreuth stellt am Mittwoch, 22. Juni, um 13 Uhr ihren neuen Master-Studiengang „Batterietechnik“ in einer Online-Videokonferenz vor. Das Angebot ziele darauf ab, nationale und internationale Expert:innen auf dem Gebiet der Batterietechnologie für Spitzenpositionen in Industrie, Wirtschaft und Wissenschaft auszubilden.

Das deutsche Bildverarbeitungsunternehmen VITRONIC hat ein Prüfsystem vorgestellt, das in der Batteriezellen-Herstellung eine lückenlose Partikeldetektion ermöglichen soll. Das Verfahren könne sämtliche Fehler automatisch klassifizieren. Die neue Methode erlaube erstmals die Umsetzung einer Null-Fehler-Strategie in der Zellproduktion.

Die Unternehmen Iberdrola, CIE Automotive, Enagás, EIT InnoEnergy und CIC energiGUNE haben mit der Baskischen Regierung die Initiative „Basquevolt“ zur Erforschung und Produktion von Festkörperbatterien gestartet. Die erste Fertigungslinie soll mit Hilfe einer Investition von rund 700 Millionen Euro in vier Jahren im Norden Spaniens in Betrieb gehen.

Der Batterieproduzent Britishvolt lässt sich künftig vom schweizer Anlagenbauer Bühler beliefern. Für die erste Gigafabrik in Northumberland hat das britische Unternehmen Produktionslinien für die Fertigung von Elektrodenpasten bestellt. Das Werk soll im Frühling 2024 mit einer Kapazität von zunächst fünf Gigawattstunden starten.

Das US-Unternehmen „Solid Power“ (SP) hat die Fertigstellung seiner Pilotproduktionslinie für Festkörperbatteriezellen bekanntgegeben. Der Hersteller von Feststoffbatterien für E-Fahrzeuge will Silizium-Batteriezellen für interne Tests produzieren, bevor sie an die Partner BMW und Ford geliefert werden. Die Massenproduktion sei für 2024 geplant.

BASF und das kanadische Unternehmen Nano One haben eine Zusammenarbeit angekündigt. Im Rahmen der Partnerschaft soll unter anderem ein Produktionsprozess für Kathodenaktivmaterial entwickelt werden, der sowohl von BASFs HED-Aktivmaterialien als auch von Nano Ones eigenen Technologien profitiert.

Das Maschinenbau-Unternehmen Manz aus Reutlingen beteiligt sich mit 40 Prozent am Batteriezellen-Entwickler und -Hersteller Customcells. Durch die Kooperation möchten beide Akteure künftig Prozesse und Anlagen im direkten Einsatz erproben, die der Entwicklung der nächsten Generation von Batteriezellen dienten.

Der Batteriezellhersteller Britishvolt hat einen Kaufvertrag zur Übernahme des Zellentwicklers und -herstellers EAS Batteries GmbH mit Sitz in Nordhausen unterzeichnet. Die Vereinbarung mit der Tochtergesellschaft der Monbat-Gruppe umfasst ein Volumen von 36 Millionen Euro und steht unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigungen.

Die Daimler Truck AG hat sich im Zuge einer Kapitalerhöhung von rund zehn Prozent des Grundkapitals an der Manz AG beteiligt. Das Maschinbauunternehmen Sitz in Reutlingen liefert Anlagen für die Zellfertigung. Der Erlös der Kapitalerhöhung von 30,6 Millionen Euro diene der Finanzierung des weiteren Wachstums von Manz.

„ŠKODA AUTO“ hat an seinem Hauptsitz im tschechischen Jungbunzlau eine Produktionslinie für Batteriepacks in Betrieb genommen. Die aktuelle Jahreskapazität liege bei rund 250.000 Packs. Durch eine Ausbaustufe, deren Fertigstellung für Ende 2023 geplant ist, soll das Volumen auf insgesamt 380.000 steigen.

Volvo Trucks plant in der belgischen Stadt Gent die Eröffnung seines ersten Batteriewerks. In der Fabrik sollen von Samsung SDI gelieferte Zellen in Batteriepacks verbaut werden, die direkt in Volvos elektrischen Lkw zum Einsatz kommen. Bereits im dritten Quartal 2022 soll die Serienfertigung beginnen.

Das deutsche Maschinenbau-Unternehmen PINK GmbH Thermosysteme ist vom Zellproduzenten Britishvolt mit der Lieferung von 30 Vakuumöfen beauftragt worden. Die Gesamtsumme der Bestellung soll mehrere Millionen Euro betragen. Die Vakuum-Umluft-Trocknungsöfen sollen an zwei Standorten in Großbritannien errichtet werden.

Der französische Batteriehersteller „Forsee Power“ hat ein Werk in Poitiers eröffnet. Die Fabrik verfügt über fünf Montagelinien für E-Bus-Batterien mit einer jährlichen Produktionskapazität von einer Gigawattstunde. Unternehmensangaben zufolge entspricht diese Kapazität einer Anzahl von 2.500 Bus-Akkus pro Jahr.