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In Wittenberg hat die 2014 gegründete Firma Tesvolt am ersten April Europas erste perspektivische Gigafactory für Energiespeichersystem in Betrieb genommen und das gerade, weil die Nachfrage auch während der Covid-19 Krise weiter gestiegen ist.

Der Preis von E-Auto-Akkus gilt als ein entscheidendes Kriterium für die Wirtschaftlichkeit von Elektroautos weltweit. Insbesondere in den vergangenen Jahren ist der Preis pro kWh bei Lithium-Ionen-Akkus signifikant gesunken. So belegen Statistiken, dass der Preis pro Kilowattstunde Kapazität weltweit im Zeitraum von 2010 bis 2018 um rund 85% gefallen ist. Klar ist dabei, dass eine Zunahme der Massenproduktion die Preise je Batterie sinken lässt.

Das Land Baden-Württemberg hat Förderungen von rund 155 Millionen Euro speziell für die Batterieforschung angekündigt und freigegeben. Man wolle zu einem europäischen Zentrum der Batterie werden. Im Rahmen des IPCEI könnten insgesamt bis zu 500 Millionen Euro bereitgestellt, um mit der weltweiten Konkurrenz Schritt halten zu können.

Nach aktuellen Berichten plant Audi ein Fertigung zur Herstellung von EV-Batterien im Güterverkehrszentrum in Ingolstadt, welches sich in unmittelbarer Nähe zu dem bereits in Ingolstadt existierenden Audiwerk befindet und deren Investitionswert noch unbekannt ist.

Die Automobilproduzenten in China wiesen darauf hin, dass eine baldige Rückkehr zur normalen Produktion unbedingt notwendig sei, um die Lieferketten wieder zu stabilisieren. Zeitlichen Spielraum habe man nur noch bis Ende Mai, so der CEO von Guoxuan High Tech.

+++ AKASOL erwartet Nachfragerückgang, aber ein starkes zweites Halbjahr +++ Lanxess hofft auf Elektromobilität +++ Volkswagen, Daimler, Fiat, PSA und Ford drosseln Produktion +++

Nach einem aktuellen Bericht, der von der britischen Regierung geförderten Faraday Institution kommt, riskiert Großbritannien, im Rennen um den Bau großer Batteriefabriken, die für die Zukunft des Batteriesektors entscheidend sind, gegenüber Europa ins Hintertreffen zu geraten. Dies wiederum führt dazu, dass zahlreiche Arbeitsplätze im ganzen Land gefährdet sind.

Der Automobilhersteller Tesla hat den Großteil seiner Mitarbeiter mit Erstwohnsitz in den USA aus Deutschland und insbesondere von der Baustelle in Brandenburg abgezogen. Tesla reagiert mit der Maßnahme vermutlich auf die neuen Einreisebestimmungen für US-Amerikaner.

In Betrachtung unterschiedlicher Typen der Lithium-Ionen-Batterie gibt es immer wieder funktionelle Bestandteile, die von der elektrischen Zahnbürste bis hin zum Batteriesysteme für LKWs und Züge in gleicher Weise benötigt werden. Um die grundlegende Funktionalität der Lithium-Ionen-Batterie im Betrieb sicherzustellen, ist eines dieser Bestandteile das Zellkontaktiersystem.

Volvo hat in seinem belgischen Werk in Gent eine neue Montagelinie eröffnet und kann nun eigenen Batterien für Elektroautos bauen. Damit macht die schwedische Marke einen Schritt in Richtung ihres größeren Ziels eine nach Aussage von Volvo „komplett elektrifizierte Modellrange“ anzubieten.

Der Chemieriese BASF, das russische Unternehmen Norilsk Nickel und das finnische Unternehmen Fortum haben eine Vereinbarung über den Bau eines Batterie-Recyclingzentrums in Finnland unterzeichnet, welches den Elektroautomarkt bedienen soll. Die Unternehmen planen die Verwendung von Metallen aus recycelten Batterien zur Herstellung von neuen Batteriematerialien unter Verwendung von erneuerbarer Energiequellen.

Das Corona-Virus stellt die internationalen Lieferketten der Lithium-Ionen-Batterie auf eine harte Probe. Zwei der drei Länder (China und Südkorea) mit der größten Zellproduktion sind besonders betroffen. In China befindet sich rund 60% der Zellproduktion im Epizentrum der Provinz Hubei.

Chinesischen Quellen zufolge plant Tesla eine neue Antriebsstrangkonfiguration auf dem eigenen „Battery Day“ im April zu enthüllen. Diese soll aus einem Batteriesystem aus Trockenzellen und Superkondensatoren bestellen und hätte das Potential die Energiedichte sowie Ladegeschwindigkeit zu steigern.

Vakuumtechnik ist für verschiedene Schritte der Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien prozesstechnisch qualitätsabsichernd- aber vor allem auch sicherheitsrelevant. Battery-News.de sprach mit Dr. Sina Forster, Business Development Managerin von Leybold, die seit Jahren in Themen der Vakuumtechnik für die Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien involviert ist, über prozesstechnische Herausforderungen und die Entwicklung der Technologie.

Am KIT in Karlsruhe startet ein neues Batterie-Forschungsprojekt unter dem Namen Agile Batterieproduktion kurz „AgiloBat“. Das Projekt besteht aus Wissenschaftlern des KITs, des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung sowie des ebenfalls bei Karlsruhe angesiedeltem Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie. Industrielle Unterstützung für das Projekt liefern Bosch, Siemens, Schaeffler und Varta die sich als Süddeutsche Großunternehmen ebenfalls beteiligen.