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Die Elektromobilität auf dem Vormarsch. Nahezu täglich gibt es neue Ankündigungen rund um die Batterien und deren Lieferkette. Das wichtige System ist ein zentraler Erfolgsfaktor und gleichzeitig ein wichtiger Kostenfaktor. Eine gute Gelegenheit, ein weiteren Blick auf die Marktentwicklung für Lithium-Ionen-Batterien zu werfen.

Tesla CEO Elon Musk hat am Dienstag bekanntgeben, dass Tesla in Zukunft die Möglichkeit bieten möchte sowohl die eigene Software als auch Hardware unter Partnerverträgen an andere Automobilhersteller zu verkaufen. Auch von oder für Tesla erzeugte Batterien sollen künftig für ausgesuchte Partner zur Verfügung stehen.

Um die Lieferketten bei der Herstellung von Batterien, die in Volvo-Fahrzeugen zum Einsatz kommen, besser zu überwachen, investiert Volvo einen hohen einstelligen Millionenbetrag in das Unternehmen und Blockchainspezialisten Circulor.

Der deutsche Batteriemarkt hat im Jahr 2019 einen deutlichen Anstieg erfahren, dies vor allem angetrieben durch die hohe Nachfrage an Lithium-Ionen-Batterien im Rahmen einer breiteren Markteinführung von Elektroautos.

Teslas Chef, Elon Musk, hat angekündigt, dass sich Teslas prominenter „Battery-Day“ erneut auf einen Zeitraum nach dem 4. Juli 2020 verschieben wird. Der Battery-Day sollte eigentlich schon im März dieses Jahres stattgefunden haben und wurde aber aufgrund der Covid-19 Pandemie damals bereits auf Juni verschoben. Tesla sowie Elon Musk nutzen den Battery-Day, um ausführlich über die technologischen Entwicklungen der Marke sowie die Marktentwicklung generell zu sprechen.

Wie es schon in den vergangen Jahren zu beobachten war, streben weltweite Automobilhersteller trotz größer werdender Bemühungen eigene Zellen zu produzieren, immer noch enge Partnerschaften mit chinesischen Batteriezellherstellern an, um hierdurch eine sichere Versorgung künftiger Elektrofahrzeugmodelle auf Basis von Batteriezellen und -modulen aus fernost sicherzustellen.

Das Marktforschungsunternehmen Research and Markets hat in seiner am 26.05.2020 veröffentlichten Marktstudie den Einfluss von Covid-19 auf die Entwicklung des Batteriespeichermarktes in den Jahren 2020 bis 2021 untersucht.

Die Beendigung des herausfordernden Projektes verkündeten Airbus und der Projektpartner Siemens schon im Mai 2019. Nachdem Siemens in Zuge dessen alle Anteile an dem Projekt an Rolls-Royce verkauft hatte, waren ab da an nur noch Airbus und Rolls-Royce am Projekt beteiligt.

Der gemeinsame Marktanteil der drei großen südkoreanischen Hersteller von Elektrofahrzeugenbatterien LG Chem Ltd., Samsung SDI Co. und SK Innovation Co. hat im Februar erstmals 40 Prozent überschritten, wie aktuell veröffentlichte Branchendaten zeigten.

Das Analyseunternehmen PreScouter hat seine Untersuchungen bezüglich der Verwendung mobiler Energiespeicher für den Luftfahrtbereich vorgestellt. Die Autoren verweisen auf die hohe Bedeutung dieses wachsenden Bereichs mit einem erwarteten Volumen von 212 Mrd. USD für 2023 und die Bedeutung für die zukünftige Technologieentwicklung.

Der Ölpreis auf dem Stand von vor 30 Jahren – der starke Preisverfall am Montag führte zu einem zwischenzeitlichen Einbruch um ein Drittel. Welche Auswirkungen hat der Ölpreis auf die Lithium-Ionen-Batterie?

Was darf die Speichertechnologie kosten, um die fossilen Brennstoffe komplett zu ersetzen und den Bedarf zu glätten? Eine Studie errechnet 20 USD/kWh, Lithium-Ionen-Batterien sind noch zu teuer.

Das Corona-Virus stellt die internationalen Lieferketten der Lithium-Ionen-Batterie auf eine harte Probe. Zwei der drei Länder (China und Südkorea) mit der größten Zellproduktion sind besonders betroffen. In China befindet sich rund 60% der Zellproduktion im Epizentrum der Provinz Hubei.

Vakuumtechnik ist für verschiedene Schritte der Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien prozesstechnisch qualitätsabsichernd- aber vor allem auch sicherheitsrelevant. Battery-News.de sprach mit Dr. Sina Forster, Business Development Managerin von Leybold, die seit Jahren in Themen der Vakuumtechnik für die Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien involviert ist, über prozesstechnische Herausforderungen und die Entwicklung der Technologie.

Eine vorgestellte Analyse von Bloomberg New Energy Finance (BNEF) hat einen derzeitigen Batteriespeicherpreis von 156 $/kWh ergeben. Dies bedeutet eine Reduktion der Kosten um 87% zu den 2010 errechneten 1100 $/kWh. Zurückzuführen ist die Kostenreduktion vor allem auf das gestiegene Auftragsvolumen, den erhöhten Absatz von batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV) und die Verbreitung von verbesserten Kathodenmaterialien, die höhere Energiedichten ermöglichen.