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Um die Lieferketten bei der Herstellung von Batterien, die in Volvo-Fahrzeugen zum Einsatz kommen, besser zu überwachen, investiert Volvo einen hohen einstelligen Millionenbetrag in das Unternehmen und Blockchainspezialisten Circulor.

Die Infineon Technologies AG erweitert ihr Produktangebot für Batteriemanagement-Systeme (BMS), um eine neue Sensing- und Balancing-IC. Der neue Funktionsbaustein, unter dem Namen TLE9012AQU, ist insbesondere für Hybrid- und Elektroautobatterien ausgelegt, eignet sich nach Aussage von Infineon aber auch für andere Anwendungsfelder.

In einer Pressmitteilung vom 15. Juni 2020 bestätigt der Chemie-Großkonzern BASF seinen Zeitplan bei der Herstellung von Batteriematerialien in Europa. Konkret hat BASF in Harjavalta, Finnland, das Fundament für seine Anlage zur Herstellung von Vorprodukten von Kathodenmaterialien, englisch cathode active material (CAM), gelegt und in Schwarzheide, Deutschland, die Baugenehmigung für eine weitere CAM-Anlage erhalten.

Nachhaltige Produktion von Lithium-Ionen-Batterien erfordert durchdachte Prozesse beginnend mit der Lithium-Gewinnung – wir sprachen mit Katharina Gerber von der Kalifornischen Energiekommission und Mitglied des Verwaltungsrates von Vulcan-Energy-Ressources über die CO2-neutrale Lithiumgewinnung und die Unterschiede zwischen Europa und den USA.

++ Tesla bestellt neue Maschinen für Batteriefertigung +++ Starterbatterie als häufigste Pannenursache +++ Machine Learning: Vorhersage des State of Charge und des Health Status der Zelle +++ Neuartige Nanostruktur begrenzt Ausdehnung von Silizium in Batterieanoden +++ Cobaltproduktion in Ontario soll Ende des Jahres beginnen +++

Obwohl weltweite Forschungsinstitute und Unternehmen verschiedenen Projekte verfolgen, um Alternativen in der chemischen Beschaffenheit von Lithium-Ionen-Batterien zu erarbeiten, dominiert heut immer noch die Nickel-Kobalt-Mangan-Kathodenchemie die weltweite Produktion von Lithium-Ionen-Elektrofahrzeugbatterien. Untersucht man die drei Elemente im Detail so wird der chinesische Einfluss sichtbar.

Die Nachfrage nach Lithium in Form von Lithiumcarbonat und Lithiumhydroxid, gängige Handelsäquivalente von Lithium, steigt rapide an: Im Jahr 2019 um fast 20%. Die Preise verdoppelten sich zwischen 2016 und 2018 in Erwartung der durch die EV-Revolution gestiegenen Nachfrage.

Einige Unternehmen und zuletzt vor allem Tesla nach neuen Chemikalien und Batterietechnologien, um die Wachstumsraten von EV in den frühen 2020er Jahren aufrechtzuerhalten. Drei aktuelle Entwicklungen werden dabei heute von Tesla fokussiert.

Das Analyseunternehmen PreScouter hat eine neue Studie zum LI-Batteriemarkt veröffentlicht. Hierin untersucht es das Marktgefüge der Zukunft sowie die Potentiale der Technologien wie NMC oder LFP.

Vor zwölf Monaten ging Battery-News.de online: In dieser Zeit ist viel auf der Seite passiert. Wir durften spannende Partnerschaften schließen und uns auf hohem fachlichem Niveau austauschen. Genauso spannend sind die Entwicklungen im Bereich der Lithium-Ionen-Batterie, die wir im Folgenden stichpunktartig rekapitulieren wollen. Dass die Musik momentan sehr laut spielt zeigt schon ein Blick auf die aktuellen Zahlen:  Alleine Volkswagen plant die Fertigung von über 20 Millionen elektrisch angetriebenen Fahrzeugen bis 2028 und die geplante Fertigungskapazität beträgt für Lithium-Ionen-Zellen allein Europa rund 400 GWh.

Der Chemieriese BASF, das russische Unternehmen Norilsk Nickel und das finnische Unternehmen Fortum haben eine Vereinbarung über den Bau eines Batterie-Recyclingzentrums in Finnland unterzeichnet, welches den Elektroautomarkt bedienen soll. Die Unternehmen planen die Verwendung von Metallen aus recycelten Batterien zur Herstellung von neuen Batteriematerialien unter Verwendung von erneuerbarer Energiequellen.

BASF will an dem Standort in Schwarzheide in Brandenburg zukünftig Kathodenmaterial fertigen. Dort plant der Konzern eine Fertigungsanlage, die als Bestandteil einer mehrstufigen Investitionsplanung zum Aufbau einer europäischen Supply-Chain Kathodenmaterial von rund 400.000 vollelektrischen Fahrzeugen pro Jahr dienen soll.

In einer gegen Ende 2019 im Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlichten Forschungsarbeit, zeigten Forscher des Rensselaer Polytechnic Institute, wie sie eine anhaltende Herausforderung bei der Herstellung einer Metallbatterie bewältigen konnten: Kalium ersetzt hierbei als deutlich häufiger vorkommendes und preiswerteres Element das aktuell genutzte Lithium in der Batteriezelle.

Der Rohstoff Kobalt ist ein Schlüsselelement für moderne Lithium-Ionen-Batterien, da es die Speicherfähigkeit der Batterien maßgeblich erhöht. Batterietypen mit hoher Energiedichte nutzen fast ausnahmslos Kobalt innerhalb der Kathoden. Der schwäbische Autobauer Daimler will zukünftig die eigene Kobaltlieferkette mittels Blockchain-Technik transparenter machen.

Das Recycling- und Rohstoffunternehmen Umicore sowie das LG Chem haben eine langfristig angelegte Partnerschaft zur Lieferung von Kathodenmaterialien für die NMC-Technologie angekündigt.