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Der südkoreanische Batteriezellen-Hersteller SK On und das australische Bergbau-Unternehmen Global Lithium Resources haben eine unverbindliche Kooperation zur Lieferung wichtiger Materialien für Batterien von Elektrofahrzeugen unterzeichnet. Die Vereinbarung ist zunächst auf die Dauer von zwei Jahren angesetzt.

Vianode als Joint Venture von Elkem, Hydro und Altor hat umgerechnet fast 200 Millionen Euro in den Bau einer neuen Anlage für Batteriematerialien in Norwegen investiert. Die Entscheidung gilt als wichtiger Schritt auf dem Weg zum Aufbau einer vollständigen Batterie-Wertschöpfungskette in Norwegen für den europäischen Markt.

PowerCo als neues Batterieunternehmen von Volkswagen und der belgische Materaltechnologie-Konzern Umicore haben ein Joint Venture zur europäischen Produktion von Batteriematerialien ins Leben gerufen. Bis 2030 wollen die Partner Kathoden- und Vormaterial für 160 Gigawattstunden Zellkapazität pro Jahr produzieren.

Die von „E-Lyte Innovations“ angekündigte Pilotlinie zur Herstellung von Elektrolyten für Batteriezellen soll im Oktober ihren Betrieb in Kaiserslautern aufnehmen. Zusätzlich werde dort ein Werk gebaut, das im Serienbetrieb flexibel mehrere tausend Tonnen Elektrolyt pro Jahr produzieren könne. Die Fertigstellung sei für Ende 2023 geplant.

Der belgische Materialtechnologie- und Recycling-Konzern Umicore hat im polnischen Nysa eine Produktionsanlage für Batteriematerialien offiziell eröffnet. Dabei handelt es sich Unternehmensangaben zufolge um die erste „Gigafactory für Kathodenmaterialien“ in Europa. 2019 hatte Umicore mit dem Bau der Anlage begonnen.

Der auf Abgastechnologie spezialisierte Automobilzulieferer Boysen hat einen großen Transformationsschritt in Richtung Elektromobilität angekündigt. Im Auftrag eines „namhaften Premiumherstellers“ soll das deutsche Unternehmen künftig Batteriegehäuse für den Einsatz in dessen Elektrofahrzeugen produzieren.

Mercedes-Benz und Volkswagen haben im Rahmen des Kanada-Besuchs von Bundeskanzler Olaf Scholz Verträge mit der kanadischen Regierung für den Zugang zu primären Batteriematerialien unterzeichnet. Laut offiziellen Mitteilungen beider Konzerne sind entsprechende Absichtserklärungen zustande gekommen.

Der deutsche Autobauer BMW hat sich Lithium aus Österreich gesichert. Das australische Unternehmen „European Lithium“ soll BMW mit Lithiumhydroxid aus dem etwa 270 Kilometer südlich von Wien gelegenen Wolfsbergen beliefern. Das entsprechende Werk befindet sich derzeit noch in der Bauplanung.

Der chinesische E-Fahrzeughersteller NIO hat einen Produktionsstart für Batteriewechsel-Stationen in Ungarn angekündigt. Das „NIO Power Europe“-Werk im zentralungarischen Verwaltungsbezirk Komitat Pest ist NIOs erste Fabrik außerhalb Asiens. Die 10.000 Quadratmeter große Anlage soll im September in Betrieb genommen werden.

Der britische Entwickler und Hersteller von Batteriematerialien Nexeon hat mehr als 200 Millionen Euro für die Finanzierung der Herstellung von Batteriematerialien eingesammelt. Nach der Bekanntgabe der strategischen Partnerschaft mit SKC im Januar hat Nexeon die zweite Runde seiner Kapitalbeschaffung mit umgerechnet 170 Millionen Euro abgeschlossen.

Das chinesische Unternehmen BTR plant den Aufbau eines nachhaltigen Produktionsstandorts für Batteriematerialien in Europa. Diese Meldung wurde mit der Unterzeichnung der Absichtserklärung mit Britishvolt veröffentlicht. Die Absichtserklärung mit BTR umfasst die Lieferung von Graphit und Siliziumoxid.

Das belgische Unternehmen Umicore plant eine Anlage zur Produktion von Kathoden- und Vormaterialien im kanadischen Ontario. Baubeginn soll 2023 sein, der Betrieb Ende 2025 aufgenommen werden. Ziel sei es, bis 2030 eine jährliche Produktionskapazität zu erreichen, mit der etwa eine Million Elektrofahrzeuge betrieben werden können.

Der südkoreanischen Konzern SKC hat mit dem Bau einer Fabrik für Batterie-Kupferfolien in Polen begonnen. Das Unternehmen, das mit der Tochter SK Innovation einen großen Anteil an der Produktionskapazität Europas besitzen wird, möchte mit dem polnischen Werk sein Geschäft um Batteriekomponenten für Elektrofahrzeuge erweitern.

Das südkoreanische Unternehmen W-Scope investiert 720 Millionen Euro in den Bau einer Produktionsstätte für Batterieseparatorfolien in Ungarn. Das erste europäische Werk des Unternehmens soll jährlich 1,2 Milliarden Quadratmeter Separatorfolie hervorbringen und damit die weltweit größte Hochgeschwindigkeitsanlage werden.

Das Start-up-Unternehmen E-Lyte Innovations hat den Ausbau seiner Fertigungskapazitäten für flüssigen Elektrolyten auf mehrere tausend Tonnen pro Jahr angekündigt. Der Batteriezulieferer aus Münster wolle seinen Produktionsstandort in Deutschland errichten und spezifische Elektrolytlösungen für den Automotive-Bereich anbieten.