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Die Nachfrage nach Lithium in Form von Lithiumcarbonat und Lithiumhydroxid, gängige Handelsäquivalente von Lithium, steigt rapide an: Im Jahr 2019 um fast 20%. Die Preise verdoppelten sich zwischen 2016 und 2018 in Erwartung der durch die EV-Revolution gestiegenen Nachfrage.

Einige Unternehmen und zuletzt vor allem Tesla nach neuen Chemikalien und Batterietechnologien, um die Wachstumsraten von EV in den frühen 2020er Jahren aufrechtzuerhalten. Drei aktuelle Entwicklungen werden dabei heute von Tesla fokussiert.

Das Analyseunternehmen PreScouter hat eine neue Studie zum LI-Batteriemarkt veröffentlicht. Hierin untersucht es das Marktgefüge der Zukunft sowie die Potentiale der Technologien wie NMC oder LFP.

Vor zwölf Monaten ging Battery-News.de online: In dieser Zeit ist viel auf der Seite passiert. Wir durften spannende Partnerschaften schließen und uns auf hohem fachlichem Niveau austauschen. Genauso spannend sind die Entwicklungen im Bereich der Lithium-Ionen-Batterie, die wir im Folgenden stichpunktartig rekapitulieren wollen. Dass die Musik momentan sehr laut spielt zeigt schon ein Blick auf die aktuellen Zahlen:  Alleine Volkswagen plant die Fertigung von über 20 Millionen elektrisch angetriebenen Fahrzeugen bis 2028 und die geplante Fertigungskapazität beträgt für Lithium-Ionen-Zellen allein Europa rund 400 GWh.

Der Chemieriese BASF, das russische Unternehmen Norilsk Nickel und das finnische Unternehmen Fortum haben eine Vereinbarung über den Bau eines Batterie-Recyclingzentrums in Finnland unterzeichnet, welches den Elektroautomarkt bedienen soll. Die Unternehmen planen die Verwendung von Metallen aus recycelten Batterien zur Herstellung von neuen Batteriematerialien unter Verwendung von erneuerbarer Energiequellen.

BASF will an dem Standort in Schwarzheide in Brandenburg zukünftig Kathodenmaterial fertigen. Dort plant der Konzern eine Fertigungsanlage, die als Bestandteil einer mehrstufigen Investitionsplanung zum Aufbau einer europäischen Supply-Chain Kathodenmaterial von rund 400.000 vollelektrischen Fahrzeugen pro Jahr dienen soll.

In einer gegen Ende 2019 im Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlichten Forschungsarbeit, zeigten Forscher des Rensselaer Polytechnic Institute, wie sie eine anhaltende Herausforderung bei der Herstellung einer Metallbatterie bewältigen konnten: Kalium ersetzt hierbei als deutlich häufiger vorkommendes und preiswerteres Element das aktuell genutzte Lithium in der Batteriezelle.

Der Rohstoff Kobalt ist ein Schlüsselelement für moderne Lithium-Ionen-Batterien, da es die Speicherfähigkeit der Batterien maßgeblich erhöht. Batterietypen mit hoher Energiedichte nutzen fast ausnahmslos Kobalt innerhalb der Kathoden. Der schwäbische Autobauer Daimler will zukünftig die eigene Kobaltlieferkette mittels Blockchain-Technik transparenter machen.

Das Recycling- und Rohstoffunternehmen Umicore sowie das LG Chem haben eine langfristig angelegte Partnerschaft zur Lieferung von Kathodenmaterialien für die NMC-Technologie angekündigt.

Für den Produktionsstart in China will Tesla seine Lieferanteliste für Batterien erweitern und steht in Kontakt mit LG Chem. Ersten Berichten zufolge bereitet sich ein Produktionswerk von LG Chem bereits auf die Umstellung auf Rundzellen vor.

Bei Lithium-Ionen-Batterien wird hauptsächlich an die Bedeutung für die insbesondere in Deutschland starke Automobilindustrie und den Emissionsdruck gedacht. Ein weiteres wichtiges Themenfeld, das ganz entscheidend auf leistungsstarke und zuverlässige Batterietechnik angewiesen ist, ist die Medizintechnik. Wir haben uns diesen recht unbekannte Bereich genauer angeschaut und beginnen mit einer kleinen Serie zum Thema Lithium-Ionen-Batterie in der Medizintechnik.

Bosch möchte eine führende Position im Markt für 48-Volt-Hybridsysteme einnehmen. Hierfür kooperiert das Unternehmen nun für die Produktion einzelner Zellen mit CATL.

Wie wird eine Lithium-Ionen-Batterie hergestellt und wie sehen die Produktionsprozesse einzelner Komponenten aus? Detaillierte Einblicke hierüber gibt ein neuer Informationsflyer des PEM Lehrstuhls der RWTH und des VDMA.

Maxwell MacLeay und Kameron Buckhout haben im Rahmen Ihrer Arbeit für Romeo Power Technologies den oberen Teil der Batteriehülle einer 21700-Batteriezelle entfernt.

Wie kann ein Elektroauto am besten recycelt werden? – Schweizer Empa und der Verband der Auto-Importeure untersuchen verschiedene Recycling-Optionen für die Batterien aus Elektrofahrzeugen.