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SK Innovations Tochterfirma SK IE Technology hat im chinesischen Changzhou eine Fabrik zur Herstellung von Batteriezellseparatoren in Betrieb genommen. 340 Millionen Quadratmeter an Batteriezellseparatorenfläche soll jährlich in der neun Fabrik produziert werden, womit SK Innovation zusammen mit einer Fabrik im heimischen Korea nun jährlich 530 Millionen m² des Grundstoffes der Batteriezellassemblierung erreicht.

Der Erdölkonzern Shell platziert sich, ebenso wie zum Beispiel die Konkurrenz von BP, weiter im Bereich der Elektromobilität. Bisher war hier vor allem die Elektroladesäule Thema, die vom Unternehmen bereits an immer mehr Tankstellen platziert wird. Nun bringt Shell in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Elektromobilitätsspezialisten Kreisel Electric ein Wärmemanagement-Fluid an den Start.

Der deutsche Chemiekonzern BASF hat mit den Bauarbeiten am neuen Werk für Kathodenmaterial in Schwarzheide begonnen. 400.000 vollelektrische Fahrzeuge möchte BASF von hier aus ab dem Jahr 2022 mit den wichtigen Aktivmaterial der Batteriekathodenchemie ausstatten. Das Werk wird dabei Vorprodukte aus einer ebenso neu entstehenden Anlage von BASF in Finnland nutzen.

Nachdem Elon Musk schon Ende Juli aufgerufen hatte, dass Bergbauunternehmen mehr, nachhaltig gewonnenes, Nickel produzieren sollen, scheint sich nun ein erster potentieller Partner für Tesla gefunden zu haben. Vale, ein brasilianisches Bergbauunternehmen, steht nach Reuters Informationen in Gesprächen mit Tesla und erhält wohlmöglich den von Musk ausgerufenen „gigantischen“ Nickelzulieferer-Vertrag.

Der amerikanische Automobilkonzern GM hat ein nahezu kabelloses BMS-System, für den Einsatz in künftigen Elektrofahrzeugen, vorgestellt. Das kabellose Batteriesystem wurde vom Unternehmen Analog Devices, Inc. entwickelt. Dadurch, dass GM so kaum Kabelverbindungen im Batteriepack zwischen den BMS-Systemen auslegen muss, sieht der Autobauer Zeitersparnisse und viele weitere Vorteile bei der Entwicklung künftiger Elektrofahrzeuge.

Um die Lieferketten bei der Herstellung von Batterien, die in Volvo-Fahrzeugen zum Einsatz kommen, besser zu überwachen, investiert Volvo einen hohen einstelligen Millionenbetrag in das Unternehmen und Blockchainspezialisten Circulor.

Die Infineon Technologies AG erweitert ihr Produktangebot für Batteriemanagement-Systeme (BMS), um eine neue Sensing- und Balancing-IC. Der neue Funktionsbaustein, unter dem Namen TLE9012AQU, ist insbesondere für Hybrid- und Elektroautobatterien ausgelegt, eignet sich nach Aussage von Infineon aber auch für andere Anwendungsfelder.

In einer Pressmitteilung vom 15. Juni 2020 bestätigt der Chemie-Großkonzern BASF seinen Zeitplan bei der Herstellung von Batteriematerialien in Europa. Konkret hat BASF in Harjavalta, Finnland, das Fundament für seine Anlage zur Herstellung von Vorprodukten von Kathodenmaterialien, englisch cathode active material (CAM), gelegt und in Schwarzheide, Deutschland, die Baugenehmigung für eine weitere CAM-Anlage erhalten.

Nachhaltige Produktion von Lithium-Ionen-Batterien erfordert durchdachte Prozesse beginnend mit der Lithium-Gewinnung – wir sprachen mit Katharina Gerber von der Kalifornischen Energiekommission und Mitglied des Verwaltungsrates von Vulcan-Energy-Ressources über die CO2-neutrale Lithiumgewinnung und die Unterschiede zwischen Europa und den USA.

++ Tesla bestellt neue Maschinen für Batteriefertigung +++ Starterbatterie als häufigste Pannenursache +++ Machine Learning: Vorhersage des State of Charge und des Health Status der Zelle +++ Neuartige Nanostruktur begrenzt Ausdehnung von Silizium in Batterieanoden +++ Cobaltproduktion in Ontario soll Ende des Jahres beginnen +++

Obwohl weltweite Forschungsinstitute und Unternehmen verschiedenen Projekte verfolgen, um Alternativen in der chemischen Beschaffenheit von Lithium-Ionen-Batterien zu erarbeiten, dominiert heut immer noch die Nickel-Kobalt-Mangan-Kathodenchemie die weltweite Produktion von Lithium-Ionen-Elektrofahrzeugbatterien. Untersucht man die drei Elemente im Detail so wird der chinesische Einfluss sichtbar.

Die Nachfrage nach Lithium in Form von Lithiumcarbonat und Lithiumhydroxid, gängige Handelsäquivalente von Lithium, steigt rapide an: Im Jahr 2019 um fast 20%. Die Preise verdoppelten sich zwischen 2016 und 2018 in Erwartung der durch die EV-Revolution gestiegenen Nachfrage.

Einige Unternehmen und zuletzt vor allem Tesla nach neuen Chemikalien und Batterietechnologien, um die Wachstumsraten von EV in den frühen 2020er Jahren aufrechtzuerhalten. Drei aktuelle Entwicklungen werden dabei heute von Tesla fokussiert.

Das Analyseunternehmen PreScouter hat eine neue Studie zum LI-Batteriemarkt veröffentlicht. Hierin untersucht es das Marktgefüge der Zukunft sowie die Potentiale der Technologien wie NMC oder LFP.

Vor zwölf Monaten ging Battery-News.de online: In dieser Zeit ist viel auf der Seite passiert. Wir durften spannende Partnerschaften schließen und uns auf hohem fachlichem Niveau austauschen. Genauso spannend sind die Entwicklungen im Bereich der Lithium-Ionen-Batterie, die wir im Folgenden stichpunktartig rekapitulieren wollen. Dass die Musik momentan sehr laut spielt zeigt schon ein Blick auf die aktuellen Zahlen:  Alleine Volkswagen plant die Fertigung von über 20 Millionen elektrisch angetriebenen Fahrzeugen bis 2028 und die geplante Fertigungskapazität beträgt für Lithium-Ionen-Zellen allein Europa rund 400 GWh.