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Das südkoreanische Unternehmen W-Scope investiert 720 Millionen Euro in den Bau einer Produktionsstätte für Batterieseparatorfolien in Ungarn. Das erste europäische Werk des Unternehmens soll jährlich 1,2 Milliarden Quadratmeter Separatorfolie hervorbringen und damit die weltweit größte Hochgeschwindigkeitsanlage werden.

Das Start-up-Unternehmen E-Lyte Innovations hat den Ausbau seiner Fertigungskapazitäten für flüssigen Elektrolyten auf mehrere tausend Tonnen pro Jahr angekündigt. Der Batteriezulieferer aus Münster wolle seinen Produktionsstandort in Deutschland errichten und spezifische Elektrolytlösungen für den Automotive-Bereich anbieten.

Das britische Unternehmen „Green Lithium“ will die erste Lithium-Raffinerie Großbritanniens in Nordengland errichten. Dazu schloss der Batteriematerialien-Spezialist eine Partnerschaft mit dem Rohstoffhändler Trafigura. Das Vorhaben wird seitens der britischen Regierung mit umgerechnet knapp 739.000 Euro gefördert.

In einer von Porsche geführten Investitionsrunde hat das Unternehmen „Group14 Technologies“ 400 Millionen US-Dollar gesammelt. Der Batteriezellen-Entwickler aus den USA soll auch den Porsche-Partner „Cellforce Group“ in Deutschland beliefern. „Group14“ entwickelt spezielle Silizium/Carbon-Anoden.

Das US-Unternehmen Sila Nanotechnologies hat eine 56.000 Quadratmeter große Anlage zur Produktion von Anodenmaterialien in Washington erworben. Der kalifornische Produzent von Akku-Komponenten der nächsten Generation investiert eigenen Angaben zufolge mehrere hundert Millionen Dollar in das Werk.

Die IBU-tec advanced materials AG aus Weimar hat eine Partnerschaft mit dem norwegischen Zellhersteller Morrow Batteries bekanntgegeben. Der deutsche Dienstleister für thermische Verfahrenstechnik und Spezialist für Drehrohröfen soll künftig bis zu 200 Tonnen LFP-Kathodenmaterial pro Jahr an den norwegischen Produzenten liefern.

Ein Konsortium von Autobauern und weiteren Akteuren aus der Batterieproduktion soll einen „Batteriepass“ entwickeln, der den Inhalt und den CO2-Fußabdruck von Akkus in Europa erfasst. Der Bund fördert elf Partner für die Erarbeitung EU-weiter Standards zur Transparenz von Batteriedaten mit insgesamt 8,2 Millionen Euro.

Tesla hat mit dem brasilianischen Bergbauunternehmen Vale S.A. eine mehrjährige Vereinbarung über die Lieferung von kanadischem Nickel an den weltweit größten Elektroautohersteller unterzeichnet. Vale will seinen Produktionsanteil für den Elektrofahrzeug-Markt von derzeit fünf auf künftig bis zu 40 Prozent erhöhen.

Volkswagen China arbeitet künftig mit Huayou Cobalt und der Tsingshan Holding Group zusammen. Durch die strategischen Partnerschaften soll die Versorgung von Batterien mit Nickel und Kobalt für bis zu 160 Gigawattstunden jährlich gesichert werden. Die Partner wollen unter anderem ein Unternehmen in Indonesien aufbauen.

Das kanadische Unternehmen Rock Tech Lithium hat mit dem rumänischen Energieministerium eine Absichtserklärung unterzeichnet. Dabei geht es um den Bau einer 400 Millionen Euro teuren Lithiumkonverter- und Raffinerieanlage. Sie soll Batterien für bis zu einer halben Million Elektrofahrzeuge pro Jahr ermöglichen.

US-Autobauer General Motors (GM) hat mit dem südkoreanischen Unternehmen POSCO Chemical den Bau einer Fabrik in Kanada zur Produktion von Kathodenmaterial angekündigt. In der Nähe plant der deutsche Chemiekonzern BASF derzeit ein Werk zur Herstellung von Batteriematerialien und zum Recycling von Akkus.

Der chinesische Hersteller von Lithium-Ionen-Batteriezellen, CATL, hat als Großinvestor 10 Millionen Aktien des kanadischen Rohstoffunternehmens Neo Lithium erworben und dafür ca. 8,5 Millionen kanadische Dollar investiert. Neo Lithium hält die Oberflächenrechte an einem neu entdecktem Lithium Abbaugebiet in Argentinien.

Nach Angaben der indonesischen Regierung plant CATL eine 5 Milliarden Dollar Investition in ein Batteriewerk in Indonesien. Das Lithium-Ionen-Batteriewerk soll im Jahr 2024 die Produktion aufnehmen. Die Investition steht im Zusammenhang damit, dass CATL Nickel aus Indonesien beziehen will, der indonesische Staat jedoch darauf besteht, dass 60% des geförderten Nickels auch im Land zu Batterien verarbeitet wird.

SK Innovations Tochterfirma SK IE Technology hat im chinesischen Changzhou eine Fabrik zur Herstellung von Batteriezellseparatoren in Betrieb genommen. 340 Millionen Quadratmeter an Batteriezellseparatorenfläche soll jährlich in der neun Fabrik produziert werden, womit SK Innovation zusammen mit einer Fabrik im heimischen Korea nun jährlich 530 Millionen m² des Grundstoffes der Batteriezellassemblierung erreicht.

Der Erdölkonzern Shell platziert sich, ebenso wie zum Beispiel die Konkurrenz von BP, weiter im Bereich der Elektromobilität. Bisher war hier vor allem die Elektroladesäule Thema, die vom Unternehmen bereits an immer mehr Tankstellen platziert wird. Nun bringt Shell in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Elektromobilitätsspezialisten Kreisel Electric ein Wärmemanagement-Fluid an den Start.