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Der Entwicklungsdienstleister FEV Europe mit Sitz in Aachen und das taiwanesische Energie-Innovationsunternehmen ProLogium Technology planen eine Kooperation zur Entwicklung von Festkörperbatterie-Systemen. Beide Unternehmen haben eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet.

Der TÜV Rheinland hat in Aachen das europaweit modernste unabhängige Prüfzentrum für Antriebsbatterien von E-Fahrzeugen in Betrieb genommen. Insgesamt seien mehr als 24 Millionen Euro in das Projekt geflossen. In der Einrichtung sollen Fahrzeugbatterien bis zu einer Größe von 800 Kilogramm getestet werden.

Die BMW Group plant für Herbst 2022 die Inbetriebnahme ihres „Cell Manufacturing Competence Centre“ (CMCC) in Parsdorf bei München. Die immissionsschutzrechtlichen Genehmigungen wurden vor Kurzem erteilt. Zur gleichen Zeit verkündete der chinesische Zellhersteller CATL, ab 2025 Rundzellen für ein neues Fahrzeugsegment an BMW zu liefern.

Die Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle FFB und das UK Battery Industrialisation Centre (UKBIC) wollen künftig kooperieren. Die Zusammenarbeit umfasse den Austausch von Erfahrungen in der Zellproduktion sowie die Entwicklung einer europäischen Roadmap für die Batterietechnologie.

Der Chemiekonzern Henkel hat zwei neuartige Beschichtungen für Akku-Packs von E-Fahrzeugen präsentiert. Die Innovation soll bei einem thermischen Durchgehen den Prozess verlangsamen und so die Insassen schützen. Die Beschichtungen fungierten als feuerfeste Barriere, die den „Thermal Runaway“ vom Rest des Autos trennt.

Der chinesische Zellhersteller und VW-Partner „Gotion High Tech“ hat es geschafft, die Produktion von Lithium-Eisenphosphat (LFP)-Akkus mit einer Energiedichte von 210 Wattstunden pro Kilogramm in die Serienproduktion zu skalieren. Ende 2022 soll die Energiedichte gar mit 230 Wattstunden je Kilo übertroffen werden.

Der Nickelpreis ist am gestrigen Dienstag erneut gestiegen und lag zeitweise bei mehr als 100.000 US-Dollar pro Tonne. Das Metall ist zentraler Bestandteil in E-Fahrzeug-Batterien, sowohl im Aktivmaterial als auch beim Zellgehäuse. Experten machen den Krieg in der Ukraine und die Reaktionen an der Börse für die gestiegenen Kosten verantwortlich.

Der Batteriezellenproduzent Britishvolt und der britische Sportwagenhersteller Aston Martin schließen sich zusammen, um Batterietechnologien der Zukunft zu entwickeln. Ziel sei es, neue Standards für die Hochleistungszellen der elektrischen Sportfahrzeuge von Aston Martin zu setzen.

Die norwegische Regierung unterstützt das Forschungsprojekt „Sustainable Materials for the Battery Value Chain“ der Green-Platform Initiative mit ca. 100 Millionen Norwegische Kronen. Mitglieder des Konsortiums sind unter anderem die Batteriehersteller Freyr und Morrow sowie weitere namhafte Unternehmen wie Hydro, Elkem sowie Corvus Energy.

Das Land Schleswig-Holstein hat mit dem Aufbau des Forschungszentrums für angewandte Batterietechnologie Schleswig-Holstein (FAB-SH) begonnen. Die Forschungseinrichtung wird in direkter Nähe zum Fraunhofer-ISÌT errichtet. Im kommenden Jahr sollen an der FAB-SH Batteriezellen entwickelt werden.

Das KIT und das HIU haben eine neue Forschungsanlage zur automatisierten und digitalisierten Materialentwicklung in Betrieb genommen. In diesem Projekt wird angestrebt die Entwicklungszeit einer Batteriezelle zu verkürzen.

Skeleton Technologies hat Investitionen von 37,6 Millionen Euro erhalten. Die finanziellen Mittel zur Unterstützung des estnischen Herstellers von Energiespeicher-Systemen und Superkondensatoren sollen in die Entwicklung neuer Batterietechnologien und in den Ausbau der Kondensatorproduktion in Sachsen fließen.

Neun deutsche Unternehmen haben sich im Rahmen eines Forschungsprojekts zur Entwicklung einer neuen Lithium-Ionen-Zelle zusammengeschlossen. Ziel sei es, durch Optimierungen die flächendeckende Elektrifizierung des Verkehrs zu forcieren. Die verbesserten Zellen sollen hochkapazitiv, schnellladefähig und kostengünstig sein.

Das „UK Battery Industrialisation Centre“ (UKBIC) fördert den Produzenten Britishvolt mit mehreren Millionen Pfund zur Entwicklung von Musterzellen der nächsten Generation. Ziel ist die Serienfertigung neuartiger Zellen mit hohem Nickelgehalt und erhöhter Energiedichte, um Batterien mit größerer Leistung produzieren zu können.

Mercedes-Benz und Stellantis haben insgesamt 200 Millionen US-Dollar in das Start-up-Unternehmen „Factorial Energy“ investiert. Eigenen Angaben zufolge nutzt der in Massachusetts ansässige Betrieb die Summe von umgerechnet 177 Millionen Euro dazu, die Kommerzialisierung der Feststoffbatterie zu beschleunigen.