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General Motors (GM) und LG Chem planen einen gemeinsamen Standort zur Zellherstellung in Lordstown im US Bundesstaat Ohio, dessen Grundsteinlegung für Mitte 2020 geplant ist. Auf dem 64 Hektar großen Grundstück soll eine Zellfabrik entstehen, die mehr als 30 GWh pro Jahr an Batteriekapazität produzieren kann. Dabei sollen mehr als 1.100 Jobs geschaffen werden. Die geplante Investition beträgt bis zu 2,3 Mrd. US Dollar.

Der IT-Spezialist IBM platziert sich mit einem innovativen Ansatz im Themengebiet der nachhaltigen Batteriespeichertechnik. Im Rahmen eines neuartigem Technologieansatzes ist es dem IBM Research Battery Lab gelungen eine Batteriezelle zu bauen, die zum einem nicht das hohe Brandrisiko aktueller Lithium-Ionen-Batterie beherbergt und zum anderen mit Grundmaterialen auskommt, welche aus Meerwasser gewonnen werden können.

Auf der CES (Consumer Electronics Show) hat Mercedes dieses Jahr ein neues Showcar mit kompostierbarer Batterie vorgestellt. Neben dem futuristischen Design, welches mit dem Regisseur J. Cameron (u.a. Titanic und Avatar) in Kooperation entwickelt wurde und an den Film Avatar angelehnt ist, sowie anderen Neuheiten, zeigt es auch auf batterietechnischer Seite einige interessante Ansätze.

Die Monash-University in Melbourne meldet interessante Fortschritte bei der Entwicklung von Lithium-Schwefel-Batterien. Lithium-Schwefel-Batterien könnten dabei eine Wende im Grundaufbau der Traktionsbatterie bedeuten, da diese im Gegensatz zur Lithium-Ionen-Batterie potenziell günstiger, leichter und vor allem ökologischer sind und zudem eine deutlich höhere Energiedichte aufweisen.

Die bereits im September angekündigte neueste Entwicklung von Tesla wurde nun als Patent angemeldet. Zuvor hatten die kanadischen Wissenschaftler um Jeff Dahn aus ihren Untersuchungsergebnissen einer Lithium-Ionen-Batterie basierend auf einer einkristallinen Nickel-, Mangan-, und Kobalt-haltigen NMC-Kathode behauptet, sie wäre bei 40°C für 4000 Zyklen einsatzfähig. Dies entspräche bei einhundertprozentiger Entladung pro Zyklus einer Lebensdauer von 1,6 Millionen Kilometern in Elektroautos und rund 20 Jahren in stationären Speichern.

Eine vorgestellte Analyse von Bloomberg New Energy Finance (BNEF) hat einen derzeitigen Batteriespeicherpreis von 156 $/kWh ergeben. Dies bedeutet eine Reduktion der Kosten um 87% zu den 2010 errechneten 1100 $/kWh. Zurückzuführen ist die Kostenreduktion vor allem auf das gestiegene Auftragsvolumen, den erhöhten Absatz von batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV) und die Verbreitung von verbesserten Kathodenmaterialien, die höhere Energiedichten ermöglichen.

Die Nachfrage nach Lithium-Ionen-Akkus ist steigend. Blickt man zurück in die 90er Jahre, so waren damals Camcorder die Geräte, für die ein Großteil der Lithium-Ionen-Akkus eingesetzt wurden. Ein Jahrzehnt später wurden diese dann von Laptops und anschließend Smartphones abgelöst. Bis 2010 – dann kamen die Elektrofahrzeuge ins Spiel.

An die 2.500 Kilometer Reichweite, keine Ladezeit und recyclebar – die Aluminium-Luft Batterie, eine Erfindung aus Großbritannien, soll über diese Eigenschaften verfügen und wird nun als nächste industrielle Revolution angepriesen.

Custom Cells errichtet mit Partnern eine Demonstrator-Zellfertigungslinie für qualitativ hochwertige Lithium-Ionen-Batteriezellen. Hier soll an der Flexibilität der Batterieproduktion hinsichtlich der Anforderungen von speziellen Batterien geforscht werden.

KIT und Helmholtz-Institut Ulm (HIU) haben erstmals Elektrolyte mit brauchbaren Eigenschaften bei Raumtemperatur für Calciumbatterien entwickelt.

Ein neues Airbus-Labor forscht in Shenzhen an der Weiterentwicklung der Batterietechnologie für elektrische Luftfahrzeuge. Forschungsschwerpunkte sind besonders die Herausforderungen bei der Sicherheit und der Leistung der Batterien.

Für die Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien wurden drei Batterieforscher mit dem Chemie-Nobelpreis ausgezeichnet. Die Technologie wurde von dem verleihenden Nobelpreis-Komitee als zukunftsweisend und revolutionär für die Gesellschaft eingestuft.

Batterieforscher von Tesla haben eine optimierte Pouch-Zelle entwickelt, die bislang unerreichte Lebensdauern ermöglichen soll. Die technischen Daten sowie die Testergebnisse veröffentlichten die Forscher nun vollständig.

Im Rahmen des Forschungsvorhabens StarTest („Standardisierte Prüfverfahren für die Genehmigung und Testverfahren für die Produktion von Batterien für Elektrofahrzeuge für den chinesischen sowie den deutschen Markt“) fand am
21.08.2019 erstmals ein fachspezifisches Symposion an der Tsinghua Universität in Peking statt.

Die zugrundeliegende Technologie der Lithium-Ionen-Batterie wurde bereits im vergangenen Jahrtausend entwickelt. Wirklich Fahrt hat ihre Entwicklung aber erst in den vergangenen Jahren aufgenommen. Um die Entwicklung nachzuzeichnen wollen wir die letzten drei Jahre in 15 prägenden Zitaten nachzeichnen.