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Der deutsche Automobilzulieferer Kautex hat einen Auftrag für ein spezielles Unterbodenschutzblech für Batteriepacks erhalten. Das von einem nicht näher genannten Automobilhersteller georderte Schutzblech soll eine leichte, anpassbare Lösung darstellen, die aus Thermoplast- oder Metallverbundhybrid gefertigt wird.

Die EAS Batteries GmbH aus Nordhausen hat ihr zylindrisches 4690-Zelldesign mit XNO-Anodenmaterial des englischen Entwicklers Echion Technologies vorgestellt. Die Lithium-Ionen-Batterie soll eine symmetrische 7C-Dauerleistung und -Laderate in Kombination mit einer Energiedichte von mehr als 300 Wattstunden pro Liter erzielen.

BMW plant den Bau eines großen Montagewerks für Hochvoltbatterien im niederbayerischen Irlbach. Im nahegelegenen Wackersdorf will das Unternehmen außerdem ein Batterie-Testzentrum entstehen lassen. Ab 2025 sollen dort Speicher, Batteriemodule und Elektrofahrzeuge geprüft werden.

Der italienische Batteriezellproduzent Italvolt ist eine strategische Partnerschaft mit StoreDot eingegangen. Das Unternehmen mit Sitz in Israel entwickelt schnell aufladbare Elektrofahrzeug-Batterien sowie Akkus mit hoher Energiedichte. Der Vereinbarung zufolge erwirbt Italvolt eine Lizenz für StoreDots extreme Schnellladetechnologie.

Die Fraunhofer-Gesellschaft hat den „Umfeldbericht zum europäischen Innovationssystem Batterie 2022“ veröffentlicht. Die Publikation nimmt Entwicklungen und Herausforderungen des europäischen Batteriemarkts in den Fokus und gewährt Einblicke in aktuelle Forschungs- und Entwicklungsthemen.

Forschende der Universität Bayreuth haben eine etwa sieben Mikrometer dünne Elektrolytschicht erschaffen. Einer offiziellen Mitteilung der Hochschule zufolge besteht die Schicht aus einem Verbundwerkstoff, der aus einem Polymer und keramischen Nanofasern zusammengesetzt ist.

QuantumScape hat seine ersten 24-schichtigen Prototyp-Lithium-Metall-Batteriezellen zu Testzwecken an Automobil-OEMs gegeben. Die Auslieferung der Zellen, die als A0-Muster bezeichnet werden, gilt als bedeutender Schritt auf dem Weg zur Kommerzialisierung der Technologie – etwa im Automobil- und Unterhaltungsbereich.

Die EAS Batteries GmbH mit Sitz in Nordhausen hat BMW bei der Entwicklung seiner ersten eigenen zylindrischen Batteriezelle in entscheidendem Maße assistiert. Dabei handelt es sich um großformatige Rundzellen mit einem Durchmesser von 46 Millimetern, die BMW im vergangenen September angekündigt hatte.

Die Prüforganisation Dekra plant die Errichtung eines Testzentrums für Batteriesysteme. Die Anlage soll am Unternehmenssitz im brandenburgischen Klettwitz entstehen und künftig Systeme sowohl für automobile als auch für stationäre Anwendungen untersuchen. Das neue Labor soll 2024 in Betrieb gehen.

Die Altech Advanced Materials AG plant die Herstellung von Batteriepacks speziell für den Betrieb mit erneuerbarer Energie in gewerblicher und industrieller Netzinfrastruktur. Dies geschieht im Rahmen des Batterie-Joint-Ventures mit dem Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS).

Der britische Zellentwickler „LiNa Energy“ hat mit der erfolgreichen Demonstration seiner Natrium-Metall-Batterie durch den kommerziellen Partner „ion Ventures“ einen Meilenstein erreicht. „LiNa Energy“ mit Sitz in Lancaster strebt den Vertrieb seiner Batteriezellen unter anderem für den stationäen Speichersektor an.

Ein Forschungs-Team des Max-Planck-Instituts hat ein hochfeines metallisches Fleece entwickelt, das Fortschritte bei Energiedichte, Laderaten und Sicherheit von Batterien verspricht. Das Spin-off-Unternehmen Batene GmbH vermarktet die Technologie unterdessen als alleiniger Lizenzträger.

Der Energiekonzern RWE will in Nordrhein-Westfalen zwei Batteriespeicher mit einer Gesamtleistung von 220 Megawatt (MW) errichten. Die Anlagen sollen in den Städten Neurath und Hamm entstehen und 2024 in Betrieb gehen. Geplant sei der Einsatz fabrikneuer Lithium-Ionen-Batterien in Schrankbauweise.

Das Zelltechnikunternehmen Enpower Greentech aus den USA hat eigenen Angaben zufolge eine branchenführende Kapazität in zylindrischen Batteriezellen der 18650er Größe entwickelt. Sie erreiche eine Energiedichte von 888 Wattstunden pro Liter und sorge damit für eine 15-prozentige Verbesserung gegenüber herkömmlichen Lithium-Zellen.

Die Automotive Cells Company (ACC) und ProLogium Technology haben eine Erklärung zur Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Festkörperbatterien für Elektrofahrzeuge unterzeichnet. Anfang 2022 hatte ACC den Bau ihrer ersten Gigafactory in Hauts-de-France bestätigt, um in Europa bis 2030 eine 120-Gigawattstunden-Kapazität zu erreichen.