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Der Batterieentwickler StoreDot zeigt in einer Videovorstellung seine Vision von schnellen Ladevorgängen in der Elektromobilität, die das Unternehmen als entscheidend für die Entwicklungen der weltweiten Elektrifizierung erachtet. Von Prototypen-Batterien des Unternehmens, die bereits in Handys und Rollern verbaut wurden und die Möglichkeiten des schnellen Ladens zeigten, sei der nächste Schritt ein komplettes EV mit den Zellen auszurüsten.

Wie sieht die Zukunft der Batterieproduktion aus? Diese Frage hat sich der VDMA in seiner Roadmap Batterieproduktionsmittel 2030 gestellt. Gemeinsam mit den Mitgliedern VDMA Batterieproduktion, dem Fraunhofer ISI, dem PEM der RWTH Aachen und der Battery LabFactory Braunschweig wurden die zukünftigen Trends in der Batterieproduktion herausgearbeitet sowie deren Maschinen und anlagenseitige Umsetzung erörtert.

Der US-amerikanische Technologiespezialist Texas Instruments hat ein kabelloses BMS-System vorgestellt. Mit der Technologie entfällt eine Vielzahl von Verkabelungen im automobilen Batteriepacks, was eine ganze Palette an Vorteilen mit sich bringt. Bei der Sicherheitsüberprüfung der Systeme war auch der TÜV Süd aktiv, der die Sicherheit der Wireless-Verbindung bestätigte.

Das BMBF hat sich dazu entschlossen, auch weiterhin das Kompetenzcluster zur Festkörperbatterie (FestBatt) zu unterstützen. Nachdem das Kompetenzcluster zur Festkörperbatterie im September 2018 initiiert worden war, lief es seitdem die ersten drei Jahre lang. Nun startet das BMBF in einem Skizzenaufruf eine zweite Förderphase und sammelt bis zum 21. Februar 2021.

Der amerikanische Autobauer GM plant mit aller Macht in Zukunft die aktuelle Dominanz von Tesla auf dem Markt der batterieelektrischen Fahrzeuge zu brechen. Dafür hat sich GM bereits Partnerschaften mit LG Chem und Honda Motors gesichert und sucht nun vor allem das innovative Wissen von Start-Ups.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) forscht in Zusammenarbeit mit elf europäischen Projektbeteiligten an einer kobaltfreien Lithium-Ionen-Batterie, die auch insgesamt 85% weniger „problematische Rohstoffe“ enthalten soll. Dazu analysiert das DLR-Institut für Technische Thermodynamik die elektrochemischen Vorgänge im Inneren der neuartigen Batterien und erprobt deren Leistung und Langzeitstabilität.

Der seit diesem Jahr größte Hersteller für Lithium-Ionen-Batteriezellen LG Chem wird künftig neue NCMA-Batterien an Tesla liefern. Konkret wird Tesla erster Kunde der dann abgespaltenen LG Chem Tochter, LG Energy Solutions, werden, dessen Gründung LG Chem in diesem Jahr erklärt hatte. Die neuen Batterien von LG Energy Solutions bestehen zu 90% aus Nickel.

Wenn es in diesem Jahr eine Batterietechnik gab, die sehr im Fokus künftiger Batteriegeneration stand, dann war dies die Festköperbatterietechnik. Nachdem in letzter Zeit hierzu vor allem das Unternehmen QuantumScape Schlagzeilen erzeugte, welches erst unlängst vielversprechende Daten zur neuen Batterie verkündet hatte, kündigt nun auch Toyota an in den frühen 2020er Jahren die Technik in Serie zu bringen.

Schon Ende letzten Monats fand die European Conference on Batteries 2020 statt, auf welcher zahlreiche Experten Einblicke in die Welt der europäischen Batterietechnik gaben. Nach einer Einleitung von unter anderem Peter Altmaier und Elon Musk, berichteten verschiedenste Unternehmen der Batterietechnik über Abbauprozess und Grundressourcen, Batteriechemie, Zellproduktion, Primär-Anwendungen, Second-Use-Anwendungen und Recycling.

QuantumScape ist eines der Batterieentwicklungsunternehmen, dass in diesem Jahr für viel aufsehen sorgen konnte. Das Unternehmen entwickelt die aktuell am wahrscheinlichsten wirkende Nachfolgetechnologie der Lithium-Ionen-Batterietechnik, die Festköperbatterie. Diese Batterien sollen wesentlich stärker als bisherige Batteriezellen werden und so auch elektrische Flurzeuge ermöglichen.

Laut aktuellsten Medienberichten aus Süd-Korea, der Heimat von Batterieweltmarktgröße LG Chem, hat der Konzern wohl seine Entwicklungen zu einem batteriemodullosen System abgeschlossen. Damit soll künftig eine über die letzten Jahre vertraut gewordene Ebene der Batterieproduktion, das Batteriemodul, entfallen. Auch Tesla und Wettbewerber CATL sind bestrebt die Batterietechnik um die Ebene der Module zu reduzieren.

Das Festkörper Batterie-Start-Up, mit Sitz in Westbury, New York, QuantumScape ist seit Freitag an der New Yorker Börse gelistet und erlebt bereits am ersten Handelstag einen Kursanstieg von 50%. Die Festköperbatterie gilt aktuell als die Batterietechnik der Zukunft, welche jedoch im Gegensatz zu vielen anderen Ansätzen nicht mehr so weit von der Realität entfernt zu sein scheint.

Um die europäische Batterietechnik in Konkurrenz mit vor allem dem asiatischen Markt konkurrenzfähig zu halten, hatte die europäische Union das Forschungsprojekt „Batterie 2030+“ ins Leben gerufen, welches die Entwicklung der Batterietechnik fördert. Nun startet das Projekt „Spartacus“, unter der Leitung des Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC, das Teil der Förderung ist und Batterie Ladetechnik optimieren will.

Das seit 2016 laufende Batterieforschungscluster ProZell, dass heute auf einer Partnerschaft von 15 verschiedenen forschenden Einrichtungen, darunter die RWTH Aachen, das KIT, die Hochschule Landshut und das DLR, beruht, hat in einem Ergebnisbericht die wichtigsten Forschungserkenntnisse aus der ersten Förderphase veröffentlicht.

Der europäische Batteriehersteller und Tochter des Mineralölkonzerns TOTAL, SAFT hat eine neue Batteriegeneration für die Versorgung von unterbrechungskritischen Energiekreisläufen auf den Markt gebracht. Das unter dem Namen Flex’ionTM Gen2 bereitgestellte Batteriesystem soll 40% mehr Energie liefern, hohe Sicherheitsstandards erfüllen & modernste Umweltanforderungen der Batterieproduktion adressieren.