Die Wiederaufbereitung und das Recycling der im EV verbrauchten Lithium-Ionen-Batterien ist ein bisher noch gering entwickelter Zukunftsmarkt. Die Experten der University of Warwick sind dabei eine der führenden Entitäten bei der Erforschung von neuen Recyclingkonzepten insbesondere für Batteriepacks auf Basis von Pouchzellen.

Der 2008 gegründete Darmstädter Hersteller hochwertiger Speicherbatteriesysteme Akasol, wird in naher Zukunft Batterien für 40 Brennstoffzellen betriebene Züge des Herstellers Alstom liefern, die in dieser Form von den Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen und Rhein-Main bei Alstom in Auftrag gegeben wurden.

Unter dem Slogan „EV Battery – Yesterday´s Scrap is Tomorrow´s Gold” untersucht das PEM der RWTH Aachen die Demontagefähigkeit aktueller Batteriepacks aus Elektrofahrzeugen mit dem Ziel der Wertsteigerung von Batterien durch die Verlängerung der Lebensdauer. Der Schwerpunkt liegt in der Betrachtung des Zustands der Batteriekomponenten im Hinblick auf ihre Wiederverwendbarkeit in einem zweiten Lebenszyklus (Remanufacturing), die Untersuchung des Alterungsverhaltens der Batteriezellen und der benötigen Analyseverfahren sowie der wirtschaftlichen Beurteilung des Remanufacturing-Prozesses. Die Bewertung des aktuellen Batteriedesigns auf Zell-, Modul- und Packebene ermöglicht außerdem Handlungsempfehlungen für das Konstruieren eines innovativen Designs4Remanufacturing.

Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters unterzeichneten Hyundai Motor und die Tochtergesellschaft Kia Motor einen Vertrag mit SK Innovation über die Belieferung mit Batteriezellen für die nächsten vier bis fünf Jahre.

Nach dem Projektstart im Oktober 2018 ist nun die Testphase des Forschungsprojektes zum Batterie-Recycling zwischen Umicore und Audi abgeschlossen. Dem Forschungsteam ist es gelungen 90 Prozent des Kobalts und Nickels aus den Audi e-tron Batterien zu recyclen. Ab Januar 2020 soll die nächste Phase des Projektes mit dem Ziel eines geschlossenen Kreislaufes für die Materialien Kobalt und Nickel starten.

Der schwedische Batteriehersteller Northvolt unter der Leitung des Ex-Tesla-Managers Peter Carlsson hat angekündigt, ab 2020 eine Recycling-Anlage für Batterien mit Nickel-, Mangan, Cobalt- und Aluminium-haltigen Kathoden in Betrieb zu nehmen. Diese soll in Västerås, dem Standort von Northvolt Labs, bis zu einhundert Tonnen Batteriematerialien pro Jahr recylcen.

Reiner Elektrosportwagen von Ferrari erst ab 2025!

Während die Elektrifizierung der Fahrzeugflotten der meisten Automobilhersteller schnell voranschreitet, drückt der italienische Automobilhersteller Ferrari auf die Bremse. Den ersten rein elektrischen Sportwagen wird es voraussichtlich erst ab 2025 geben. Grund dafür sei das Entwicklungsstadium der Batterietechnologie.

Digatron Power Electronics holt Marc Thielmanns als neuen Vice President Sales & Marketing. Friedrich Grupe wird Vice President Project- & Product Management.

Die angekündigte Investition von rund 1,8 Milliarden Euro wird endgültig Realität. Die thüringische Umweltministerin Anja Siegesmund erteilte nach Prüfung der umweltlichen Bedingungen eine vorzeitige Genehmigung zum Start. Der Europachef von CATL bestätigte einen baldigen Baubeginn.

Es wird viel über die Batterie geschrieben. Wir wollen die drei unserer Meinung nach wichtigsten Aussagen der vergangenen Kalenderwoche aus den Medien für Sie zusammentragen:

Bei Lithium-Ionen-Batterien wird hauptsächlich an die Bedeutung für die insbesondere in Deutschland starke Automobilindustrie und den Emissionsdruck gedacht. Ein weiteres wichtiges Themenfeld, das ganz entscheidend auf leistungsstarke und zuverlässige Batterietechnik angewiesen ist, ist die Medizintechnik. Wir haben uns diesen recht unbekannte Bereich genauer angeschaut und beginnen mit einer kleinen Serie zum Thema Lithium-Ionen-Batterie in der Medizintechnik.

VW startet mit der Weltpremiere des ID.3 in die Klimaneutralität. Liegen die Batteriekosten bereits unter einer wichtigen Kostengrenze?

Flotte für die Olympischen Spiele ist weitgehend elektrifiziert. Toyota als weltweiter Partner der Olympischen und Paralympischen Spiele will auch speziell entwickelte Fahrzeugtypen einsetzen.

Das neue geplante Tesla-Batteriezell-Werk in Europa könnte in Niedersachsen oder Nordrhein-Westfalen umgesetzt werden. Erste Begehungen haben bereits stattgefunden, eine Entscheidung steht noch aus.

Sono Motors hat die Spezifikationen des Batteriepacks für die Serienfertigung veröffentlicht. Es handelt sich um 192 prismatische Zellen mit einer Gesamtkapazität von 35 kWh.