Battery-News.de sprach mit Harald Schädler, Leiter Produktmanagement der BINDER GmbH, über die Entwicklungen der letzten Jahre und die Zukunftsperspektiven im Bereich von Batterietestschränken. Prüfsysteme mit einer aufwendigen und stetig optimierten Entwicklung in zentraler Bedeutung zur Gewährleistung der Betriebssicherheit von Batteriezellen.

Battery-News.de sprach mit den beiden Geschäftsführern des frisch gegründeten Batterieprüfzentrums des TÜV Rheinlands in Aachen. Im Interview werden unter anderem der Standort des Prüfzentrums, die Marktentwicklung in der Elektromobilität und die Zukunftsperspektiven für Batterieprüfungen ausführlich thematisiert.

Wir sprachen mit Kim Kreisköther, Group Lead Battery Components & Recycling des Lehrstuhls PEM der RWTH Aachen, über die Relevanz des Recyclings von Batterien aus Elektrofahrzeugen.

Anfang dieser Woche stellte VW im Rahmen seiner Zukunftsplanung für die hauseigene Elektromobilität zahlreiche Entwicklungen im Bereich der Batterietechnik vor. Darunter fiel auch, dass künftig manganreiche Batteriezellen auf dem Volumenmarkt Anwendung finden sollen. Ein Ansatz der deswegen überrascht, da in letzter Zeit vor allem hohe Nickelanteile als Mittel der Wahl bei der Weiterentwicklung von Lithium-Ionen-Batteriezellen in Erscheinung traten. Die Frage ist also, welche Vorteile bringt der hohe Mangananteil in den Batterien?

Die Batterieproduktion in Europa nimmt weiter Fahrt auf. Aktuell gibt es nach unserer Recherche 24 verschiedene Batterieprojekte und gegebenen falls, mit einem noch in Diskussion stehenden Batteriestandort in Barcelona, bald sogar 25. Damit sind alleine seit Anfang Februar dieses Jahres schon wieder drei neue Batteriezellfertigungs-Projekte/Diskussionen bekannt geworden.

Weltweit werden in immer größeren Maßstab die Kapazitäten der Batteriezellproduktion erhöht, die trotzdem nur mit Mühe der weltweit boomenden Nachfrage an Batteriezellen für mobile Anwendungen hinter kommen. Battery-News.de versucht einzuordnen, wo wir heute in der Batterieproduktion stehen und was die künftigen Ziele der batterieelektrischen Welt sind.

Damit die Elektromobilität in dem Maß ausgebaut werden kann, wie dies weltweit durch politische Rahmenbedingungen, OEM-Ziele und auch den Wunsch der End-Kunden gefordert wird, bedarf es zum einen den Ausbau der Batteriezellfertigungskapazitäten und damit fundamental verbunden zum anderen eine gesicherte Rohstoffbelieferung der Produktionsstätten. Gerade bei letzterem, der Absicherung einer ausreichenden Rohstoffversorgung, habe China bereits so viele Partnerschaften abgeschlossen, dass kaum genug für andere übrig bliebe.

Die Batterietechnik in Deutschland befindet sich in stetiger Weiterentwicklung. Zahlreiche Projekte werden in der Industrie und Forschung verfolgt, um wichtiges Know-how für die Zukunft der batterieelektrischen Produktvielfalt zu generieren. Um Anreize für die Entwicklung von Technologien zu schaffen und einige Vorhaben erst zu ermöglichen, unterstützt die Politik seit vielen Jahren mittels Förderprogrammen definierte Ziele zum Fortschritt im Batteriebereich.

22 verschiedene Batterieprojekte sind aktuell in Europa etabliert, angekündigt oder in Diskussion stehend. Alleine sechs neue Projekte sind im letzten halben Jahr hinzugekommen und weitere werden wohl auch im Jahr 2021 folgen. Europas Batteriezellfertigung will aufholen!

Battery-News.de sprach mit Marc Locke, Experte für Batterieproduktionsmittel am PEM der RWTH Aachen und maßgeblich an der Aktualisierung der VDMA Roadmap beteiligt. Im Gespräch gibt Herr Locke einen Einblick, wo der deutsche Maschinen- und Anlagenbau in der Batterieproduktion aktuell steht und welche Entwicklungen sich zukünftig abzeichnen.

Battery-News.de sprach mit Roman Alberti, Geschäftsführer von Voltfang, der sich mit seinem jungen Unternehmen auf die Aufbereitung genutzter Lithium-Ionen-Fahrzeugbatterien fokussiert. Roman Alberti ist Absolvent der RWTH Aachen, hat seine Abschlussarbeiten am PEM der RWTH Aachen geschrieben und war vor der Unternehmensgründung von Voltfang bereits einige Jahre an verschiedenen Stellen in der batterieelektrischen Industrie aktiv.

Ein neues Jahr für die Welt der Batterietechnik beginnt. Mit Jahresstart stellen sich viele Fragen dazu, wie sich der Batteriemarkt in diesem Jahr entwickeln wird. Setzt sich das rasante Tempo der Entwicklung, trotz der immer noch viele Teile der Industrie beherrschenden Corona-Pandemie, weiterhin fort oder kommt der Markt ins Stocken? Welche Technologien werden sich durchsetzen? Wie schnell entwickelt sich beispielsweise die Festköperbatterie, die zum Ende des letzten Jahres sehr im Fokus stand?

Battery-News.de war für Sie das ganze Jahr über live am Batteriegeschehen dabei und blickt auf eine ereignisreiche Zeit zurück. Wir haben Ihnen für die Zeit zwischen den Jahren die spannendsten Artikel aus zwölf Monaten Batteriemarktentwicklung zusammengefasst und wünschen viel Spaß beim Lesen des Jahresrückblicks.

Kobalt ist in heutigen Batterien immer noch einer der zentralsten Bestandteile. Die Abbaubedingungen von Kobalt im Kongo sind nach einer Vielzahl von Recherchen nicht zeitgemäß und strahlen, neben ebenso in Diskussion stehenden Abbaubedingungen für Lithium, am deutlichsten das Image einer „schmutzigen“ Batterie aus.

Hoch entwickelte Schweißprozesse sind von entscheidender Bedeutung bei der Fertigung von Batteriemodulen & -packs und finden auch auf Batteriezellebene Anwendung. Heute stehen dafür eine Vielzahl von Schweißtechniken zur Verfügung, die meist genau auf die vorhandenen Anforderungen angepasst werden können und deren Technologie immer gezielter auf die Batterietechnik ausgelegt wird.