Der TÜV Rheinland steigt in die Prüfung von Antriebsbatterien für Elektrofahrzeuge im europäischen Markt ein. Das Labor wird mit einer Fläche von rund 2.000 Quadratmetern zu den größten und modernsten seiner Art in Europa gehören. Das Investitionsvolumen beträgt über 22 Millionen Euro, im Vollbetrieb werden 25 Mitarbeitende im Prüfzentrum tätig sein.

Zahlreiche Tests müssen Batteriezellen durchlaufen, bevor sie final im Fahrzeug eingesetzt werden können. Prüfungen und Normen, die Betriebssicherheit gewährleisten sollen. Trotz alle dem treten bei Hyundai aktuell Probleme auf, nachdem es zahlreiche Batteriebrände in Kona EV Modellen gab, werden die Elektrofahrzeuge aktuell im größeren Maßstab zurückgerufen.

Die FEV-Gruppe hat die Inbetriebnahme des nach eigenen Angaben weltweit größten Entwicklungs- und Testzentrums für Hochvoltbatterien für PKW und NFZ für die zweite Hälfte des Jahres angekündigt. Das Zentrum entsteht am Gruppenstandort Sandersdorf-Brehna in der Nähe von Leipzig. Alleinstellungsmerkmal sei ein Shaker mit 350 kN und integrierter Klimahaube.

Bei heutigen Batterieentwicklungen, beispielsweise für neue elektrische betriebene Fahrzeuge, müssen alle neuen Technologien oft über mehrere Monate zum Teil auch Jahre getestet werden bevor sie final dem Endanwender zur Verfügung stehen können. An diesem Punkt setzt nun ein Team der kalifornischen Standford University rund um Prof. Stefano Ermon und William Chueh an, welches aufbauend auf maschinellem Lernen eine Methode entwickelt hat diese Testumfänge nach eigenen Angaben um bis zu 98% der Zeit zu reduzieren.

Batterien auf dem Teststand. Für die Sicherheit und Qualität von Batterien müssen im Vorfeld zahlreiche Belastungstests durchgeführt werden, bevor diese eingesetzt werden können.

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Das Institut PEM der RWTH hat in Zusammenarbeit mit der DEKRA einen Flyer zum Thema Prüfen von Lithium-Ionen-Batterien veröffentlicht.