Nachdem der exzentrische US-kanadische Unternehmer und Tesla CEO Elon Musk unlängst Pläne in Bezug einer geplanten Kolonisierung des Mars vorgestellt hatte, wartete Musk diese Woche mit einem weiteren sehr irdischen Paukenschlag auf.

Tesla fertigt seine Batterien und Fahrzeuge neben den USA und China zukünftig auch und vorrausichtlich schon ab 2021 in Grünheide nahe Berlin. Dies verkündete Musk dienstagabends bei der Verleihung des Auto-Preises „Goldenes Lenkrad“ in Berlin und beendete hiermit eine lange Zeit der Spekulation über den Standort der Gigafactory Nr. 4.

An die 2.500 Kilometer Reichweite, keine Ladezeit und recyclebar – die Aluminium-Luft Batterie, eine Erfindung aus Großbritannien, soll über diese Eigenschaften verfügen und wird nun als nächste industrielle Revolution angepriesen.

CATL setzt den ersten Spatenstich für eine Batteriezellen-Fabrik außerhalb Chinas in Thüringen. Bis 2022 soll eine Produktionskapazität von 14 GWh entstehen.

Absichtserklärung zwischen Leclanché und Bombardier Transportation für mehr Elektrifizierung im Transportsektor beschlossen. Nicht elektrifizierte Streckenabschnitte des Schienennetzes sollen mit Batterien unterstützt werden.

Das Portal electrek.co hat in den Verlautbarungen der kanadischen Regierung herausgefunden, dass Tesla das Ingenieursunternehmen Hibar Systems übernommen hat. Weitere Verlautbarungen zu diesem Thema gibt es von Seiten Teslas nicht.

Akasol setzt Zusammenarbeit mit Samsung SDI fort. Für zukünftige Projekte des deutschen Batteriesystem-Hersteller ist eine Lieferung von 13 GWh von Samsung bis 2027 vereinbart.

Für den Produktionsstart in China will Tesla seine Lieferanteliste für Batterien erweitern und steht in Kontakt mit LG Chem. Ersten Berichten zufolge bereitet sich ein Produktionswerk von LG Chem bereits auf die Umstellung auf Rundzellen vor.

Das deutsche Unternehmen Webasto beginnt an seinem Standort in Schiering mit der Produktion von Batterien für die Elektromobilität und produziert ab dem kommenden Jahr ein eigens entwickeltes Batteriesystem.

Die beiden Forschungseinrichtungen haben Münster zu einem anerkannten Standort für die Batterieforschung entwickelt. Das MEET feiert 10-jähriges und das Helmholtz-Institut 5-jähriges Jubiläum.

GM zeigt Absichten für den Aufbau einer Batteriezellfertigung. Das Unternehmen will zunehmend in die Elektrifizierung seiner Fahrzeuge investieren.

Der deutsche Automobilhersteller VW und der schwedische Batteriehersteller Northvolt gründen ein Joint-Venture mit dem Ziel der Errichtung einer Batterieproduktionsstätte in Salzgitter.

Europas Batteriezellenfertigung startet noch dieses Jahr mit einem Werk in Frankreich. In Deutschland ist bereits ein zweites geplant. Das durchführende Konsortium soll bis Ende des Jahres feststehen.

Nach umfangreichen Planungen in Europa behält das Unternehmen auch den amerikanischen Markt im Blick. Man erwarte hier ebenso wie in Europa und China einen deutlichen Anstieg des Bedarfs an Batteriezellen.

Suzuki gründet mit Denso und Toshiba ein Konsortium für den Aufbau einer Gigafactory in Indien. Das Land plant einen weiteren Ausbau der Batterieerzeugungskapazitäten, um den Anstieg der Elektromobilität zu kompensieren.

BMW eröffnet zusammen mit der DRÄXLMAIER Group einen Produktionsstandort für Hochvolt-Akkus in Thailand. Mit der lokalen Montage der Akkus für BMW Plug-in Hybridfahrzeuge setzt die BMW Group Thailand auf die elektrische Zukunft des Landes.