Toyota und Panasonic haben angekündigt, künftig in Form des Joint Ventures Prime Planet Energy & Solutions zusammenarbeiten zu wollen. Das neue Unternehmen soll sich insbesondere auf die Herstellung prismatischer Zellen für den Automobilsektor fokussieren.

Am KIT in Karlsruhe startet ein neues Batterie-Forschungsprojekt unter dem Namen Agile Batterieproduktion kurz „AgiloBat“. Das Projekt besteht aus Wissenschaftlern des KITs, des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung sowie des ebenfalls bei Karlsruhe angesiedeltem Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie. Industrielle Unterstützung für das Projekt liefern Bosch, Siemens, Schaeffler und Varta die sich als Süddeutsche Großunternehmen ebenfalls beteiligen.

Samsung SDI und Glencore haben sich auf einen Fünfjahresvertrag geeinigt. Glencore ist die weltweit größte Gruppe für den Handel mit Rohstoffen, deren operativer Hauptsitz sich in der Schweiz befindet

Tesla hat den erwarteten Antrag zur Förderung des Produktionsstandortes in Grünheide (Brandenburg) gestellt. Bei einer Vervollständigung der Unterlagen könnte Tesla sich eine Förderung über mehr als 100 Millionen Euro sichern.

Bereits vor einer Woche hatte Tesla die Liefervereinbarung mit dem chinesischen Batteriehersteller CATL bekannt gegeben, welche nun auch von Seiten des Herstellers bestätigt wurde. Gemäß der Börsenmitteilung gibt es darin keine Begrenzung für das Liefervolumen. Demnach könnte Tesla die Liefermengen CATL nach eigenem Bedarf vorgeben.

Der Herstellungsprozess heutiger Lithium-Ionen-Batterien für mobile Anwendungen basiert auf einer Vielzahl von Spezialanwendungen. Eine insbesondere für die Produktion von Batteriezellen relevante Technik ist die Vakuumtechnologie. Diese macht einige Prozesse der Batterieherstellung erst möglich und steigert bei anderen die Reinheit, Qualität und Sicherheit der Lithium-Ionen-Batteriezelle.

Der Chemiekonzern BASF möchte in der näheren Zukunft eine Batteriefabrik auf einem werkseigenen Gelände im Brandenburgischen Schwarzheide entstehen lassen. Hierzu hat das Unternehmen beim Landesumweltamt des Bundeslandes eine Genehmigung für den Fabrikbau beantragt. Bevor eine endgültige Entscheidung feststeht, muss jedoch auch noch der Konzernvorstand von BASF eine Entscheidung zu dem finalen Standort treffen. Im Fall einer Zustimmung zu den Plänen könne zeitnah mit dem Bau begonnen werden.

Laut eigenen Angaben werden die Zellen für die Produktion des Model 3 in der Gigafactory 3 (Shangahai) von CATL und LG Chem geliefert. Beide Produzenten wollten hierzu jedoch keine Stellung nehmen. Die genauen Details des Lieferabkommens sind ebenfalls nicht bekannt.

Laut den Unterlagen zur Bau-Vorprüfung, welche jetzt öffentlich eingesehen werden können, plant Tesla in Grünheide auf dem 300 Hektar großen Grundstück vorerst keine eigene Batteriezellfertigung. Ebenso ist keine Solardach, zur eigenen Stromerzeugung, wie bei der Gigafactory 1 in Reno, geplant. Stattdessen soll ein eigenes Erdgaskraftwerk einen Teil der benötigten Energie zur Verfügung stellen.

Nach aktuellen Berichten von Reuters plant VW eine zeitnahe Beteiligung an dem im westlichen Raum noch vergleichsweisen unbekannten chinesischen Batteriehersteller Guoxuan Hightech Co. Guoxuan ist spezialisiert auf die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Lithium-Batterien sowie Energieübertragungssystemen.

General Motors (GM) und LG Chem planen einen gemeinsamen Standort zur Zellherstellung in Lordstown im US Bundesstaat Ohio, dessen Grundsteinlegung für Mitte 2020 geplant ist. Auf dem 64 Hektar großen Grundstück soll eine Zellfabrik entstehen, die mehr als 30 GWh pro Jahr an Batteriekapazität produzieren kann. Dabei sollen mehr als 1.100 Jobs geschaffen werden. Die geplante Investition beträgt bis zu 2,3 Mrd. US Dollar.

Die Manz AG und Shenzen Yinghe Technology gehen eine strategische Kooperation im Bereich Lithium-Ionen Zell- und Modulfertigung ein. In Zukunft wollen sie durch Lizenzmodelle Kunden die jeweils beste Anlagentechnologie zur Fertigung von Batteriesysteme aus dem gemeinsamen Technologieportfolio anbieten.

Webasto hat im chinesischen Jiaxing (Provinz Zhejiang) – in der Nähe von Shanghai – eine neue Produktionsstätte für Dachsysteme und ein Batteriezentrum eröffnet. Neben dem neuen Standort beschäftigen sich seit einiger Zeit aber auch weitere chinesische Standorte mit Produkten für die E-Mobilitätssparte.

Der aufstrebende südkoreanische Batteriehersteller SK Innovation plant laut Aussage seines CEOs (Kim Jun) auf der CES eine weitere Batteriefabrik in den USA zu errichten und die Batteriefabrik in Ungarn zu erweitern. Grund hierfür soll der steigende Bedarf an Batteriezellen im E-Mobilitätssektor sein.

Tesla und Panasonic haben im Jahr 2017 mit der Batteriezellenproduktion in der Gigafactory 1 (GF1) begonnen. Die theoretische Kapazität dieser liegt bei 35 GWh, jedoch wurde die Kapazität bislang nicht annährend erreicht. Grund hierfür soll laut neusten Informationen ein Mangel an Fachpersonal gewesen sein.