Die BMZ Group stellt „TerraE“ als globale Marke vor, die Lithium-Ionen-Batterien weltweit anbieten wird. Das Sortiment umfasst Rundzellen in den gängigen Größen sowie üblichen Zellchemien. Hergestellt werden die Zellen derzeitig von Tier-One-Lieferanten in Asien.

„Amprius Technologies“ hat die ersten kommerziell erhältlichen Siliziumanoden-Lithium-Ionen-Batterien verkauft. Die Zellen mit einer gravimetrischen Energiedichte von 450 Wattstunden pro Kilogramm und einer volumetrischen Energiedichte von 1.150 Wattstunden pro Liter wurden von einem Satellitenhersteller erworben.

Mercedes-Benz hat in der Nähe seines Werks in Bremen das „Automotive Logistics Center“ eröffnet. Das Zentrum für Batterielogistik sei Herzstück eines klimaneutralen Konzepts für die Batteriesysteme des neuen Mercedes-Modells EQE. Ab 2022 werde DB Cargo die Batteriepacks 650 Kilometer weit CO2-neutral von Stuttgart nach Bremen liefern.

Bilfinger und „Rock Tech Lithium“ wollen im brandenburgischen Gruben Europas erste Lithium-Raffinerie errichten. Die Anlage soll jährlich 24.000 Tonnen des Materials für 500.000 Elektrofahrzeug-Batterien produzieren. Bilfinger soll die Engineering-Leistung für die Anlage sowie die Beschaffung und das Baumanagement übernehmen.

Der Zellhersteller Northvolt und der Autobauer Volvo haben den gemeinsamen Bau einer 50-Gigawattstunden-Fabrik mit 3.000 neuen Arbeitsplätzen in Göteborg verkündet. Der Produktionsstart ist für 2025 geplant. Das Werk soll das im vergangenen Dezember angekündigte Forschungs- und Entwicklungszentrum ergänzen.

Das französische Industrieunternehmen Verkor plant für 2023 die Errichtung seiner ersten Gigafabrik in der nordfranzösischen Hafenstadt Dünkirchen. Der Batterie-Spezialist strebe an, in den nächsten 36 Monaten mit einer Jahreskapazität von 16 Gigawattstunden die ersten kohlenstoffarmen Batteriezellen auf den Markt zu bringen.

Der deutsch-australische Lithium-Lieferant „Vulcan Energy Resources“ hat mit dem koreanischen Batterieproduzenten „LG Energy Solution“ eine Abnahmevereinbarung geschlossen. Ab 2025 sollen bis zu 10.000 Tonnen Lithium jährlich geliefert werden. Der Vertrag über eine Gesamtmenge von 41.000 bis 50.000 Tonnen läuft bis 2030.

Panasonic will ab 2023 mit der Massenproduktion einer neuen Lithium-Ionen-Batterie beginnen. Das Modell soll Elektrofahrzeugen eine bis zu 15 Prozent größere Reichweite ermöglichen. Die Zellen sollen im Panasonic-Werk in Wakayama hergestellt werden. Die erste Bestellung soll an Tesla geliefert werden.

Der Batteriezellhersteller Britishvolt wird für seine in der englischen Küstenkleinstadt Blyth geplante Zellfertigung von der britischen Regierung unterstützt. Die Förderung soll durch den „Automotive Transformation Fund“ bereitgestellt werden und 100 Millionen Pfund betragen. Das Projekt sei Teil der „grünen industriellen Revolution“.

Die beiden Aachener Unternehmen Digatron und Safion bündeln künftig ihre Kompetenzen in Entwicklung und Produktion. Digatron als Anbieter von Batterietest- und Formationslösungen soll seinen Kooperationspartner zudem bei dessen weltweitem Vertrieb seiner Batteriediagnose-Technologie unterstützen.

Die Blackstone Resources AG mit Sitz in der Schweiz hat für die Erweiterung ihrer sächsischen Batteriezellfabrik eine neue Fläche erworben. Das 16.500 Quadratmeter große Areal am Standort der Tochterfirma Blackstone Technology in Döbeln diene der Produktionserhöhung von 500 Megawattstunden auf fünf Gigawattstunden.

Volkswagen und die Robert Bosch GmbH planen die Gründung eines gemeinsamen Maschinen- und Anlagenbauers im Bereich der Batterie-Industrie. Laut einem Memorandum of Understanding wollen die beiden Konzerne Produktionsanlagen an Zellhersteller liefern und beim Ramp-up sowie bei der Wartung unterstützen.

Das Team der „Wissenschaftlichen Begleitung Batteriezellfertigung“ hat im Auftrag des Bundes eine Metrik zur Nachhaltigkeit der Zellproduktion für E-Fahrzeug-Batterien veröffentlicht. Demnach gibt es verlässliche Indikatoren für Umweltauswirkungen und zahlreiche weitere Aspekte – etwa als Arbeitsgrundlage für Politik und Industrie.

Das Bundesministerium für Forschung hat eine Richtlinie zur Förderung von Projekten im Bereich der „Effizienzsteigerung und Nutzung von Synergieeffekten in der Batteriezellfertigung für die Elektromobilität“ veröffentlicht. Das Förderprogramm „SynBatt“ soll auch Zulieferern sowie deren Maschinen- und Anlagenbauern zugutekommen.

Der Chemiekonzern HELM AG aus Hamburg und das britische Unternehmen Leverton Lithium haben im Januar das Joint Venture „LevertonHELM“ gegründet. Ziel der neuen Partnerschaft sei es, die Produktionskapazitäten für Lithium-Chemikalien auf dem europäischen Batteriemarkt zu erhöhen.