Das baden-württembergische Unternehmen ystral hat ein neues Verfahren zur erheblichen Beschleunigung des Mischverfahrens auf den Markt gebracht. Die „Batt-TDS“-Technologie soll die Verteilung von Aktivmaterialien innerhalb von Millisekunden ermöglichen. Interessierte sind zu einem kostenfreien Webinar eingeladen.

Dem französischen Bergbaukonzern Eramet zufolge investieren die Unternehmen in Europa nicht genug in Lieferketten für die Batterieproduktion. Dies kann laut den Rohstoffexperten dazu führen, dass die europäischen Gigafabriken nicht ausreichend mit Materialien versorgt werden. Im Fokus stehen erneut vor allem die Batteriemetalle.

Mercedes-Benz will ab 2024 in den neuen Generationen der Modelle EQA und EQB günstigere und leitungsschwächere LFP-Batteriezellen einsetzen, um die hohen Kosten einiger Batteriematerialien zu umgehen. Die Batterien würden den Kundenansprüchen im Segment genügen, heißt es vonseiten des Autobauers.

Der Chemiekonzern BASF ist mit dem chinesischen Produzenten SVOLT eine Kooperation eingegangen, um weltweit die Entwicklung von Batteriematerialien und Lösungen für das Recycling voranzutreiben. Zur Sicherstellung der Versorgung prüfen die Partner auch eine gemeinsame Materialbeschaffung.

Aktuelle Gespräche von Apple mit den chinesischen Batterieherstellern CATL und BYD sind offenbar zum Stillstand gekommen. Der Computer-Gigant möchte ein eigenes E-Auto bauen. Ein Streitpunkt ist laut der Nachrichtenagentur Reuters, dass CATL und BYD bislang wohl keine speziellen Teams und Standorte in den USA vorbereiten wollen.

Das britische und öffentlich-private Joint Venture „West Midlands Gigafactory“ hat Informationen zu seiner geplanten Batteriezellfabrik geteilt. Das Vorhaben zur Herstellung von Elektroautobatterien soll 2025 nahe dem Flughafen von Coventry in Betrieb gehen und mit einer jährlichen Kapazität von 60 Gigawattstunden produzieren.

Nachdem mit LG Energy Solution erst vor Kurzem ein in Nordamerika entstehendes Joint Venture verkündet wurde, steht Stellantis offenbar vor einer weiteren großen Zusammenarbeit. Laut der Nachrichtenagentur Reuters plant das Unternehmen zusammen mit Samsung SDI seine nächste Batteriekooperation.

Umicore hat fünfjährige Lieferverträge mit dem chinesischen Konzern Ganfeng Lithium und dem deutsch-australischen Konzern Vulcan Energy Resources geschlossen. Durch das Abkommen und eine eigene Rohstoff-Aufbereitung möchte das belgische Unternehmen einen Teil des asiatischen und europäischen Lithiumbedarfs decken.

Der europäische Automobilkonzern Stellantis und der koreanische Batteriehersteller LG Energy Solution haben sich zusammengeschlossen. Die Herstellung von Batteriezellen und -modulen in Nordamerika bei einer jährlichen Produktionskapazität von 40 Gigawattstunden soll ab dem ersten Quartal 2024 beginnen.

Das deutsch-kanadische Unternehmen Rock Tech Lithium hat für 2022 den Baubeginn einer Produktionsstätte für Lithiumhydroxid bekanntgegeben. Das neue Werk soll im brandenburgischen Guben und damit etwa 60 Kilometer von der Tesla-Gigafactory in Grünheide entfernt entstehen. Angepeilt sei eine Jahresproduktion von 24.000 Tonnen.

Europäische Autohersteller wie Volkswagen, Daimler und Stellantis haben große Mühe, die Versorgungssicherheit für Batteriezellen zu gewährleisten. Neben dem bereits bekannten Chip-Mangel in der Automobilindustrie steht Experten zufolge in absehbarer Zukunft auch die ausreichende Versorgung mit Batterierohstoffen infrage.

Blackstone Resources hat mit Hilfe künstlicher Intelligenz die Validierung des 3-D-Drucks von Batteriezellen und Feststoffkörperbatterien bekannt gegeben. Das schweizerische Unternehmen hat durch die Bestätigung seiner Technologie von unabhängigen Experten Zugang zu weiteren Fördermitteln erhalten.

Die Tochterfirma SK IE Technology (SKIET) des südkoreanischen Batterieproduzenten SK Innovation hat in Polen das erste von vier Werken zur Separatorenherstellung für Lithium-Ionen-Batterien eröffnet. Die Massenproduktion in dem schlesischen Werk soll im Anschluss an die aktuell laufende Testphase noch Ende 2021 beginnen.

Die Varta AG hat beim ersten „Capital Markets Day“ des Unternehmens größere Lithium-Ionen-Batterien im Rundzellenformat für reine Elektro-Fahrzeuge (BEV) angekündigt. Die neuen Zellen sollen über das derzeitige 21700-Format hinausgehen und im Gegensatz zu den aktuellen V4Drive-Zellen auch als Traktionsbatterien geeignet sein.

BMW plant für die nächsten Jahre den Verkauf von rund zehn Millionen vollelektrischen Fahrzeugen. Um die Versorgung mit großen Mengen Lithiums zu sichern, hat der deutsche Autobauer über seinen Venture-Capital-Fonds in ein Verfahren zur Lithium-Gewinnung des US-Start-up-Unternehmens Lilac Solutions investiert.