Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung, bei der die Speicherung von erneuerbar erzeugter Energie in Batteriespeichern eine entscheidende Rolle spielt, möchte Großbritannien künftig die gesetzlichen Bestimmungen bei der Planung besonders großer Batteriespeicheranlagen vereinfachen.

Der japanische Autobauer Honda und der chinesischen Weltmarktführer für Batteriezellen CATL wollen künftig gemeinschaftlich Batterien für Elektrofahrzeuge entwickeln. Neben der Entwicklung sollen auch Recycling- und Second-Life-Ansätze sowie ein Vertriebsnetz gemeinschaftlich etabliert werden. Honda erwirbt dazu parallel insgesamt 1% der Unternehmensanteile von CATL.

Die BMW Group hat einen Versorgungsvertrag mit der Managem Group unterzeichnet. Der neue Vertrag soll die Lieferung von nachhaltigem Kobalt für BMWs Elektrofahrzeuge sicherstellen. Das Kobalt, dass BMW in einem Zeitraum von 2020 – 2025 beziehen möchte, soll zu 80% aus Minen in Australien stammen und damit nachhaltiger und ethnisch verträglicher bezogen werden.

Um die Lieferketten bei der Herstellung von Batterien, die in Volvo-Fahrzeugen zum Einsatz kommen, besser zu überwachen, investiert Volvo einen hohen einstelligen Millionenbetrag in das Unternehmen und Blockchainspezialisten Circulor.

Obwohl Teslas Stammwerk in Fremont einige Zeit lang wegen den Coronaauflagen die Produktion einstellen musste und auch andere Standorte zwischenzeitlich betroffen waren, liegt Tesla im zweiten Quartal nur leicht unter den Auslieferungszahlen des Vorjahres. Der Konzern scheint Corona gut zu verkraften und erhöht nun das Bestellvolumen bei seinen Batterielieferanten.

Der chinesische Batteriezellhersteller Farasis und die deutsche Daimler Tochter, Mercedes-Benz, haben eine strategische Partnerschaft abgeschlossen. Mercedes, dass sich auch mit einer Kapitalbeteiligung an Farasis beteiligen wird, sieht in der Kooperation einen „wichtigen Meilenstein“ auf dem Weg zur CO2-Neutralität des Gesamtkonzerns im Rahmen des Projektes „Ambition2039“.

Nach einem aktuell von SNE Research veröffentlichten Marktbericht hat es SK Innovation unter die Top 5 der weltweit größten Batterieproduzenten geschafft. Nachdem SK Innovation erst letztes Jahr zum ersten Mal unter den Top 10 war haben die Koreaner weiter rapides Wachstum gezeigt.

Tesla verzichtet in seinem unter Hochdruck in Berlin entstehenden Werk aller Voraussicht nach auf den Zusammenbau von Batteriepacks. So die Erkenntnisse aus einem aktuell veröffentlichten Dokument des Landesumweltamtes. Weiterhin möglich scheint perspektivisch jedoch eine eigene Batteriezellfertigung in Berlin.nier weiter auf das Tempo. Schon zum vierten Mal erhält Tesla eine Vorabgenehmigung für bauliche Maßnahmen. Nachdem mit Eilgenehmigungen bereits Waldgebiete gerodet, das Grundstück planiert und Flachfundamente errichtet wurden, sind nun erste Betonteile vor Ort.

Der bayrische Autobauer BMW will in Parsdorf, Bayern, eine Pilotanlage für die Produktion neuartiger Batteriezellen bauen. Dafür soll eine zum Teil schon fertiggestellte Halle genutzt werden, die bisher nur ein Logistikzentrum von BMW beheimaten sollte und die nun zu einem Drittel zu einer Forschungseinrichtung des Unternehmens werden soll.

Im internationalen Wettkampf drängt das politische Europa immer deutlicher auf eine zeitnahe Etablierung des hiesigen Batteriemarktes. Aus diesem Grund reist Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier heute ins schwäbische Ellwangen zum alt eingesessenen Batteriespezialisten Varta, der ein erster größerer Baustein im europäischen Batterienetz werden soll und dafür 300 Millionen Euro vom Bund erhält.

Die beiden britischen Unternehmen AMTE Power und Britishvolt haben angekündigt, eine Batteriezellfertigung im Gesamtwert von 4 Milliarden Pfund in Großbritannien zu bauen und damit die erste große Gigafactory auf der Insel zu betreiben. Insbesondere soll das Projekt die wankende englische Automobilindustrie durch einen starken Impuls in Richtung eigenständiger Batterieproduktion und ferner Zukunftsfähigkeit unterstützen.

Nach aktuell veröffentlichten Informationen der Nachrichtenagentur Reuters treibt Tesla sein „Roadrunner“-Projekt weiter voran. Inhalt des Projektes ist der Bau einer Batterieforschungs und -produktionsanlage in Fremont, Kalifornien. Ziel ist es, dass Tesla komplett eigenständig seine Batterien produzieren kann und zukünftig nur noch anteilsmäßig Batteriezellen zukaufen muss. Nach aktuellen Informationen könnte Tesla nun ein erstes Bauvorhaben in diesem Kontext schon in den nächsten drei Monaten abschließen.

Wie unlängst in einem Bericht der United Nations Conference on Trade and Development (UNCTAD) bekanntgegeben wurde, wird der Bedarf an den bereits kritischen Elementen der Batteriezellfertigung in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Gleichzeitig soll die Bedeutung fossiler Energieträger weiter erheblich abnehmen, während sich der UNCTAD in seiner Analyse auch auf den aktuell zu beobachtenden Preisverfall am Rohölmarkt beruft.

Der deutsche Batteriemarkt hat im Jahr 2019 einen deutlichen Anstieg erfahren, dies vor allem angetrieben durch die hohe Nachfrage an Lithium-Ionen-Batterien im Rahmen einer breiteren Markteinführung von Elektroautos.

Der europäische Batteriezellfertigungsmarkt baut seine industriellen Produktionskapazitäten erheblich aus. Die größten Batteriezellfertigungsstandorte werden nach bisher angekündigten Projekten in den nächsten Jahren eine Batterieproduktionsleistung von über 450 GWh erreichen.