BMW hat die Verwendung neuer Batteriezellen im Rundformat ab dem Jahr 2025 in seinen Elektrofahrzeugen der „Neuen Klasse“ offiziell bestätigt. Die Zellen mit einem Durchmesser von 46 Millimetern sollen von drei Unternehmen hergestellt werden. CATL und Eve Energy wurden unterdessen bereits als Partner präsentiert.

Der chinesische Batteriehersteller SVOLT hat angekündigt, in Lauchhammer eine Fabrik zur Herstellung von Elektrofahrzeugakkus eröffnen zu wollen. Über mögliche Produktionsziele oder genaue Zeitpläne bis zur Inbetriebnahme des Werks im südbrandenburgischen Kreis Oberspreewald-Lausitz wurden keine Angaben gemacht.

Kia und die Deutsche Bahn (DB) arbeiten künftig bei der Herstellung stationärer Energiespeicher aus alten Elektrofahrzeugbatterien zusammen. Das DB-Start-up-Unternehmen „encore“ plant bereits für 2023 mit dem regulären Vertrieb und einer Serienproduktion mehrerer hundert Exemplare der Speicherlösungen.

Der vietnamesische Festkörperbatterie-Hersteller ProLogium hat mit der Suche nach einem Standort für seine erste Gigafactory in Europa begonnen. Die Beratung übernimmt der Frankfurter Dienstleister Accuracy. Die Gesamtinvestition für die neue Fabrik soll sich in den nächsten zehn Jahren auf umgerechnet acht Milliarden Euro belaufen.

Der japanische Automobilhersteller Toyota hat angekündigt, umgerechnet rund 5,6 Milliarden US-Dollar in den Vereinigten Staaten und in Japan zu investieren, um die Produktion von Batteriezellen für Elektroautos zu erhöhen. Dem Konzern wird im Bereich der reinen Elektrofahrzeuge ein Rückstand im Vergleich mit Branchenführern nachgesagt.

Freyr Battery mit Sitz in Luxemburg und die Nidec Corporation aus Japan wollen ein Joint Venture (JV) für Batterie-Speichersysteme gründen. Das gaben die beiden Unternehmen ebenso bekannt wie eine Vereinbarung zur Lieferung von Freyr-Batteriezellen mit einer Kapazität von 38 Gigawattstunden für den Zeitraum von 2025 bis 2030.

Der japanische Automobilkonzern Honda Motor will gemeinsam mit dem koreanischen Batteriehersteller LG Energy Solution ein Werk zur Produktion von Lithium-Ionen-Batterien für Elektrofahrzeuge errichten. Angaben beider Unternehmen zufolge soll die Fabrik in den USA entstehen und umgerechnet etwa 4,4 Milliarden Euro kosten.

Der japanische Technologiekonzern Panasonic befindet sich laut dem Wall Street Journal in Verhandlungen über ein neues Batteriewerk in den USA. Die Kosten des mutmaßlichen Projekts werden auf vier Milliarden US-Dollar geschätzt. Für den Standort komme der Bundesstaat Oklahoma infrage, heißt es. Offizielle Bestätigungen stehen indes aus.

Der britische Zellproduzent AMTE Power hat bekanntgegeben, bis Ende 2022 als „Ultra Safe“ gekennzeichnete Natrium-Ionen-Zellen produzieren zu können. Ausgewählte Kunden sollen die im AMTE-Werk aus dem schottischen Thurso entstandenen neuartigen Zellen demnächst in praktischen Einsatzfeldern testen und validieren.

Das Göppinger Technologie-Unternehmen Schuler hat die Übernahme des italienischen Maschinenbauers Sovema Group bekanntgegeben. Zusammen mit Sovema werde Schuler Maschinen und Anlagen entwickeln, die Gigafabriken auf der ganzen Welt für die Massenproduktion von Lithium-Ionen-Batterien benötigen.

Das Joint Venture Ultium Cells von General Motors und LG Energy Solution erwägt einen Standort in Indiana. Der Produktionssitz wäre die vierte US-Fabrik des Unternehmens zur Herstellung von Batteriezellen. Ähnlich wie bei den drei anderen Werken, wird auch für das vierte eine Investition von umgerechnet mehr als zwei Milliarden Euro erwartet.

Der chinesische Batteriehersteller EVE soll BMW künftig mit großformatigen, zylindrischen Lithiumzellen versorgen. Das geht aus einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hervor. Im vergangenen Mai hatte BMW bereits bekanntgegeben, ab 2025 mit zylindrischen Zellen von CATL beliefert zu werden.

Die Cellforce Group will nahe dem baden-württembergischen Kirchentellinsfurt ihren neuen Unternehmenssitz errichten. Neben Verwaltungsgebäuden sollen dort auch Einrichtungen zur Erforschung der Zellchemie sowie eine Pilotproduktion für die Kleinserienfertigung von Batteriezellen aufgebaut werden.

Das britisch-koreanische Unternehmen Eurocell hat die Niederlande als Standort für seine geplante Gigafactory auserkoren. Im vergangenen Februar hatte der Konzern seinen Plan bekanntgegeben, eine Batteriefabrik in Europa zu errichten. Eurocell zufolge laufen derzeit die finalen Gespräche mit der niederländischen Regierung.

Der Maschinenbauer Manz AG hat im Rahmen der Ende Mai 2022 geschlossenen Kooperation mit der Daimler Truck AG einen Auftrag im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich erhalten. Die Vereinbarung umfasse erste Anlagen für das „InnoLab Battery“ in Mannheim, das am Ende mehr als 60 Anlagen auf 10.000 Quadratmetern beheimaten soll.