In Münster hat die Errichtung der „PreFab“ als Teil der „Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle FFB“ begonnen. Nach Abschluss der Bauarbeiten im „Hansa-BuisnessPark“ sollen dort bereits Ende 2022 mehr als 3.000 Quadratmeter Fläche für den Aufbau von Forschungsanlagen zur Verfügung stehen.

Das schwedische Unternehmen „Anodox Energy Systems“ will zwei Batteriefabriken in Riga errichten. Die Werke sollen die Zellproduktion sowie die Modul- und Packmontage umfassen. Die Fabrik zur Fertigung von Batteriezellen werde das erste seiner Art. In dem lettischen Werk sollen LFP-Hochleistungszellen hergestellt werden.

Die Primobius GmbH hat ein Jahr nach ihrer Gründung ihre Recycling-Anlage für Lithium-Ionen-Batterien in Betrieb genommen. Das zweistufige Recycling-Werk des Joint Ventures aus Neometals Ltd. und SMS Group zur mechanischen und hydrometallurgischen Aufbereitung sei in der Lage, den Ansatz der Kreislaufwirtschaft für Wertmetalle zu erfüllen.

Die neu gegründete Swiss Clean Battery AG plant den Aufbau einer Gigafactory für Feststoffakkus. Das Unternehmen mit Sitz im schweizerischen Fraunfeld will in den kommenden Jahren in der ersten Phase eine Jahreskapazität von 1,2 Gigawattstunden erreichen. Das Volumen soll schrittweise auf 7,6 Gigawattstunden wachsen.

Der koreanische Batteriezellhersteller LG Energy Solution hat eine weitere Gigafabrik für Nordamerika angekündigt. Das Werk entsteht offiziellen Angaben zufolge für rund 1,4 Milliarden Dollar im US-Bundesstaat Arizona. Ab 2024 will LG dort zylindrische Zellen für Kunden wie Tesla, Lucid Motors und Proterra produzieren.

InoBat Auto plant den Bau einer weiteren Gigafactory in Westeuropa. Das slowakische Unternehmen erforscht, entwickelt und produziert Lithium-Ionen-Batterien für E-Fahrzeuge. Für den Standort des neuen Werks soll unter anderem Großbritannien infrage kommen. Die Entscheidung soll noch 2022 bekanntgegeben werden.

Das Joint Venture „Automotive Cells Company“ (ACC) hat seine Pläne für die Produktionsstätten in Kaiserslautern und Douvrin geändert. Offiziellen Angaben zufolge soll die Kapazität des deutschen und des französischen Werks jeweils von 24 auf 40 Gigawattstunden erhöht werden. Außerdem soll eine Gigafabrik in Italien entstehen.

BMW will fünf Gigafabriken zur Produktion von Batteriezellen für Elektrofahrzeuge errichten. Die Werke sollen nahe den eigenen Produktionsstätten für E-Mobile entstehen. Außerdem entwickelt der Autobauer eine neue Generation von Batteriezellen, die bei geringeren Kosten die Gesamtleistung des Antriebsstrangs verbessern sollen.

Der Automobilkonzern Stellantis und der Batterieproduzent LG Energy Solution wollen offenbar bald den Standort ihrer ersten nordamerikanischen Batteriefabrik verkünden. Gerüchten zufolge soll in der kanadischen Provinz Ontario ein Werk mit einer jährlichen Gesamtkapazität von 40 Gigawattstunden entstehen.

Der weltweit größte Batteriezellhersteller CATL plant eine weitere Produktionsstätte in Nordamerika. Das Werk soll rund fünf Milliarden US-Dollar kosten, eine Kapazität von bis zu 80 Gigawattstunden besitzen und namhafte Kunden wie Tesla beliefern. Zudem soll die Anlage künftig etwa 10.000 Menschen beschäftigen.

Der japanische Batteriehersteller Envision AESC plant den Bau einer Gigafabrik in den USA zur Lieferung von Lithium-Ionen-Batteriezellen an die US-Werke von Mercedes-Benz. Die Anlage soll mit klimaneutraler Energie betrieben werden und neue Maßstäbe im Bereich der Digitalisierung und Automatisierung setzen.

Ford hat mit dem koreanischen Batteriehersteller SK On und der türkischen Koç Holding eine Absichtserklärung unterzeichnet. Gegenstand der Vereinbarung ist es, nahe Ankara eine der europaweit größten Produktionsstätten für Nutzfahrzeugbatterien zu errichten. Das Werk könnte 2025 in Betrieb gehen.

Der Automobilhersteller Stellantis und die italienische Regierung stehen laut Medienberichten kurz vor einer endgültigen Einigung über den Bau einer Gigafabrik. In das geplante Produktionswerk für Lithium-Ionen-Batteriezellen im süditalienischen Termoli sollen Fördermittel von 369 Millionen Euro fließen.

Das schwedische Batterie-Unternehmen Northvolt plant den Aufbau einer Zellproduktion in der Region Heide in Schleswig-Holstein. Das Vorhaben soll von 2023 bis 2025 auf einer 160 Hektar großen Fläche entstehen und mehrere Hundert Millionen Euro kosten. Über Förderungen ist derzeit nichts bekannt.

Der Nickelpreis ist am gestrigen Dienstag erneut gestiegen und lag zeitweise bei mehr als 100.000 US-Dollar pro Tonne. Das Metall ist zentraler Bestandteil in E-Fahrzeug-Batterien, sowohl im Aktivmaterial als auch beim Zellgehäuse. Experten machen den Krieg in der Ukraine und die Reaktionen an der Börse für die gestiegenen Kosten verantwortlich.