Die Volvo-Gruppe will ab 2025 im belgischen Gent mit der Produktion von Batteriemodulen beginnen. Die Fertigungslinie soll voraussichtlich 12.000 Quadratmeter groß sein, 75 Millionen Euro kosten und in der Lage sein, Batteriezellen sowohl von Partnern als auch aus dem geplanten Zellwerk in Schweden zu verwenden.

„Wuxi Lead Intelligent Equipment“ aus China hat einen Produktionsstandort im fränkischen Naila eingeweiht. Anfang 2022 hatte der Hersteller von Maschinen für die Batterieproduktion einen Vertrag mit einem deutschen Auto-Konzern zur Lieferung eines Großteils der Anlagen für die 20-Gigawattstunden-Fertigung geschlossen.

BMW will mit acht weiteren Fertigungslinien die Produktion von Komponenten für die E-Mobilität am Standort Leipzig hochfahren. Dabei sollen die beiden bereits vorhandenen Batteriemodullinien durch eine dritte ergänzt werden. Außerdem plant der Konzern dort den Aufbau von fünf neuen Zelllacklinien.

Der slovakische Batteriehersteller InoBat Auto hat durch eine Absichtserklärung mit Spanien seine Standortsuche für eine dritte Gigafactory konkretisiert. Die endgültige Entscheidung soll vor Ende des Jahres fallen. Im März 2022 hatte InoBat erstmals Pläne zum Bau eines Batteriewerks in Westeuropa oder im Vereinigten Königreich geäußert.

Die Cellforce Group hat nahe Reutlingen den Grundstein für ihre neue Entwicklungs- und Produktionsstätte gelegt. Nach der Fertigstellung will das Joint Venture der Porsche AG und des Batteriespezialisten CUSTOMCELLS dort einen neuen Standard im Bereich der Hochleistungsbatteriezellen für die globale Automobilbranche schaffen.

Motiviert von Steuervorteilen, haben etablierte Hersteller in den vergangenen Monaten hohe Investitionen in Produktionsanlagen für Elektroautos und deren Komponenten in den USA angekündigt. Honda machte nun ein Investment von rund 700 Millionen US-Dollar zur Umrüstung dreier Werke publik, die unter anderem einen „EV-Hub“ in Ohio vorsieht.

Der deutsche Entwickler von Batteriesystemen Lion Smart hat angekündigt einen Teil seiner Fertigung von Batteriesystemen vom bayerischen BMW-Standort in Dingolfing nach Thüringen zu verlegen. Konkret verlegt die Tochtergesellschaft „LION Smart Production GmbH“ die neu erworbenen Produktionsanlagen nach Thüringen.

Der italienische Anlagenbauer Comau wurde vom Batteriehersteller ACC beauftragt eine Batteriemodul-Produktionslinie für die zukünftige Gigafactory in Billy-Bercalu zu entwickeln. Die insgesamt fünf Produktionslinien sollen bis Ende 2024 fertiggestellt sein und jährlich bis zu acht Gigawattstunden produzieren.

Das US-Unternehmen EnPower hat in Indianapolis seine erste Produktionsstätte für schnellladefähige Batterien eröffnet. Die Anlage dient der Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien der nächsten Generation. Die Kapazität des 8.500 Quadratmeter großen Standorts soll von 800 Megawattstunden zeitnah auf eine Gigawattstunde steigen.

Das deutsche Unternehmen Coperion beliefert die Cellforce Group künftig mit Doppelschnecken-Extrudern zur Herstellung von Batterie-Slurrys. Cellforce habe den Extrudermischprozess aufgrund der guten Mischeigenschaften, des gezielt steuerbaren Durchsatzes und des hohen Automatisierungsgrades gewählt.

Der chinesische Batteriehersteller Sunwoda hat innerhalb kurzer Zeit den Bau einer zweiten Gigafabrik in China bekanntgegeben. Nach der Ankündigung eines Batteriewerks in Yichang City vor wenigen Tagen bestätigte der Konzern nun Planungen einer weiteren Produktionsstätte mit zunächst 30 Gigawattstunden Jahreskapazität.

Der chinesische Batteriehersteller Sunwoda EVB will in Yichang City einen Standort zur Zellproduktion errichten. Das in der chinesischen Provinz Hubei entstehende Werk soll in zwei Phasen erbaut werden und nach der Fertigstellung ein Jahresvolumen von 30 Gigawattstunden produzieren. Die Produkte sind für Joint-Venture-Partner bestimmt.

Tesla scheint die Pläne zur Batteriefertigung im neuen Werk in Brandenburg einzufrieren. Dem „Wall Street Journal“ zufolge macht sich der Konzern Steuervorteile bei der Batterieherstellung in den USA zunutze, indem Tesla die Anlagentechnik für die Serienproduktion von Akkus in Deutschland nun in die Vereinigten Staaten verlegt.

Die VDMA-Fachabteilung Batterieproduktion hat einen Branchenführer online gestellt. Das Portal soll bei der Findung von Lösungen nicht nur für die Großserie in der Batteriefertigung unterstützen und neben einer thematischen Suchfunktion auch die Kontaktaufnahme mit den Batterieexperten der jeweiligen Unternehmen ermöglichen.

Volvo Trucks hat mit der Serienherstellung der elektrischen Varianten seiner schweren Lkw begonnen. Die betroffenen Modelle FH, FM und FMX sollen mit einem maximalen Gesamtzuggewicht von 44 Tonnen betrieben werden können. Rund zwei Drittel des Umsatzes von Volvo Trucks seien alleine auf diese drei Lkw-Modelle zurückzuführen.