Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat einen Förderbescheid über mehr als 155 Millionen Euro an Northvolt überreicht. Das schwedische Unternehmen plant derzeit eine Batteriezellfabrik in Heide, die 2025 in Betrieb gehen soll. 70 Prozent der Fördersumme stammen vom Bund und 30 Prozent aus der Landesförderung Schleswig-Holsteins.

Das US-amerikanische Unternehmen „Natron Energy“ hat den Start der Massenproduktion seiner Natrium-Ionen-Batterien für 2023 verkündet. Die auf Natrium und „Preußisch Blau“ basierenden Zellen sollen in einem Werk von „Clarios International“ in Michigan hergestellt werden. Mögliche Kapazitäten ließ das Unternehmen aus Kalifornien noch offen.

VW zieht den Bau einer Batteriezellenfabrik in den USA in Erwägung. Das geht aus einem Bericht im „Manager Magazin“ hervor. Die Gigafactory würde wahrscheinlich in unmittelbarer Nähe zum Volkswagen-Automobilwerk in Chattanooga entstehen. Angaben zu etwaigen Produktionsmengen oder Zeitplanungen wurden nicht gemacht.

Der Materialtechnologie- und Recycling-Konzern Umicore und der Verbund „Automotive Cells Company“ (ACC) haben eine langfristige Liefervereinbarung zu Batteriematerialien für E-Fahrzeuge getroffen. Nach zunächst 13 Gigawattstunden pro Jahr wird das erste kommerzielle Volumen für Anfang 2024 erwartet.

Der Zellenproduzent Italvolt hat für den Bau einer Gigafactory in den Regionen Scarmagno/Romano Canavese eine Absichtserklärung unterschrieben. Der italienische Konzern möchte auf einer Million Quadratmetern ein Werk mit einer Jahreskapazität von zunächst 45 Gigawattstunden realisieren.

Das deutsche Maschinenbau-Unternehmen Manz hat von Britishvolt einen Folgeauftrag für Anlagen zur Herstellung von Lithium-Ionen-Batteriezellen erhalten. Das Abkommen mit einem Volumen von rund 20 Millionen Euro umfasst eine Technologie zur Assemblierung zylindrischer Zellen. Die Anlagenlieferung soll bereits 2023 erfolgen.

Der Gründer von Britishvolt und Italvolt plant mit dem neuen Unternehmen Statevolt eine Gigafactory im kalifornischen Imperial Valley. Einer offiziellen Ankündigung zufolge werden in den Bau der Fabrik vier Milliarden US-Dollar investiert. Das Werk soll eine Jahreskapazität von 54 Gigawattstunden aufweisen und mit geothermischer Energie versorgt werden.

Volvo Cars hat in den israelischen Batterieentwickler StoreDot investiert, um dessen Technologien voranzutreiben. Schwerpunkt ist das Schnellladen mit Hilfe einer speziellen Silizium-Anodentechnik. Mit der Investition folgt Volvo Konzernen wie Daimler und Samsung, die bereits Kooperationen bekanntgegeben hatten.

Das chinesisch-japanische Unternehmen Envision AESC plant den Bau einer Gigafactory im US-Bundesstaat Kentucky. Die Produktion soll Batteriezellen und Module umfassen, eine Jahreskapazität von mindestens 30 Gigawattstunden aufweisen und 2025 beginnen. Die Kosten sollen zwei Milliarden US-Dollar betragen.

Der amerikanische Automobilkonzern General Motors Co wird zukünftig Kobalt vom Bergbauunternehmen Glencore PLC beziehen. Dies gab der Konzern am Dienstag bekannt.

Der kanadisch-österreichische Automobilzulieferer Magna International plant den Bau eines Werks zur Herstellung Batteriepacks in Windsor in Kanada. Das Werk soll über 16.500m² groß sein und zukünftig die Batteriepacks für SK On produzieren.

Der deutsche Zellproduktionsspezialist EAS Batteries und der serbische Zellhersteller ElevenEs haben eine Absichtserklärung zur Schließung eine Technologie- und Produktionspartnerschaft für die Herstellung von Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP) im Gigawattstundenmaßstab geschlossen.

Der japanische Automobilkonzern Nissan hat eine Prototypen-Anlage zur Produktion von Feststoffbatterien vorgestellt. Die Akkus sollen im Laminationsverfahren hergestellt werden und im Jahr 2028 auf den Markt kommen. Die Anlage ist Teil des „Nissan Research Center“ in Kanagawa, wo Batterien ohne flüssigen Elektrolyten erforscht und entwickelt werden.

Der Zellhersteller Kore Power hat ein Grundstück für seine geplante Zwölf-Gigawattstunden-Batteriefabrik erworben. Das Areal soll 2,14 Quadratkilometer groß sein und im US-Bundesstaat Arizona liegen. Kore Power möchte bis Ende 2024 weltweit insgesamt 18 Gigawattstunden jährlicher Speicherkapazität produzieren.

Der chinesische Batteriezellhersteller CATL hat den Auftakt zur Fertigung von Lithium-Ionen-Zellen in seinem Werk in Arnstadt auf das laufende Jahr datiert. Der Produktionsstart sei für die zweite Hälfte 2022 beabsichtigt. Bis Ende des Jahres sollen allerdings nur acht statt der anvisierten 14 Gigawattstunden produziert werden.