Redwood Materials will in den USA eine Produktionsstätte für neue Batterie-Materialien errichten. Das Werk soll zunächst auf eine jährliche Kapazität von 100 Gigawattstunden kommen. Bislang waren die Pläne des von Tesla-Mitgründer JB Straubel ins Leben gerufenen Unternehmens auf das Recycling von Fahrzeugbatterien beschränkt.

Der Vorstand von Porsche will in wenigen Wochen verkünden, wo der Standort für die eigene Batteriezellfertigung liegen soll. Seit Längerem sind bereits Pläne des Sportwagenherstellers dazu bekannt, gemeinsam mit dem Partner Customcells eine Produktion mit einer jährlichen Kapazität von 100 Megawattstunden aufzubauen.

Tesla verhandelt derzeit in China offenbar mit zwei bestehenden Partnern und zwei neuen über die Belieferung mit Batteriezellen des Typs 4680. Obwohl Tesla angekündigt hatte, in Zukunft auch eigene Batterien produzieren zu wollen, bleiben Zellzulieferer bedeutsam für das Unternehmen. Laut CEO Elon Musk sollen sich die Zulieferungen 2022 etwa verdoppeln.

Der koreanische Batteriehersteller SK Innovation (SKI) will mehr als eine Milliarde US-Dollar für ein neues Batteriewerk in China aufwenden. Die Investition steht offensichtlich in direkter Verbindung mit dem im vergangenen Juli vorgestellten Ziel, bis zum Jahr 2025 eine Produktionskapazität von 200 Gigawattstunden zu erreichen.

Das Joint Venture „Automotive Cells Company“ wird von Bund und Land mit insgesamt 436,8 Millionen Euro gefördert. Der Verbund aus dem Automobilkonzern Stellantis, dem französischen Batteriehersteller Saft und Opel erhalte die Unterstützung für ein Batteriezellwerk, das am Opel-Standort in Kaiserslautern entstehen soll.

Das chinesische Unternehmen CALB hat angekündigt, seine Produktionskapazität bis zum Jahr 2025 auf insgesamt 300 Gigawattstunden zu erhöhen. Dafür plane der Batteriehersteller unter anderem eine Fertigungsstätte in Hefei, die eine Kapazität von 50 Gigawattstunden bereitstellen soll. Investitionskosten: 3,25 Milliarden Euro.

Der Batteriehersteller CATL plant durch einen Ankauf von Unternehmensanteilen offenbar die Absicherung seines Kobaltbedarfs. Aktuellen Medienberichten zufolge verhandelt CATL mit dem ebenfalls chinesischen Bergbauunternehmen „Jinchuan Group International Resources“ über den Erwerb von rund zehn Prozent der Firma.

Der chinesische Batteriehersteller SVOLT hat mit der offiziellen Positionierung seines künftigen Produktionsstandorts im Saarland begonnen. Ende 2020 hatte das Unternehmen erstmals Bauabsichten für ein Werk in Überrherrn mit einer Jahreskapazität von 24 Gigawattstunden verkündet. Im Jahr 2023 soll die Produktion starten.

Das südkoreanische Unternehmen POSCO hat eine Fabrik zur Produktion von hochreinem Nickel in Gwangyang in Betrieb genommen. Die Anlage soll jährlich 20.000 Tonnen Nickel herstellen. Die Menge reiche jeweils zur Batterieproduktion für 500.000 E-Mobile aus. Ziel sei es, das Nickel künftig in unmittelbarer Nähe zu Kathodenmaterial zu verarbeiten.

Aktuellen Gerüchten zufolge will Tesla seine „Model 3“-Fahrzeuge aus den USA schon zeitnah mit LFP-Zellen von CATL aus China bestücken. Tesla-Chef Elon Musk hatte vor Kurzem verkündet, dass die robuste LFP-Chemie künftig zwei Drittel der verbauten Kapazität des E-Mobilherstellers ausmachen werde.

Der chinesische Batteriehersteller CATL hat gemeinsam mit der Stadtregierung von Shanghai einen Rahmenvertrag für den Bau einer Gigafactory unterzeichnet. Das Werk soll in direkter Nähe zum dortigen Tesla-Standort entstehen. Damit bestätigte das Unternehmen entsprechende zuvor bekannt gewordene Gerüchte.

Nach einigen Dutzend Bränden im Zusammenhang mit der Batterie des Chevy Bolt in etwas mehr als einem Jahr und vier Zwischenfällen allein im Juli dieses Jahres wird GM in den nächsten Wochen die Module in einigen Chevy-Bolt-Batterien austauschen. GM hatte zuvor bereits versucht, das Problem mit einem Software-Update zu lösen.

Der chinesische Batterie-Konzern CATL will seine Produktion in den kommenden Jahren weiter ausbauen. Mit einer privaten Aktienplatzierung plant das Unternehmen, rund neun Milliarden US-Dollar für sechs Projekte zur Steigerung der eigenen Produktionskapazität von Lithium-Ionen-Batterien zu gewinnen.

Das norwegische Start-up-Unternehmen Freyr plant offenbar, abseits seines heimischen Standorts bald auch in Finnland ein Werk zur Batterieproduktion zu errichten. Erste Absichtserklärungen zwischen Freyr, der westfinnischen Hafenstadt Vaasa und der „Finnish Minerals Group“ seien bereits unterzeichnet.

Der seit einiger Zeit in der Batterieproduktion aktive deutsche Maschinenbauer Manz hat einen Folgeauftrag des Unternehmens TE Connectivity erhalten. Die Manz AG hatte in den vergangenen Jahren bereits mehrere vollintegrierte Montagelinien und diverse Erweiterungen an TE Connectivity ausgeliefert und installiert.