Wie einer aktuellen Recherche der Wirtschafts Woche zu entnehmen ist, plant Varta den lange schon erwarteten Einstieg in die Produktion von Elektroautobatterien. Geplant sei, mit einer Produktion von 21700 Batterierundzellen zu starten, die in leistungsstarken Elektrofahrzeugen zum Einsatz kommen sollen. Varta, dass noch keine genaueren Details zum Projekt bekannt gab, hat die Ambitionen grundlegend bestätigt.

In einer aktuellen Pressemitteilung gibt BYD neue Einblicke in die Leistungsdaten der eigen entwickelten „Blade Battery“. Die Batteriezelle die aufgrund ihrer enormen Länge entfernt an ein Schwert erinnert, soll 1,2 Millionen Kilometer im Einsatz halten bzw. 3000 Ladezyklen überstehen können. Während die Batterie auf Basis der LFP-Zellchemie sehr sicher ist, kann die Ladegeschwindigkeit jedoch nicht überzeugen.

Nachdem vor allem die Festkörperbatterie die Nachrichten rund um die Zukunft der Batteriezelle in der letzten Zeit dominierte und es abseits dieser kaum noch Nachrichten zu anderen Ansätzen gab, macht nun zumindest die Lithium-Schwefelbatterie nochmal von sich reden. Mullen Technologies, ein kalifornisches E-Mobilität Start-Up, plant innerhalb von 5 Jahren 100.000 Fahrzeuge mit Li-S-Batterien zu produzieren.

Nach aktuellen Informationen plant LG Energy Solutions Tesla ab dem Jahr 2023 mit neuen, fortschrittlichen Batteriezellen zu beliefern. Dazu stünden heute schon Überlegungen bei LG Energy Solutions im Raum neue Batterieproduktionsfabriken in Europa und den USA aufzubauen. Tesla hat sich zu einer Partnerschaft mit LG Energy Solutions außerhalb von China bisher jedoch noch nicht geäußert.

UKBIC ist das erste große britische Forschungsprojekt zur Generierung von Kompetenzen im Herstellungsprozesses von Lithium-Ionen-Batterien. Nachdem die ersten Planungen ab dem Jahr 2018 Fahrt aufgenommen hatten, ist das Werk nun weitestgehend betriebs bereit. Um der Öffentlichkeit einen ersten Einblick in die Produktion der Batteriezellen zu geben, hat UKBIC einen virtuellen Rundgang durch die Fabrik aufgezeichnet.

Die Joint Venture Partner General Motors und LG Chem, denken nach aktuellen Informationen darüber nach ein zweites Batteriewerk in den Vereinigten Staaten zu bauen. Der größte Automobilhersteller der USA bestätigt, dass aktuell die Umsetzung eines zweiten „state of the art“ Batteriezellwerkes geprüft würde.

Nach aktuellen Informationen plant Nissan am Standort Barcelona die Umrüstung des Fahrzeugwerks, dessen Schließung im letzten Jahr beschlossen wurde, hin zu einem möglichen Batteriewerk. Das Projekt namens Battery Hub, an dem auch die spanische Regierung Interesse zeigt, könnte dabei direkt von den Covid-19 Wirtschaftsfördermitteln des Landes profitieren und 6,8 Milliarden Euro erhalten.

In einer aktuellen Pressemitteilung des Unternehmens, zeigt der Batteriespezialist Farasis die solide Entwicklung des Unternehmens auf. Insbesondere durch das globale Batterienetzwerk, in Verbindung mit Zellen auf Benchmark-Niveau, sei das Jahr 2020 sehr gut verlaufen. In Bezug auf die aktuelle Entwicklung neuer Batterie-Generationen, hätten sich nach Aussage des Unternehmens, die positiven internen Tests durch Zelltests der Geschäftspartner bestätigt.

Der Elektrosportwagenhersteller Fisker denkt, nach Aussage von Fisker CEO, Henrik Fisker, darüber nach eine eigene Batteriezellfertigung in entweder den USA oder in Europa aufzubauen. Dafür soll bereits ein großer, jedoch noch unbekannter, Partner überzeugt worden sein sich dem Vorhaben anzuschließen.

Hyundai Motors muss weltweit Batteriepacks in 82.000 seiner Elektrofahrzeuge austauschen aufgrund eines bestehenden Risikos der Brandentwicklung. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters kostet dieser Schritt Hyundai $900 Millionen und sicherlich auch wichtiges Kundenvertrauen in seine Elektrofahrzeuge. Es zeigt, wie wichtig die Aufgabe eines ausgiebigen Testens von Batteriesystem in der Zukunft noch sein wird.

„Wir müssen mehr Batterieproduktion in die USA bringen.“ sagt Ford CEO, Jim Farley, auf einer Finanzkonferenz. Um vor allem die Regierung von mehr Förderungen zu überzeugen, plant er ein Gespräch mit den führenden Stellen der US-Regierung bezüglich einer größeren Förderung des Batteriesektors in den USA.

In einem aktuellen Interview mit der Nachrichtenplattform Focus Online erklärt BMW Chef Oliver Zipse die Ziele der Elektromobilität bei BMW und formuliert BMWs Anspruch mit dem Satz:
„Das grünste Elektroauto kommt von BMW.“

Samsung SDI, einer der frühen Produzenten von Lithium-Ionen-Batterien in Europa, um den es in letzter Zeit ruhiger geworden war, hat angekündigt seinen Standort in Ungarn weiter auszubauen. 740 Millionen Euro sollen in den Ausbau der Batteriefabrik im ungarischen Göd nahe Budapest investiert werden. Ziel ist es künftig jährlich über 40 GWh am Standort zu produzieren.

Nachdem erst im letzten Jahr Tesla im Model 3 zum ersten Mal in einer Massenmarktanwendung LFP-Batteriezellen eingesetzt hat, denkt nun wohl auch Renault über den Einsatz von LFP-Zellen in seinem für 2023 geplanten Renault 5 nach. Die Kosten für den Elektro Renault sollen so sinken, dabei könnte alleine die LFP-Batterie ca. 25% der Ersparnis ausmachen.

Obwohl sich die Markteinführung des Tesla Semi, Teslas Zugmaschine für Lastkraftfahrten, noch verzögert, scheint sich abzuzeichnen, dass die Zugmaschine mit einem 500 kWh Batteriepack ausgerüstet werden könnte. Damit hätte das Batteriepack 5-mal so viel Leistung wie Teslas aktuell größtes Batteriesystem mit 100 kWh, dass derzeit im Model S und Model X angeboten wird.