Der Batteriesystemhersteller AKASOL AG hat seine neue Serienproduktionslinie für Lithium-Ionen-Batterien in Betrieb genommen. Die zweite Fertigungslinie am Standort Lange ging damit rund sechs Monate früher als geplant in Betrieb und schafft eine Gesamtfertigungskapazität von 800 MWh.

In Betrachtung unterschiedlicher Typen der Lithium-Ionen-Batterie gibt es immer wieder funktionelle Bestandteile, die von der elektrischen Zahnbürste bis hin zum Batteriesysteme für LKWs und Züge in gleicher Weise benötigt werden. Um die grundlegende Funktionalität der Lithium-Ionen-Batterie im Betrieb sicherzustellen, ist eines dieser Bestandteile das Zellkontaktiersystem.

Der Produktionsanlagen und -robotik Spezialist KUKA hat im vierten Quartal 2019 den Zuschlag zur Planung und Lieferung einer vollautomatisierten Batterie-Pack-Linie erhalten. Der Großrauftrag soll nach Angaben von Kuka im zweistelligen Millionenbereich liegen und von einem namenhaften, jedoch nicht weiter benannten, Automobilzulieferer beauftragt worden sein.

Volvo hat in seinem belgischen Werk in Gent eine neue Montagelinie eröffnet und kann nun eigenen Batterien für Elektroautos bauen. Damit macht die schwedische Marke einen Schritt in Richtung ihres größeren Ziels eine nach Aussage von Volvo „komplett elektrifizierte Modellrange“ anzubieten.

Nachdem es immer wieder Berichte gab, dass Tesla an der Herstellung eigener Batteriezellen arbeiten würde, werden diese Gerüchte nun weiter bestätigt.
Damit arbeitet Tesla aller Voraussicht nach an einer Alternative zu den aktuell und seit Jahren von Panasonic zugelieferten Batteriezellen.

CATL hat angekündigt, Investitionen von rund 20 Milliarden Yuan (ca. 2,5 Mrd. Euro) in seine Batterieprojekte zu tätigen und somit seine Kapazitäten weiter auszubauen. Berichten zufolge soll eine neue Fabrik im Jahre 2021 den Betrieb aufnehmen und bei Volllast eine Kapazität von 45 Gigawattstunden produzieren.

Das Corona-Virus stellt die internationalen Lieferketten der Lithium-Ionen-Batterie auf eine harte Probe. Zwei der drei Länder (China und Südkorea) mit der größten Zellproduktion sind besonders betroffen. In China befindet sich rund 60% der Zellproduktion im Epizentrum der Provinz Hubei.

Tesla plant in seinem Werk in Fremont (USA) eine eigene Fertigungslinie für Batteriezellen aufzubauen. Hierfür hat das Unternehmen vor kurzer Zeit die Firma Hibar übernommen, welche sich auf die Herstellung von Produktionsanlagen für Batteriezellen spezialisiert hat.

Global Power Synergy PLC (GPSC) plant in Thailand eine Batterie-Produktionsanlage unter Verwendung der neuartigen Semi-Solid-Lithium-Ionen-Technologie und greift dabei auf die Entwicklungen des US-amerikanischen Unternehmens 24M zurück.

Toyota und Panasonic haben angekündigt, künftig in Form des Joint Ventures Prime Planet Energy & Solutions zusammenarbeiten zu wollen. Das neue Unternehmen soll sich insbesondere auf die Herstellung prismatischer Zellen für den Automobilsektor fokussieren.

Am KIT in Karlsruhe startet ein neues Batterie-Forschungsprojekt unter dem Namen Agile Batterieproduktion kurz „AgiloBat“. Das Projekt besteht aus Wissenschaftlern des KITs, des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung sowie des ebenfalls bei Karlsruhe angesiedeltem Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie. Industrielle Unterstützung für das Projekt liefern Bosch, Siemens, Schaeffler und Varta die sich als Süddeutsche Großunternehmen ebenfalls beteiligen.

Samsung SDI und Glencore haben sich auf einen Fünfjahresvertrag geeinigt. Glencore ist die weltweit größte Gruppe für den Handel mit Rohstoffen, deren operativer Hauptsitz sich in der Schweiz befindet

Tesla hat den erwarteten Antrag zur Förderung des Produktionsstandortes in Grünheide (Brandenburg) gestellt. Bei einer Vervollständigung der Unterlagen könnte Tesla sich eine Förderung über mehr als 100 Millionen Euro sichern.

Bereits vor einer Woche hatte Tesla die Liefervereinbarung mit dem chinesischen Batteriehersteller CATL bekannt gegeben, welche nun auch von Seiten des Herstellers bestätigt wurde. Gemäß der Börsenmitteilung gibt es darin keine Begrenzung für das Liefervolumen. Demnach könnte Tesla die Liefermengen CATL nach eigenem Bedarf vorgeben.

Der Herstellungsprozess heutiger Lithium-Ionen-Batterien für mobile Anwendungen basiert auf einer Vielzahl von Spezialanwendungen. Eine insbesondere für die Produktion von Batteriezellen relevante Technik ist die Vakuumtechnologie. Diese macht einige Prozesse der Batterieherstellung erst möglich und steigert bei anderen die Reinheit, Qualität und Sicherheit der Lithium-Ionen-Batteriezelle.