Der chinesische Batteriehersteller Sunwoda hat innerhalb kurzer Zeit den Bau einer zweiten Gigafabrik in China bekanntgegeben. Nach der Ankündigung eines Batteriewerks in Yichang City vor wenigen Tagen bestätigte der Konzern nun Planungen einer weiteren Produktionsstätte mit zunächst 30 Gigawattstunden Jahreskapazität.

Der auf Abgastechnologie spezialisierte Automobilzulieferer Boysen hat einen großen Transformationsschritt in Richtung Elektromobilität angekündigt. Im Auftrag eines „namhaften Premiumherstellers“ soll das deutsche Unternehmen künftig Batteriegehäuse für den Einsatz in dessen Elektrofahrzeugen produzieren.

Der chinesische Batteriehersteller Sunwoda EVB will in Yichang City einen Standort zur Zellproduktion errichten. Das in der chinesischen Provinz Hubei entstehende Werk soll in zwei Phasen erbaut werden und nach der Fertigstellung ein Jahresvolumen von 30 Gigawattstunden produzieren. Die Produkte sind für Joint-Venture-Partner bestimmt.

Tesla scheint die Pläne zur Batteriefertigung im neuen Werk in Brandenburg einzufrieren. Dem „Wall Street Journal“ zufolge macht sich der Konzern Steuervorteile bei der Batterieherstellung in den USA zunutze, indem Tesla die Anlagentechnik für die Serienproduktion von Akkus in Deutschland nun in die Vereinigten Staaten verlegt.

Die VDMA-Fachabteilung Batterieproduktion hat einen Branchenführer online gestellt. Das Portal soll bei der Findung von Lösungen nicht nur für die Großserie in der Batteriefertigung unterstützen und neben einer thematischen Suchfunktion auch die Kontaktaufnahme mit den Batterieexperten der jeweiligen Unternehmen ermöglichen.

Volvo Trucks hat mit der Serienherstellung der elektrischen Varianten seiner schweren Lkw begonnen. Die betroffenen Modelle FH, FM und FMX sollen mit einem maximalen Gesamtzuggewicht von 44 Tonnen betrieben werden können. Rund zwei Drittel des Umsatzes von Volvo Trucks seien alleine auf diese drei Lkw-Modelle zurückzuführen.

BMW hat die Verwendung neuer Batteriezellen im Rundformat ab dem Jahr 2025 in seinen Elektrofahrzeugen der „Neuen Klasse“ offiziell bestätigt. Die Zellen mit einem Durchmesser von 46 Millimetern sollen von drei Unternehmen hergestellt werden. CATL und Eve Energy wurden unterdessen bereits als Partner präsentiert.

Der chinesische Batteriehersteller SVOLT hat angekündigt, in Lauchhammer eine Fabrik zur Herstellung von Elektrofahrzeugakkus eröffnen zu wollen. Über mögliche Produktionsziele oder genaue Zeitpläne bis zur Inbetriebnahme des Werks im südbrandenburgischen Kreis Oberspreewald-Lausitz wurden keine Angaben gemacht.

Kia und die Deutsche Bahn (DB) arbeiten künftig bei der Herstellung stationärer Energiespeicher aus alten Elektrofahrzeugbatterien zusammen. Das DB-Start-up-Unternehmen „encore“ plant bereits für 2023 mit dem regulären Vertrieb und einer Serienproduktion mehrerer hundert Exemplare der Speicherlösungen.

Der vietnamesische Festkörperbatterie-Hersteller ProLogium hat mit der Suche nach einem Standort für seine erste Gigafactory in Europa begonnen. Die Beratung übernimmt der Frankfurter Dienstleister Accuracy. Die Gesamtinvestition für die neue Fabrik soll sich in den nächsten zehn Jahren auf umgerechnet acht Milliarden Euro belaufen.

Der japanische Automobilhersteller Toyota hat angekündigt, umgerechnet rund 5,6 Milliarden US-Dollar in den Vereinigten Staaten und in Japan zu investieren, um die Produktion von Batteriezellen für Elektroautos zu erhöhen. Dem Konzern wird im Bereich der reinen Elektrofahrzeuge ein Rückstand im Vergleich mit Branchenführern nachgesagt.

Freyr Battery mit Sitz in Luxemburg und die Nidec Corporation aus Japan wollen ein Joint Venture (JV) für Batterie-Speichersysteme gründen. Das gaben die beiden Unternehmen ebenso bekannt wie eine Vereinbarung zur Lieferung von Freyr-Batteriezellen mit einer Kapazität von 38 Gigawattstunden für den Zeitraum von 2025 bis 2030.

Der japanische Automobilkonzern Honda Motor will gemeinsam mit dem koreanischen Batteriehersteller LG Energy Solution ein Werk zur Produktion von Lithium-Ionen-Batterien für Elektrofahrzeuge errichten. Angaben beider Unternehmen zufolge soll die Fabrik in den USA entstehen und umgerechnet etwa 4,4 Milliarden Euro kosten.

Der japanische Technologiekonzern Panasonic befindet sich laut dem Wall Street Journal in Verhandlungen über ein neues Batteriewerk in den USA. Die Kosten des mutmaßlichen Projekts werden auf vier Milliarden US-Dollar geschätzt. Für den Standort komme der Bundesstaat Oklahoma infrage, heißt es. Offizielle Bestätigungen stehen indes aus.

Der britische Zellproduzent AMTE Power hat bekanntgegeben, bis Ende 2022 als „Ultra Safe“ gekennzeichnete Natrium-Ionen-Zellen produzieren zu können. Ausgewählte Kunden sollen die im AMTE-Werk aus dem schottischen Thurso entstandenen neuartigen Zellen demnächst in praktischen Einsatzfeldern testen und validieren.