Der Batteriezellhersteller Britishvolt hat einen Kaufvertrag zur Übernahme des Zellentwicklers und -herstellers EAS Batteries GmbH mit Sitz in Nordhausen unterzeichnet. Die Vereinbarung mit der Tochtergesellschaft der Monbat-Gruppe umfasst ein Volumen von 36 Millionen Euro und steht unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigungen.

Die Daimler Truck AG hat sich im Zuge einer Kapitalerhöhung von rund zehn Prozent des Grundkapitals an der Manz AG beteiligt. Das Maschinbauunternehmen Sitz in Reutlingen liefert Anlagen für die Zellfertigung. Der Erlös der Kapitalerhöhung von 30,6 Millionen Euro diene der Finanzierung des weiteren Wachstums von Manz.

„ŠKODA AUTO“ hat an seinem Hauptsitz im tschechischen Jungbunzlau eine Produktionslinie für Batteriepacks in Betrieb genommen. Die aktuelle Jahreskapazität liege bei rund 250.000 Packs. Durch eine Ausbaustufe, deren Fertigstellung für Ende 2023 geplant ist, soll das Volumen auf insgesamt 380.000 steigen.

Volvo Trucks plant in der belgischen Stadt Gent die Eröffnung seines ersten Batteriewerks. In der Fabrik sollen von Samsung SDI gelieferte Zellen in Batteriepacks verbaut werden, die direkt in Volvos elektrischen Lkw zum Einsatz kommen. Bereits im dritten Quartal 2022 soll die Serienfertigung beginnen.

Das deutsche Maschinenbau-Unternehmen PINK GmbH Thermosysteme ist vom Zellproduzenten Britishvolt mit der Lieferung von 30 Vakuumöfen beauftragt worden. Die Gesamtsumme der Bestellung soll mehrere Millionen Euro betragen. Die Vakuum-Umluft-Trocknungsöfen sollen an zwei Standorten in Großbritannien errichtet werden.

Der französische Batteriehersteller „Forsee Power“ hat ein Werk in Poitiers eröffnet. Die Fabrik verfügt über fünf Montagelinien für E-Bus-Batterien mit einer jährlichen Produktionskapazität von einer Gigawattstunde. Unternehmensangaben zufolge entspricht diese Kapazität einer Anzahl von 2.500 Bus-Akkus pro Jahr.

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat einen Förderbescheid über mehr als 155 Millionen Euro an Northvolt überreicht. Das schwedische Unternehmen plant derzeit eine Batteriezellfabrik in Heide, die 2025 in Betrieb gehen soll. 70 Prozent der Fördersumme stammen vom Bund und 30 Prozent aus der Landesförderung Schleswig-Holsteins.

Das US-amerikanische Unternehmen „Natron Energy“ hat den Start der Massenproduktion seiner Natrium-Ionen-Batterien für 2023 verkündet. Die auf Natrium und „Preußisch Blau“ basierenden Zellen sollen in einem Werk von „Clarios International“ in Michigan hergestellt werden. Mögliche Kapazitäten ließ das Unternehmen aus Kalifornien noch offen.

VW zieht den Bau einer Batteriezellenfabrik in den USA in Erwägung. Das geht aus einem Bericht im „Manager Magazin“ hervor. Die Gigafactory würde wahrscheinlich in unmittelbarer Nähe zum Volkswagen-Automobilwerk in Chattanooga entstehen. Angaben zu etwaigen Produktionsmengen oder Zeitplanungen wurden nicht gemacht.

Der Materialtechnologie- und Recycling-Konzern Umicore und der Verbund „Automotive Cells Company“ (ACC) haben eine langfristige Liefervereinbarung zu Batteriematerialien für E-Fahrzeuge getroffen. Nach zunächst 13 Gigawattstunden pro Jahr wird das erste kommerzielle Volumen für Anfang 2024 erwartet.

Der Zellenproduzent Italvolt hat für den Bau einer Gigafactory in den Regionen Scarmagno/Romano Canavese eine Absichtserklärung unterschrieben. Der italienische Konzern möchte auf einer Million Quadratmetern ein Werk mit einer Jahreskapazität von zunächst 45 Gigawattstunden realisieren.

Das deutsche Maschinenbau-Unternehmen Manz hat von Britishvolt einen Folgeauftrag für Anlagen zur Herstellung von Lithium-Ionen-Batteriezellen erhalten. Das Abkommen mit einem Volumen von rund 20 Millionen Euro umfasst eine Technologie zur Assemblierung zylindrischer Zellen. Die Anlagenlieferung soll bereits 2023 erfolgen.

Der Gründer von Britishvolt und Italvolt plant mit dem neuen Unternehmen Statevolt eine Gigafactory im kalifornischen Imperial Valley. Einer offiziellen Ankündigung zufolge werden in den Bau der Fabrik vier Milliarden US-Dollar investiert. Das Werk soll eine Jahreskapazität von 54 Gigawattstunden aufweisen und mit geothermischer Energie versorgt werden.

Volvo Cars hat in den israelischen Batterieentwickler StoreDot investiert, um dessen Technologien voranzutreiben. Schwerpunkt ist das Schnellladen mit Hilfe einer speziellen Silizium-Anodentechnik. Mit der Investition folgt Volvo Konzernen wie Daimler und Samsung, die bereits Kooperationen bekanntgegeben hatten.

Das chinesisch-japanische Unternehmen Envision AESC plant den Bau einer Gigafactory im US-Bundesstaat Kentucky. Die Produktion soll Batteriezellen und Module umfassen, eine Jahreskapazität von mindestens 30 Gigawattstunden aufweisen und 2025 beginnen. Die Kosten sollen zwei Milliarden US-Dollar betragen.