Ultium Cells investiert weitere 275 Millionen US-Dollar in seine Gigafactory in Spring Hill. Damit soll das Produktionsvolumen des Werks in Tennessee von 35 auf 50 Gigawattstunden pro Jahr wachsen. Die neue Investition ergänze die vor 20 Monaten angekündigten Ausgaben von 2,3 Milliarden Dollar. Die Produktion soll Ende 2023 beginnen.

Volkswagen und sein Batterie-Unternehmen PowerCo wollen mit einer Expansion nach Nordamerika den Aufbau ihres weltweiten Batteriegeschäfts beschleunigen. In Kanada werden derzeit gemeinsam mit der dortigen Regierung potenzielle Standorte für eine PowerCo-Zellfabrik sondiert.

Customcells mit Sitz in Itzehoe plant den Bau von mindestens zwei weiteren Batteriezellen-Fabriken in Deutschland. Eine Fertigung soll für den Automotive- und eine für den Luftfahrverkehr entstehen. Derzeit verfügt das Unternehmen bereits über zwei Produktionsstandorte in Deutschland und ist Teil des Joint Ventures „Cellforce“ mit Porsche.

Das deutsche Maschinenbau-Unternehmen Manz liefert vier automatische Montagelinien an die Sunlight Group. Das auf industrielle Mobilitäts- und Energiespeicher spezialisierte Unternehmen erweitere damit seine Produktionskapazität auf jährlich 3,2 Gigawattstunden. Drei der Montagelinien sollen in Griechenland errichtet werden.

BMW will am ungarischen Standort Debrecen ein Werk zur Fertigung von Hochvoltbatterien für die Fahrzeuge der „Neuen Klasse“ errichten. Die Inbetriebnahme sei parallel zum Start der Fahrzeugproduktion geplant. Vor Kurzem hatten bereits die Bauarbeiten für das Batteriewerk auf einem Areal von 140.000 Quadratmetern begonnen.

VW steht vor einem teilweisen Börsengang seiner Batterie-Sparte PowerCo. Dafür gebe es derzeit Gespräche mit sogenannten Pre-IPO-Investoren, die sich an der Tochtergesellschaft beteiligen wollen und so ihre Bewertung im Vorfeld des Börsengangs ermöglichen. Aktuell erarbeitet Volkswagen mit Beratern eine mögliche Vertragsstruktur.

Varta hat den geplanten Aufbau einer Batteriefabrik für Elektrofahrzeuge aus finanziellen Gründen vorerst gestoppt. In einer offiziellen Mitteilung des Unternehmens werden globale Krisen und die daraus resultierenden Energie- und Rohstoffpreise sowie Produktionsunterbrechungen auf Kundenseite als Begründung genannt.

Der norwegische Zellproduzent „Freyr Battery“ hat ein Grundstück in Coweta County im US-Bundesstaat Georgia für sein geplantes „Giga America“-Batteriewerk erworben. Auf dem Standort im Bridgeport Industrial Park soll in der ersten Phase eine Fabrik mit einer Jahreskapazität von 34 Gigawattstunden entstehen.

Der slowakische Batteriehersteller InoBat hat Absichtserklärungen mit der serbischen Regierung unterzeichnet. Dabei soll es um eine Fabrik mit einer Kapazität von bis zu 32 Gigawattstunden zur Herstellung von Elektrofahrzeugbatterien gehen. Das Werk soll 2025 mit einer Jahresleistung von vier Gigawattstunden in Betrieb gehen.

Die BMW Brilliance Automotive Ltd. als Joint Venture der BMW Group in China investiert umgerechnet rund 1,4 Milliarden Euro in ein neues Projekt zur Batterieproduktion in der nordostchinesischen Provinz Liaoning. Eine entsprechende Vereinbarung sieht vor, dass BMW die Kapazitäten an seinem größten Produktionsstandort in Shenyang ausbaut.

Die Vereinigten Staaten von Amerika bauen ihre heimische Lieferkette für Batterien in der Branche der Elektrofahrzeuge weiter aus. Zur Verringerung der Abhängigkeit von asiatischen Zulieferern hat die Regierung Zuschüsse von 2,8 Milliarden US-Dollar für die Entwicklung von Produktionsanlagen für E-Mobil-Batterien im eigenen Land bewilligt.

Das Unternehmen „China Lithium Battery Technology“ (CALB) will seine erste europäische Fertigung im Hafen von Sines in Portugal errichten. In der ersten Ausbaustufe bis Ende 2025 soll das Werk eine Jahreskapazität von 15 Gigawattstunden aufweisen. Bis 2028 sei eine Verdreifachung der Produktionskapazität geplant.

Das 2019 gegründete Unternehmen „Avesta Battery & Energy Engineering“ (ABEE) aus Belgien hat den Entscheidungsprozess zur Standortsuche für seine geplante Gigafactory abgeschlossen: Das Werk soll im belgischen Seneffe-Manage entstehen. Weitere Details sollen in den kommenden Wochen bekanntgegeben werden.

Der Bau der Gigafactory des schwedischen Zellherstellers Northvolt in Heide in Schleswig-Holstein scheint durch die hohen Energiepreise ausgebremst zu werden. „Mit den aktuellen Strompreisen sehen wir die Wirtschaftlichkeit von energieintensiven Projekten in Deutschland gefährdet“, sagt Northvolt-CEO Peter Carlsson.

Die südkoreanische Hyundai Motor Group hat mit dem Bau ihrer Produktionsstätte im US-amerikanischen Bryan County begonnen. Das Projekt mit dem Namen „Hyundai Motor Group Megaplant America“ (HMGMA) war vor fünf Monaten angekündigt worden und umfasst eine Investition von 5,54 Milliarden US-Dollar.