Hyundai Motors muss weltweit Batteriepacks in 82.000 seiner Elektrofahrzeuge austauschen aufgrund eines bestehenden Risikos der Brandentwicklung. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters kostet dieser Schritt Hyundai $900 Millionen und sicherlich auch wichtiges Kundenvertrauen in seine Elektrofahrzeuge. Es zeigt, wie wichtig die Aufgabe eines ausgiebigen Testens von Batteriesystem in der Zukunft noch sein wird.

„Wir müssen mehr Batterieproduktion in die USA bringen.“ sagt Ford CEO, Jim Farley, auf einer Finanzkonferenz. Um vor allem die Regierung von mehr Förderungen zu überzeugen, plant er ein Gespräch mit den führenden Stellen der US-Regierung bezüglich einer größeren Förderung des Batteriesektors in den USA.

In einem aktuellen Interview mit der Nachrichtenplattform Focus Online erklärt BMW Chef Oliver Zipse die Ziele der Elektromobilität bei BMW und formuliert BMWs Anspruch mit dem Satz:
„Das grünste Elektroauto kommt von BMW.“

Samsung SDI, einer der frühen Produzenten von Lithium-Ionen-Batterien in Europa, um den es in letzter Zeit ruhiger geworden war, hat angekündigt seinen Standort in Ungarn weiter auszubauen. 740 Millionen Euro sollen in den Ausbau der Batteriefabrik im ungarischen Göd nahe Budapest investiert werden. Ziel ist es künftig jährlich über 40 GWh am Standort zu produzieren.

Nachdem erst im letzten Jahr Tesla im Model 3 zum ersten Mal in einer Massenmarktanwendung LFP-Batteriezellen eingesetzt hat, denkt nun wohl auch Renault über den Einsatz von LFP-Zellen in seinem für 2023 geplanten Renault 5 nach. Die Kosten für den Elektro Renault sollen so sinken, dabei könnte alleine die LFP-Batterie ca. 25% der Ersparnis ausmachen.

Nach aktuellen Informationen plant Nissan am Standort Barcelona die Umrüstung des Fahrzeugwerks, dessen Schließung im letzten Jahr beschlossen wurde, hin zu einem möglichen Batteriewerk. Das Projekt namens Battery Hub, an dem auch die spanische Regierung Interesse zeigt, könnte dabei direkt von den Covid-19 Wirtschaftsfördermitteln des Landes profitieren und 6,8 Milliarden Euro erhalten.

Obwohl sich die Markteinführung des Tesla Semi, Teslas Zugmaschine für Lastkraftfahrten, noch verzögert, scheint sich abzuzeichnen, dass die Zugmaschine mit einem 500 kWh Batteriepack ausgerüstet werden könnte. Damit hätte das Batteriepack 5-mal so viel Leistung wie Teslas aktuell größtes Batteriesystem mit 100 kWh, dass derzeit im Model S und Model X angeboten wird.

Erst Anfang Februar präsentierten wir Ihnen die aktualisierte Übersicht über die Batteriezellfertigungsprojekte in Europa und spekulierten, dass auch in diesem Jahr wohl noch zahlreiche Batterieprojekte angekündigt würden. Heute, keine zwei Wochen später, bestätigt sich unsere Vermutung. Denn mit dem neu gegründeten Unternehmen Italvolt platziert sich ein weiterer Name auf der europäischen Batterielandkarte.

Der US-Automobilzulieferer BorgWarner plant die Übernahme des deutschen Batteriesystemherstellers Akasol. BorWarner habe sich hierfür schon die Mehrheit der Anteile an Akasol gesichert. Akasol, welches bereits in Hazel Park im US-Bundesstaat Michigan einen US-Standort betreibt, konnte im Jahr 2019 den Umsatz verdoppeln und hat auch das Jahr 2020, trotz Corona bedingtem kurzzeitigen Umsatzrückgang, gut überstanden.

Die US-amerikanische International Trade Commission (ITC) hat sich in einem Rechtsstreit zwischen LG Chem und SK Innovation auf die Seite von LG Chem gestellt und SK Innovation die Veruntreuung von Geschäftsgeheimnissen im Zusammenhang mit EV-Fahrzeugbatterietechnik zu lasten gelegt. SK Innovation trifft nun ein 10-jähriges Importverbot einiger LIB-Typen in die USA.

Wie die Fraunhofer-Gesellschaft gestern in einer offiziellen Pressemitteilung berichtete, entwickelt sich das Projekt der Forschungsfertigung Batteriezelle in Münster sehr gut. Das Projekt ist eines der wichtigsten Batterieforschungsvorhaben in Deutschland zur Befähigung einer industriellen Batteriezellproduktion.

Das französische Batterie Start-Up Verkor hat die Hilfe von Capgemini SE, einem französischen multinationalen Unternehmen, das Beratungs-, Technologie-, Fach- und Outsourcing-Dienstleistungen anbietet, für seinen Plan gewonnen, eine 16-GWh-Fertigungsanlage für Batteriezellen in Rodez, etwa 150 km nordöstlich von Toulouse, im Departement Aveyron in Okzitanien zu bauen.

In Sorge über die wachsende Dominanz chinesischer Unternehmen auf dem Weltmarkt der batterieelektrischen Mobilität und um die eigene Zukunft des Mobilitätssektors zu schützen, hat die US-amerikanische Regierung Gespräche mit Canada Nickel geführt. Nickel ist aktuell einer der Schlüsselrohstoffe um leistungsfähige Batteriezellen zu produzieren.

Mitte Dezember des vergangenen Jahrs hatte CATL bereits angekündigt 5 Milliarden Dollar in ein Batteriewerk in Indonesien investieren zu wollen. Nun hat wohl auch Tesla Interesse an einem Investment im Land. Die mögliche Investition von Tesla steht vermutlich, ebenso wie die von CATL, in Verbindung mit der Ressourcenpolitik des Landes.

Nach den aktuell veröffentlichten Zahlen von SK Innovation konnten die Koreaner ihren Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr, auf ca. 1,2 Milliarden Euro, mehr als verdoppeln. Da SK Innovation zahlreiche Investition in das eigene Batteriegeschäft gestemmt hat, bleibt unter dem Strich jedoch ein Jahresverlust von ca. 320 Millionen Euro bestehen.