Nach aktuellen Berichten von Reuters plant VW eine zeitnahe Beteiligung an dem im westlichen Raum noch vergleichsweisen unbekannten chinesischen Batteriehersteller Guoxuan Hightech Co. Guoxuan ist spezialisiert auf die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Lithium-Batterien sowie Energieübertragungssystemen.

General Motors (GM) und LG Chem planen einen gemeinsamen Standort zur Zellherstellung in Lordstown im US Bundesstaat Ohio, dessen Grundsteinlegung für Mitte 2020 geplant ist. Auf dem 64 Hektar großen Grundstück soll eine Zellfabrik entstehen, die mehr als 30 GWh pro Jahr an Batteriekapazität produzieren kann. Dabei sollen mehr als 1.100 Jobs geschaffen werden. Die geplante Investition beträgt bis zu 2,3 Mrd. US Dollar.

Die Manz AG und Shenzen Yinghe Technology gehen eine strategische Kooperation im Bereich Lithium-Ionen Zell- und Modulfertigung ein. In Zukunft wollen sie durch Lizenzmodelle Kunden die jeweils beste Anlagentechnologie zur Fertigung von Batteriesysteme aus dem gemeinsamen Technologieportfolio anbieten.

Webasto hat im chinesischen Jiaxing (Provinz Zhejiang) – in der Nähe von Shanghai – eine neue Produktionsstätte für Dachsysteme und ein Batteriezentrum eröffnet. Neben dem neuen Standort beschäftigen sich seit einiger Zeit aber auch weitere chinesische Standorte mit Produkten für die E-Mobilitätssparte.

Der aufstrebende südkoreanische Batteriehersteller SK Innovation plant laut Aussage seines CEOs (Kim Jun) auf der CES eine weitere Batteriefabrik in den USA zu errichten und die Batteriefabrik in Ungarn zu erweitern. Grund hierfür soll der steigende Bedarf an Batteriezellen im E-Mobilitätssektor sein.

Tesla und Panasonic haben im Jahr 2017 mit der Batteriezellenproduktion in der Gigafactory 1 (GF1) begonnen. Die theoretische Kapazität dieser liegt bei 35 GWh, jedoch wurde die Kapazität bislang nicht annährend erreicht. Grund hierfür soll laut neusten Informationen ein Mangel an Fachpersonal gewesen sein.

Die Contemporary Amperex Technology Ltd besser bekannt als CATL und Chinas größter Hersteller von Lithium-Ionen-Batteriezellen, hat pünktlich zu Weihnachten am 24ten Dezember mit dem Bau an einem neuen Batteriezellenwerk in der südwestlich in China gelegenen Stadt Yibin begonnen. In bekannt schnellem chinesischem Zeitplan soll hier innerhalb von etwas mehr als zwei Jahren ein Produktionsstandort für 15 GWh pro Jahr entstehen. Nach zwei weiteren Jahren soll die Produktionskapazität dann noch einmal auf insgesamt 30 GWh pro Jahr gesteigert werden.

In der typischen chinesischen schnellen Baugeschwindigkeit hat SK Innovation als Spezialist für Lithium-Ionen-Pouch Zellen nach nur 16 Monaten Bauzeit eine Batteriezellefertigung in Changzhou eröffnet.

Der Münchner Großkonzern und deutsche Pionier der E-Mobilität in Serienfertigung BMW, einigt sich mit der chinesischen Firma Ganfeng Lithium auf zukünftige Rohstoff Lieferungen in einem Gesamtwert von 540 Millionen Euro bis zum Jahr 2024.

Vor ungefähr einem Monat hatte Elon Musk (Tesla-CEO) den Bau einer vierten „Gigafactory“ (Produktionsstätte) in Brandenburg, östlich von Berlin, angekündigt. Neuesten Erkenntnissen und Spekulationen zu Folge sollen dort auch die ersten eigenen Batteriezellenfertigung entstehen.

Der im Oktober bei der EU-Kommission eingereichte Antrag zur Förderung des „wichtigen Vorhabens von gemeinsamem europäischem Interesse“ (IPCEI) zur europäischen Batteriezellproduktion wurde nun genehmigt.

Ende November war es soweit: Wie der deutsche Wirtschaftsminister Peter Altmeier verkündete, wurden der Europäischen Kommission Informationen über das zweite europäische Batteriezellprojekt präsentiert. Nach dem bereits Anfang Oktober zur Notifizierung eingereichten Unternehmensverbund liegt der zweite nun der Europäischen Kommission zur Prä-Notifizierung vor.

Im Jahr 2017 sorgte die „Schwedenstudie“ des Umweltforschungsinstituts IVL für große Aufregung und bestärkte Kritiker von Elektroautos an ihrer Meinung festzuhalten. Analysen hatten ergeben, dass für die Batterieherstellung ca. 150 – 200 kg CO2 pro kWh Batteriekapazität entstehen. Ohne zum Beispiel die CO2 Entstehung bei der Produktion von Kraftstoff (Benzin, Diesel) zu berücksichtigen, wurde aus diesen Daten geschlussfolgert, dass Elektrofahrzeuge erst nach über 125.000 km umweltfreundlicher sind, als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.

Nachdem der exzentrische US-kanadische Unternehmer und Tesla CEO Elon Musk unlängst Pläne in Bezug einer geplanten Kolonisierung des Mars vorgestellt hatte, wartete Musk diese Woche mit einem weiteren sehr irdischen Paukenschlag auf.

Tesla fertigt seine Batterien und Fahrzeuge neben den USA und China zukünftig auch und vorrausichtlich schon ab 2021 in Grünheide nahe Berlin. Dies verkündete Musk dienstagabends bei der Verleihung des Auto-Preises „Goldenes Lenkrad“ in Berlin und beendete hiermit eine lange Zeit der Spekulation über den Standort der Gigafactory Nr. 4.

An die 2.500 Kilometer Reichweite, keine Ladezeit und recyclebar – die Aluminium-Luft Batterie, eine Erfindung aus Großbritannien, soll über diese Eigenschaften verfügen und wird nun als nächste industrielle Revolution angepriesen.