Der Münchner Großkonzern und deutsche Pionier der E-Mobilität in Serienfertigung BMW, einigt sich mit der chinesischen Firma Ganfeng Lithium auf zukünftige Rohstoff Lieferungen in einem Gesamtwert von 540 Millionen Euro bis zum Jahr 2024.

Vor ungefähr einem Monat hatte Elon Musk (Tesla-CEO) den Bau einer vierten „Gigafactory“ (Produktionsstätte) in Brandenburg, östlich von Berlin, angekündigt. Neuesten Erkenntnissen und Spekulationen zu Folge sollen dort auch die ersten eigenen Batteriezellenfertigung entstehen.

Im Jahr 2017 sorgte die „Schwedenstudie“ des Umweltforschungsinstituts IVL für große Aufregung und bestärkte Kritiker von Elektroautos an ihrer Meinung festzuhalten. Analysen hatten ergeben, dass für die Batterieherstellung ca. 150 – 200 kg CO2 pro kWh Batteriekapazität entstehen. Ohne zum Beispiel die CO2 Entstehung bei der Produktion von Kraftstoff (Benzin, Diesel) zu berücksichtigen, wurde aus diesen Daten geschlussfolgert, dass Elektrofahrzeuge erst nach über 125.000 km umweltfreundlicher sind, als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.

Nachdem der exzentrische US-kanadische Unternehmer und Tesla CEO Elon Musk unlängst Pläne in Bezug einer geplanten Kolonisierung des Mars vorgestellt hatte, wartete Musk diese Woche mit einem weiteren sehr irdischen Paukenschlag auf.

Tesla fertigt seine Batterien und Fahrzeuge neben den USA und China zukünftig auch und vorrausichtlich schon ab 2021 in Grünheide nahe Berlin. Dies verkündete Musk dienstagabends bei der Verleihung des Auto-Preises „Goldenes Lenkrad“ in Berlin und beendete hiermit eine lange Zeit der Spekulation über den Standort der Gigafactory Nr. 4.

An die 2.500 Kilometer Reichweite, keine Ladezeit und recyclebar – die Aluminium-Luft Batterie, eine Erfindung aus Großbritannien, soll über diese Eigenschaften verfügen und wird nun als nächste industrielle Revolution angepriesen.

CATL setzt den ersten Spatenstich für eine Batteriezellen-Fabrik außerhalb Chinas in Thüringen. Bis 2022 soll eine Produktionskapazität von 14 GWh entstehen.

Absichtserklärung zwischen Leclanché und Bombardier Transportation für mehr Elektrifizierung im Transportsektor beschlossen. Nicht elektrifizierte Streckenabschnitte des Schienennetzes sollen mit Batterien unterstützt werden.

Das Portal electrek.co hat in den Verlautbarungen der kanadischen Regierung herausgefunden, dass Tesla das Ingenieursunternehmen Hibar Systems übernommen hat. Weitere Verlautbarungen zu diesem Thema gibt es von Seiten Teslas nicht.

Akasol setzt Zusammenarbeit mit Samsung SDI fort. Für zukünftige Projekte des deutschen Batteriesystem-Hersteller ist eine Lieferung von 13 GWh von Samsung bis 2027 vereinbart.

Für den Produktionsstart in China will Tesla seine Lieferanteliste für Batterien erweitern und steht in Kontakt mit LG Chem. Ersten Berichten zufolge bereitet sich ein Produktionswerk von LG Chem bereits auf die Umstellung auf Rundzellen vor.

Das deutsche Unternehmen Webasto beginnt an seinem Standort in Schiering mit der Produktion von Batterien für die Elektromobilität und produziert ab dem kommenden Jahr ein eigens entwickeltes Batteriesystem.

Die beiden Forschungseinrichtungen haben Münster zu einem anerkannten Standort für die Batterieforschung entwickelt. Das MEET feiert 10-jähriges und das Helmholtz-Institut 5-jähriges Jubiläum.

GM zeigt Absichten für den Aufbau einer Batteriezellfertigung. Das Unternehmen will zunehmend in die Elektrifizierung seiner Fahrzeuge investieren.