Das estnische Unternehmen Skeleton Technologies, das Ultrakondensatoren herstellt und auch ein Werk in Großröhrsdorf in Sachsen betreibt, konnte in seiner sogenannten D-Finanzierungsrunde (4 Runde) einen Betrag von ca. 40 Millionen Euro einsammeln. Damit hat das Unternehmen insgesamt seit seiner Gründung im Jahr 2009 93 Millionen Euro an Investorenförderung eingenommen.

Nach Aussage des chinesischen Automobil Start-Ups Nio ist die Reichweitensorge noch immer eines der größten Hemmnisse beim Kauf eines elektrischen Fahrzeugs. Daher kündigte NIO Gründer William Li Bin Ende Oktober an, dass das Unternehmen ein Batteriepack mit 150 kWh Speicherkapazität entwickelt, welches eine Reichweite von über 900 km ermöglichen würde.

Nach Angaben von Reuters meldete Panasonic am Donnerstag, dass es an der Entwicklung einer neuen Batteriezelle für Tesla arbeite. Die neuen Zellen sollen auf dem von Tesla beim Battery-Day vorgestellten neuen Zellformat basieren. Panasonic will durch die Anstrengungen die jahrzehntelange Partnerschaft mit Tesla pflegen, in welcher Panasonic zuletzt Anteile an LG Chem und CATL, als Tesla Zell-Zulieferer, verloren hat.

Der TÜV Rheinland steigt in die Prüfung von Antriebsbatterien für Elektrofahrzeuge im europäischen Markt ein. Das Labor wird mit einer Fläche von rund 2.000 Quadratmetern zu den größten und modernsten seiner Art in Europa gehören. Das Investitionsvolumen beträgt über 22 Millionen Euro, im Vollbetrieb werden 25 Mitarbeitende im Prüfzentrum tätig sein.

Mit einer optimierten Batteriezelltechnik möchte SK Innovation in das Jahr 2021 starten. Insbesondere sollen die Batterien für schnelle Ladevorgänge optimiert sein und so, im Batteriesystemen verbaut, Reichweiten von 800 – 1200 km mit nur zwei 10-minütigen Schnellladestopps (ausreichend für 150 – 200 km neue Reichweite) ermöglichen. Die neuen Zellen sollen trotz Schnellladungen auf über 1000 Zyklen ausgelegt sein.

In Laboren des Center for Nanointegration (CENIDE) der UDE wird aktuell an einem verbesserten Anodenmaterial geforscht. Schnellladefähigkeit, Kapazität und Langlebigkeit künftiger Batteriezellen sollen durch das entwickelte neuartige Kohlenstoff/Silizium-Komposit erheblich verbessert werden. Gefördert wird das Projekt, an dem sich auch das Unternehmen Evonik beteiligt, durch 1,7 Millionen Euro vom Bundeswirtschaftsministerium.

Die weltweit erste „intelligente“ Batterie für Elektrofahrzeuge wurde vom europäischen Hersteller von EV-Batterien, InoBat Auto, in einer Ankündigung von CEO, Marian Bocek, vorgestellt. Die neue Zelle kombiniert künstlicher Intelligenz (KI) und Hochdurchsatztechnologie (HTP).

Mit dem Projekt „BattLife“ hat das neu gegründeten Fraunhofer Batterie-Innovations- und Technologie-Centers BITC am Erfurter Kreuz den Betrieb aufgenommen. Am BITC soll in den kommenden Jahren ein digitalisiertes Test-Center für Batterien und Batteriekomponenten aufgebaut werden. Mit 5 Millionen Euro unterstützt das Land Thüringen das Projektvorhaben, dass im hochwertigen Maßstab Daten aus dem Lebenszyklus der Batterie sammeln soll.

Mit einer neuen Entwicklung optimiert Porsche die Effizienz seiner Thermomanagementsysteme. Auf Basis eines Algorithmus soll die Fahrzeugbatterie jederzeit so optimiert temperiert sein, dass Belastungen wie die Aufladung der Batterie an der Ladesäule, die insbesondere beim Schnellladen besondere Anforderungen an die Kühlung stellt, besser gehandhabt werden können.

Wie viele andere Nationen weltweit möchte auch Indien im Rennen der nachhaltigen Mobilität der Zukunft mit vorne dabei sein. Dafür plant die größte Demokratie der Welt nun Anreize in Höhe von 4,6 Milliarden Dollar für Firmen zu bieten, die das Herzstück der Elektromobilität beliefern, die Batterie.

Aktuelle Berichte des europäischen Patentamts zeigen, dass die japanischen Unternehmen weiterhin eine Führungsrolle im Bereich der Batterieinnovation spielen. Panasonic, Toyota und andere japanische Unternehmen halten mehr als en Drittel der Patente im Themenbereich und sollten in Zeiten von starker Konkurrenz aus Südkorea und China auf dem Batteriemarkt auch heute nicht abgeschrieben werden.

Sichtet man die Medienlandschaft in den Tagen nach Teslas Battery-Day 2020, so wird das einhellige Bild ersichtlich, dass sich doch viele mehr vom Battery-Day erhofft hatten. Tesla liefert zwar konsequente und zielführende Weiterentwicklungen der aktuellen Batterietechnik. Der große Wow-Moment bleibt jedoch aus.

Im Rahmen von Teslas Battery-Day 2020 überzeugt Elon Musk in der Vorstellung mit einem ausführlichen Entwicklungsplan zur Tesla eigenen Batteriezelltechnik. Durch technologische Optimierungen auf allen Ebenen der Batteriezellproduktion, bis hin zur Integration der Batteriezellen ins Fahrzeug, stellt Musk verschiedene Lösungen zur Optimierung der Batterietechnik vor. In drei Jahren sollen alle Entwicklungsziele erreicht sein.

Ein internationales Konsortium bestehend aus dem Automobilhersteller Audi und zahlreichen Zulieferern entlang der Wertschöpfungskette bei der Produktion eines Batteriegehäuses, wie Asahi Kasei, Covestro, EconCore, IPTE, Johns Manville und weitere, plant die Entwicklung eines durch einen Multimaterialansatz gewichtsoptimierten Batteriegehäuse. Aktuelle Gehäusestrukturen, hauptsächlich aus Aluminium und Stahl produziert sollen abgelöst werden.

Der amerikanische Automobilkonzern GM hat ein nahezu kabelloses BMS-System, für den Einsatz in künftigen Elektrofahrzeugen, vorgestellt. Das kabellose Batteriesystem wurde vom Unternehmen Analog Devices, Inc. entwickelt. Dadurch, dass GM so kaum Kabelverbindungen im Batteriepack zwischen den BMS-Systemen auslegen muss, sieht der Autobauer Zeitersparnisse und viele weitere Vorteile bei der Entwicklung künftiger Elektrofahrzeuge.