Die neue Serie „Im Blick“ bringt regelmäßig Videos, die zu einem besseren Verständnis der Batterietechnik beitragen sollen – bei „Batterieproduktion“ und „Batterierecycling“, „Batterietesting“ und „Entwicklungstrends“. Diesmal im Fokus: die Lithium-Gewinnung aus dem Oberrhein nach dem Technologieansatz von Vulcan Energy Resources.

Das 2020 gegründete Unternehmen „Morrow Batteries“ bereitet den Auftakt seiner Produktion offenbar bereits für die nächsten zwölf Monate vor. Laut einem norwegischen Medienbericht werden für die Pilotproduktion derzeit Allianzen gegründet und mit hohem Tempo Fachkräfte eingestellt. Ziel sei es, frühzeitig die geplante Gigafactory im Landkreis Agder zu etablieren.

Apple steht offenbar mit den chinesischen Batterieproduzenten CATL und BYD in frühen Verhandlungen. Laut der Nachrichtenagentur Reuters lotet der iPhone-Hersteller derzeit eine mögliche Zulieferung von Batterien für ein seit längerem geplantes eigenes Elektromobil aus. Dabei könnten Lithium-Eisenphosphat-Batterien im Mittelpunkt stehen.

Tesla ist offenbar kurz davor, erste Lkw inklusive Schnellladelösung an Kunden zuzustellen. Aktuellen Berichten zufolge beabsichtigt das US-Unternehmen aus dem Silicon Valley, seinen batterieelektrischen „Semi Truck“ mit einer Ladelösung von einem Megawatt noch im Verlaufe dieses Jahres auszuliefern.

Das von BMW und Ford vor kurzem als Partner vorgestellte Unternehmen Solid Power hat Details zu einer Festkörperbatterie-Plattform bekanntgegeben. Ziel sei es, dass die Batterien erheblich leistungsfähiger werden und die Kathodenmaterialkosten sich parallel dazu um bis zu 90 Prozent verringern lassen.

Noch im vergangenen April hatte Oxis Energy verkündet, im Herbst 2021 erste Li-S-Zellen an Kunden und Partner für Tests zu liefern. Kaum einen Monat später musste das Unternehmen Insolvenz anmelden. Es sei nicht gelungen, die „für die Fortsetzung der Produktentwicklung erforderlichen Investitionen“ einzusammeln. Die Patente und die technische Ausrüstung des Unternehmens sollen nun versteigert werden.

Der Münchener Software-Spezialist Twaice hat in einer aktuellen Finanzierungsrunde insgesamt 26 Millionen US-Dollar eingesammelt. Mit den Mitteln will das Unternehmen die Entwicklungen im Bereich eines sogenannten digitalen Zwillings vorantreiben, um so bessere Vorhersagen zum Verhalten von Batterien im Betrieb zu erzeugen.

Die Autohersteller Nissan und Renault wollen künftig bei der Entwicklung und Produktion von Batterien zusammenarbeiten. Pläne für eine gemeinsame Plattform zur Kostenreduktion machte Renault-Chef Luca de Meo kürzlich bei einer Veranstaltung der Financial Times publik. Die Kooperation ermögliche, dass beide Marken zusammen als erste die Schwelle von einer Million verkauften Elektro-Autos mit den gleichen Batteriemodulen überschreiten.

Der britische Chemiekonzern Johnson Matthey (JM) hat nahe Oxford ein „Battery Technology Centre“ eröffnet. Der neue Standort soll eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung von Batteriematerialien spielen. Vor Ort baut das Unternehmen vorhandene Kapazitäten aus, um vor allem die eigene nickelreiche eLNO-Kathodenchemie voranzutreiben.

In einem aktuellen Interview berichtet das Fraunhofer IGCV über die Auswirkungen, die Produktionsprozess auf Qualität und Nachhaltigkeit der Batteriefertigung haben. In dem Gespräch geht es unter anderem um die aktuellen Projekte in diesem Bereich: die „Forschungsfertigung Batteriezelle“ und das vor kurzem gestartete „KIproBatt“.

BASF und der belgische Materialtechnologie- und Recycling-Konzern Umicore haben sich zu einer Zusammenarbeit im Bereich der Batterieaktivmaterial-Patente entschlossen. Beide Unternehmen sind auf dem Gebiet der Batteriekathodenmaterialien aktiv. Jetzt wollen sie eine Kreuzlizenzvereinbarung schaffen, mit der beide Partner Zugriff auf die Patente des jeweils anderen zu Kathodenmaterialien und deren Vorprodukten haben.

Die Automobilkonzerne BMW und Ford haben sich zusammen mit Volta Energy Technologies an einer 130 Millionen Dollar schweren Investition in das US-amerikanische Festkörperbatterie-Unternehmen Solid Power beteiligt. Beide Autobauer sollen bereits 2022 erste 100-Ah-Zellen für Validierungstests erhalten. Die Festkörperbatterie stellt kostengünstigere und leistungsstärkere elektrische Fahrzeuge in Aussicht.

Das globale Beratungsunternehmen McKinsey erkennt China in einer Studie den weltweit größten Markt für Elektroautos. Außerdem liefere die Volksrepublik die momentan beste Batterietechnik. Dazu wurden zehn chinesische Elektroautos unterschiedlicher Hersteller bis hin zur Batteriezellchemie analysiert.

Ein weiteres Unternehmen kündigt in einer aktuellen Vielzahl von Meldungen zur Festkörperbatterietechnik eine eigene Entwicklung im Themenbereich an. Das aktuell noch weitgehend unbekannte Unternehmen Oxis Energy mixt die Ansätze der Lithium-Schwefel-Batterie mit der einer Festköperbatterie. Ergebnis ist eine Festköper-Lithium-Schwefelbatterie, die schon zum Herbst 2021 Kunden bereitgestellt werden soll.

Das bisher weitgehend unbekannte Unternehmen Factorial Energy hat eine 40 Ah Festköperbatteriezelle für den Einsatz in batterieelektrischen Fahrzeugen vorgestellt und tritt hiermit aus den Chatten an die Öffentlichkeit. Zudem kündigt das Unternehmen an, dass Joe Taylor als vorheriger CEO von Panasonic Nord Amerika neuer Chef bei Factorial Energy werden soll.