Ein Team von Wissenschaftlern, dass unter der Leitung des renommierten MITs steht, hat untersucht, in wieweit der Chitinpanzer von Garnelen zur Herstellung effizient ökologischer Vanadium-Redox-Flow-Batterie Elektroden genutzt werden kann.

Ein Wissenschaftlerteam der Stanford University hat einen Elektrolyt entwickelt, der den Weg zu neuen Batteriegenerationen weiter ebnen kann. In einer in der Fachzeitschrift „Nature Energy“ vorgestellten Studie, zeigen die Forscher, wie ihr Elektrolytdesign die Leistung von Lithium-Metall-Batterien weiter verbessert.

Der deutsche Autobauer und VW Tochter, Audi sowie der Baden-württembergische Energielieferant, EnBW, möchten bis zum Ende des Jahres eine skalierbare Batteriespeicheranlage für erneuerbare Energiequellen im EnBW-Werk in Heilbronn entwickeln.

Die niederländische Provinz Noord-Brabant, das Ministerium für Wirtschaft & Klimapolitik und das frei Forschungsinstitut TNO gaben bekannt, dass sie gemeinschaftlich in eine dreidimensionale Feststoffbatterie investieren möchten. Ziel ist es, einen Prototyp zu entwickeln, der beweist, dass die Technologie funktioniert und serienmäßig hergestellt werden kann.

Nach aktuellen, noch unbestätigten, Berichten der südkoreanischen Medien, will LG Chem schon zum Jahr 2021 seine neue und hoch energiedichte NCMA Batterietechnologie, bestehend aus einer Nickel, Kobalt, Mangan und Aluminium Kathode auf den Markt bringen. Ursprünglich war der Plan, dass die Technologie erst 2022 zur Verfügung steht.

Die hervorragenden Eigenschaften von Zellen auf Lithium-Ionen-Basis sind Mittelpunkt und seit Jahren Befähiger vieler Innovationen im Mobilitätssektor sowie darüber hinaus. Wir werfen in einer kleinen Serie einen Blick auf die Lithium-Sauerstoff-Batterietechnologie. Heute mit Teil I.

Das von der EU mit 11,8 Millionen Euro geförderte Projekt (CObalt-free Batteries for FutuRe Automotive Applications) soll künftige Batteriegenerationen vom kritischen Rohstoff Kobalt, als Baustein der Kathode heutiger Batteriezellen, befreien und bis zum Jahr 2024 technische Alternativen für das seltene Element finden.

Ein aktuelles Forschungsprojekt der TH Mittelhessen in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen „BE Power“ untersucht, wie Batterien über einen längeren Zeitraum nutzbar gehalten werden, indem der Alterungsprozess durch eine systemtechnische Lösung verlangsamt wird.

Der Elektrofahrzeughersteller Electra hat sich verpflichtet, ein System zu verwenden, das den Zustand einer Elektroautobatterie überwacht und eine Angabe macht, wann eine Batterie am besten für die Nutzung in einer Second-Life Anwendung geeignet ist und entsprechend gewechselt werden sollte.

Die Nissan Motor Co. und die Sundwoda Electric Vehicle Battery Co. werden wohl künftig bei der Entwicklung von neuen Fahrzeugbatteriegenerationen für Nissans kommende e-POWER Modelle kooperieren. Neben der Entwicklung der eigentlichen Batterien soll vor allem auch eine effiziente und stabile Produktionslinie dieser erarbeitet werden. Bis zum Ende des Jahres soll die Kooperation in allen Details formuliert und von den Parteien unterschrieben sein.

Die koreanischen Unternehmen Hyundai, Kia und LG Chem haben in einer gemeinschaftlichen Kooperation den Wettbewerb EV & Battery Challenge ins Leben gerufen. Ziel des Wettbewerbs ist es vielversprechende Start-Ups im Bereich von Elektrofahrzeugen und Batterien zu finden und durch das Event eine Kommunikationsstruktur zwischen Start-Ups und den etablierten Unternehmen zu schaffen.

Teslas Chef, Elon Musk, hat angekündigt, dass sich Teslas prominenter „Battery-Day“ erneut auf einen Zeitraum nach dem 4. Juli 2020 verschieben wird. Der Battery-Day sollte eigentlich schon im März dieses Jahres stattgefunden haben und wurde aber aufgrund der Covid-19 Pandemie damals bereits auf Juni verschoben. Tesla sowie Elon Musk nutzen den Battery-Day, um ausführlich über die technologischen Entwicklungen der Marke sowie die Marktentwicklung generell zu sprechen.

Der Volkswagenkonzern investiert weitere 200 Mio. US-$ in den US-amerikanischen Spezialisten für Feststoffbatterien QuantumScape. Bereits seit dem Jahr 2018 arbeitet VW mit dem Unternehmen QuantumScape zusammen, um gemeinschaftlich die Großserienfertigung von Feststoffbatterien voranzutreiben. Feststoffbatterien beschreiben einen der größten aktuellen Entwicklungstrends der Batterietechnik, da dieser höhere Reichweiten und schnellere Ladezeiten verspricht.

Das Batterie Start-Up SCIO Technology, aus Aschaffenburg, hat im Mai den Businessplan Wettbewerb Nordbayern mit seinen innovativen Batteriesystemen gewonnen. SCIO Technology entwickelt neuartige Batteriesysteme für die E-Mobilität auf Basis des Baukastenprinzips und ergänzt in seinen Batterieentwicklungen immer genau die Zusatzanforderungen, die explizit im zugrunde liegendem Auftrag benötigt werden.

Der chinesische Autobauer Nio hat den 500.000 Akkuwechsel an einer seiner Service-Stationen in China, zum Ende des Monats Mai, umgesetzt und liefert somit Erfolgsmeldungen für eine Technologie der Elektromobilität, die fast schon vergessen wurde.