In Coventry ist das Batterieforschungsprojekt „UK Battery Industrialisation Centre“ (UKBIC) eröffnet worden. Mit einer Investition von 130 Millionen britischen Pfund und auf 18.500 Quadratmetern Fläche soll das Vorhaben dazu beitragen, die Batterietechnologie in Großbritannien weiterzuentwickeln.

Lange Zeit gab es kaum eine Alternative zu Lithium als wichtigem Transportmedium für Ladungen in Batterien. Nun jedoch startet die Natrium-Ionen-Batterie, die bislang hauptsächlich durch Forschungsansätze bekannt ist, in die Serienproduktion in China – vorangetrieben von CATL und Faradion.

Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) hat am Stammsitz in Berlin ein neues Batterietestzentrum eröffnet. Die dortigen Untersuchungen zur Sicherheit und Nachhaltigkeit der Batterien sollen national und international in Regelwerke und Normungen einfließen.

Nachdem GM bereits in das US-Unternehmen SolidEnergy Systems (SES) investiert hat, steht nun wohl auch Hyundai vor einer Partnerschaft mit dem Festkörperbatterie-Spezialisten. Laut der Nachrichtenagentur Reuters will Hyundai 100 Millionen US-Dollar in die Beteiligung investieren. Die Informationen stammen offenbar von einer internen Quelle. Bei GM waren es im vergangenen April 139 Millionen Dollar.

Das norwegische Batterie-Start-up-Unternehmen Beyonder und der schweizer Robotik- und Automatisierungsriese ABB haben sich zur Entwicklung und Produktion von Lithium-Ionen-Kondensatoren zusammengeschlossen. Dabei sollen die Schlüsselkomponenten beider Parteien zur Anwendung kommen. Die Partner wollen Lösungen unter anderem für Netzfrequenzregler schaffen.

Daimlers chinesischer Batteriezellpartner Farasis hat zwei neue Joint Ventures (JV) im europäischen Netzwerk des Konzerns umgesetzt. Mit dem deutschen Automobilzulieferer Hella will Farasis sich auf die Entwicklung eines modularen Batteriemanagementsystems konzentrieren. Die zweite Kooperation soll einen Nutzfahrzeughersteller betreffen – mit Blick auf Batteriezellen für eine E-Bus-Anwendung.

Die EU-Kommission und die „Battery European Partnership Association“ (BEPA) wollen im öffentlich-privaten Vorhaben „BATT4EU“ die europäische Batterieentwicklung mit insgesamt 925 Millionen Euro fördern. Ziel sei es, eine „wettbewerbsfähige, nachhaltige und zirkuläre europäische Batterie-Wertschöpfungskette“ zu erschaffen und damit eine starke Zukunftsindustrie aufzubauen.

Die beiden schwedischen Unternehmen Volvo und Northvolt beabsichtigen die Gründung eines Joint Ventures zur Entwicklung und Produktion nachhaltiger Batterien. Kern der 50:50-Partnerschaft soll eine Batteriezellfabrik mit einem Volumen von 50 Gigawattstunden pro Jahr sein. Vorab soll jedoch ein Forschungs- und Entwicklungszentrum errichtet werden.

Die neue Serie „Im Blick“ bringt regelmäßig Videos, die zu einem besseren Verständnis der Batterietechnik beitragen sollen – bei „Batterieproduktion“ und „Batterierecycling“, „Batterietesting“ und „Entwicklungstrends“. Diesmal im Fokus: die Lithium-Gewinnung aus dem Oberrhein nach dem Technologieansatz von Vulcan Energy Resources.

Das 2020 gegründete Unternehmen „Morrow Batteries“ bereitet den Auftakt seiner Produktion offenbar bereits für die nächsten zwölf Monate vor. Laut einem norwegischen Medienbericht werden für die Pilotproduktion derzeit Allianzen gegründet und mit hohem Tempo Fachkräfte eingestellt. Ziel sei es, frühzeitig die geplante Gigafactory im Landkreis Agder zu etablieren.

Apple steht offenbar mit den chinesischen Batterieproduzenten CATL und BYD in frühen Verhandlungen. Laut der Nachrichtenagentur Reuters lotet der iPhone-Hersteller derzeit eine mögliche Zulieferung von Batterien für ein seit längerem geplantes eigenes Elektromobil aus. Dabei könnten Lithium-Eisenphosphat-Batterien im Mittelpunkt stehen.

Tesla ist offenbar kurz davor, erste Lkw inklusive Schnellladelösung an Kunden zuzustellen. Aktuellen Berichten zufolge beabsichtigt das US-Unternehmen aus dem Silicon Valley, seinen batterieelektrischen „Semi Truck“ mit einer Ladelösung von einem Megawatt noch im Verlaufe dieses Jahres auszuliefern.

Das von BMW und Ford vor kurzem als Partner vorgestellte Unternehmen Solid Power hat Details zu einer Festkörperbatterie-Plattform bekanntgegeben. Ziel sei es, dass die Batterien erheblich leistungsfähiger werden und die Kathodenmaterialkosten sich parallel dazu um bis zu 90 Prozent verringern lassen.

Noch im vergangenen April hatte Oxis Energy verkündet, im Herbst 2021 erste Li-S-Zellen an Kunden und Partner für Tests zu liefern. Kaum einen Monat später musste das Unternehmen Insolvenz anmelden. Es sei nicht gelungen, die „für die Fortsetzung der Produktentwicklung erforderlichen Investitionen“ einzusammeln. Die Patente und die technische Ausrüstung des Unternehmens sollen nun versteigert werden.

Der Münchener Software-Spezialist Twaice hat in einer aktuellen Finanzierungsrunde insgesamt 26 Millionen US-Dollar eingesammelt. Mit den Mitteln will das Unternehmen die Entwicklungen im Bereich eines sogenannten digitalen Zwillings vorantreiben, um so bessere Vorhersagen zum Verhalten von Batterien im Betrieb zu erzeugen.