Die Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle FFB und das UK Battery Industrialisation Centre (UKBIC) wollen künftig kooperieren. Die Zusammenarbeit umfasse den Austausch von Erfahrungen in der Zellproduktion sowie die Entwicklung einer europäischen Roadmap für die Batterietechnologie.

Der Chemiekonzern Henkel hat zwei neuartige Beschichtungen für Akku-Packs von E-Fahrzeugen präsentiert. Die Innovation soll bei einem thermischen Durchgehen den Prozess verlangsamen und so die Insassen schützen. Die Beschichtungen fungierten als feuerfeste Barriere, die den „Thermal Runaway“ vom Rest des Autos trennt.

Der chinesische Zellhersteller und VW-Partner „Gotion High Tech“ hat es geschafft, die Produktion von Lithium-Eisenphosphat (LFP)-Akkus mit einer Energiedichte von 210 Wattstunden pro Kilogramm in die Serienproduktion zu skalieren. Ende 2022 soll die Energiedichte gar mit 230 Wattstunden je Kilo übertroffen werden.

Der Batteriezellenproduzent Britishvolt und der britische Sportwagenhersteller Aston Martin schließen sich zusammen, um Batterietechnologien der Zukunft zu entwickeln. Ziel sei es, neue Standards für die Hochleistungszellen der elektrischen Sportfahrzeuge von Aston Martin zu setzen.

Die norwegische Regierung unterstützt das Forschungsprojekt „Sustainable Materials for the Battery Value Chain“ der Green-Platform Initiative mit ca. 100 Millionen Norwegische Kronen. Mitglieder des Konsortiums sind unter anderem die Batteriehersteller Freyr und Morrow sowie weitere namhafte Unternehmen wie Hydro, Elkem sowie Corvus Energy.

Das Land Schleswig-Holstein hat mit dem Aufbau des Forschungszentrums für angewandte Batterietechnologie Schleswig-Holstein (FAB-SH) begonnen. Die Forschungseinrichtung wird in direkter Nähe zum Fraunhofer-ISÌT errichtet. Im kommenden Jahr sollen an der FAB-SH Batteriezellen entwickelt werden.

Das KIT und das HIU haben eine neue Forschungsanlage zur automatisierten und digitalisierten Materialentwicklung in Betrieb genommen. In diesem Projekt wird angestrebt die Entwicklungszeit einer Batteriezelle zu verkürzen.

Skeleton Technologies hat Investitionen von 37,6 Millionen Euro erhalten. Die finanziellen Mittel zur Unterstützung des estnischen Herstellers von Energiespeicher-Systemen und Superkondensatoren sollen in die Entwicklung neuer Batterietechnologien und in den Ausbau der Kondensatorproduktion in Sachsen fließen.

Neun deutsche Unternehmen haben sich im Rahmen eines Forschungsprojekts zur Entwicklung einer neuen Lithium-Ionen-Zelle zusammengeschlossen. Ziel sei es, durch Optimierungen die flächendeckende Elektrifizierung des Verkehrs zu forcieren. Die verbesserten Zellen sollen hochkapazitiv, schnellladefähig und kostengünstig sein.

Das „UK Battery Industrialisation Centre“ (UKBIC) fördert den Produzenten Britishvolt mit mehreren Millionen Pfund zur Entwicklung von Musterzellen der nächsten Generation. Ziel ist die Serienfertigung neuartiger Zellen mit hohem Nickelgehalt und erhöhter Energiedichte, um Batterien mit größerer Leistung produzieren zu können.

Mercedes-Benz und Stellantis haben insgesamt 200 Millionen US-Dollar in das Start-up-Unternehmen „Factorial Energy“ investiert. Eigenen Angaben zufolge nutzt der in Massachusetts ansässige Betrieb die Summe von umgerechnet 177 Millionen Euro dazu, die Kommerzialisierung der Feststoffbatterie zu beschleunigen.

Samsung SDI hat mit der Pilotproduktion von zylindrischen Batteriezellen der nächsten Generation für Elektrofahrzeuge begonnen. Aus Expertenkreisen heißt es, dass der südkoreanische Batterieproduzent seine internationalen Standorte ausbauen werde, sobald die Pilotproduktion Serienreife aufweist.

Die „Cellforce Group“ als deutsches Joint Venture von Customcells und Porsche AG hat eine Partnerschaft mit „PPG Industries“ geschlossen. Der Materialspezialist aus den USA beliefert Cellforce künftig mit einem innovativen Binder für Kathoden, der den Verzicht auf das umstrittene Lösungsmittel N-Methyl-2-pyrrolidon (NMP) erlaube.

Der japanische Technologiekonzern Toshiba hat eine neue Generation von 20-Amperestunden-Batteriezellen vorgestellt. Sie verfügt anodenseitig über Lithium-Titan-Oxid (LTO) und soll für ein breiteres Spektrum als sein Vorgängermodell geeignet sein – etwa für Bahnen, Hybridbusse, Lastkraftwagen und Hybrid- sowie Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge.

Toyota beabsichtigt, ab 2025 die ersten Festkörperbatterien in einem Serienfahrzeug zu installieren. Das verriet Gill Pratt, Toyotas leitender Wissenschaftler und Leiter des konzerneigenen Forschungsinstituts, in einem Inteview mit dem Branchennetzwerk „Autoline“ während der Elektronikmesse CES zum Auftakt des Jahres in Las Vegas.