Die EAS Batteries GmbH mit Sitz in Nordhausen hat BMW bei der Entwicklung seiner ersten eigenen zylindrischen Batteriezelle in entscheidendem Maße assistiert. Dabei handelt es sich um großformatige Rundzellen mit einem Durchmesser von 46 Millimetern, die BMW im vergangenen September angekündigt hatte.

Die Prüforganisation Dekra plant die Errichtung eines Testzentrums für Batteriesysteme. Die Anlage soll am Unternehmenssitz im brandenburgischen Klettwitz entstehen und künftig Systeme sowohl für automobile als auch für stationäre Anwendungen untersuchen. Das neue Labor soll 2024 in Betrieb gehen.

Die Altech Advanced Materials AG plant die Herstellung von Batteriepacks speziell für den Betrieb mit erneuerbarer Energie in gewerblicher und industrieller Netzinfrastruktur. Dies geschieht im Rahmen des Batterie-Joint-Ventures mit dem Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS).

Der britische Zellentwickler „LiNa Energy“ hat mit der erfolgreichen Demonstration seiner Natrium-Metall-Batterie durch den kommerziellen Partner „ion Ventures“ einen Meilenstein erreicht. „LiNa Energy“ mit Sitz in Lancaster strebt den Vertrieb seiner Batteriezellen unter anderem für den stationäen Speichersektor an.

Ein Forschungs-Team des Max-Planck-Instituts hat ein hochfeines metallisches Fleece entwickelt, das Fortschritte bei Energiedichte, Laderaten und Sicherheit von Batterien verspricht. Das Spin-off-Unternehmen Batene GmbH vermarktet die Technologie unterdessen als alleiniger Lizenzträger.

Der Energiekonzern RWE will in Nordrhein-Westfalen zwei Batteriespeicher mit einer Gesamtleistung von 220 Megawatt (MW) errichten. Die Anlagen sollen in den Städten Neurath und Hamm entstehen und 2024 in Betrieb gehen. Geplant sei der Einsatz fabrikneuer Lithium-Ionen-Batterien in Schrankbauweise.

Das Zelltechnikunternehmen Enpower Greentech aus den USA hat eigenen Angaben zufolge eine branchenführende Kapazität in zylindrischen Batteriezellen der 18650er Größe entwickelt. Sie erreiche eine Energiedichte von 888 Wattstunden pro Liter und sorge damit für eine 15-prozentige Verbesserung gegenüber herkömmlichen Lithium-Zellen.

Die Automotive Cells Company (ACC) und ProLogium Technology haben eine Erklärung zur Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Festkörperbatterien für Elektrofahrzeuge unterzeichnet. Anfang 2022 hatte ACC den Bau ihrer ersten Gigafactory in Hauts-de-France bestätigt, um in Europa bis 2030 eine 120-Gigawattstunden-Kapazität zu erreichen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt an der Universität Bayreuth mit rund 2.200.000 Euro über einen Zeitraum von zwei Jahren. Im dem Projekt ILAB (Intelligentes Batterietestlabor) soll künftig im Bereich des Batterietestens eine neuartige Infrastruktur aufgebaut werden

Fluence wird mit dem Netzbetreiber zusammenarbeiten, um das Speichersystem im Baden-Württemberg einzusetzen. Es soll 2025 fertiggestellt werden und wird ein 250 Megawattstunden umfassendes System sein. Der Speicher soll die Engpässe beseitigen, die sich aus dem Transport der Windenergie quer durch das Land ergeben.

Das serbische Unternehmen ElevenES hat die derzeit größte Lithium-Eisen-Phosphat (LFP)-Batteriezelle entwickelt. Die ersten Chargen des vollständig in Europa entstandenen Produkts sollen im ersten Quartal 2023 für Kundentests ausgeliefert werden. Die Zelle selbst soll noch 2022 der internationalen Öffentlichkeit präsentiert werden.

Der Batteriehersteller Farasis hat bei einer Pressekonferenz in Peking einen neuen hoch nickelhaltigen Akku angekündigt. Die Lithium-Ionen-Batterie der nächsten Generation mit dem Namen „Super Pouch Solution“ (SPS) verspreche unter anderem massive Kosteneinsparungen im Produktionsbereich.

Das britische Unternehmen IONETIC hat eine Plattform für das Design von Elektroauto-Batteriepacks auf den Markt gebracht. Mit der Neuerung des Start-up-Betriebs sollen Automobilhersteller, die ein neues Elektrofahrzeug ins Leben rufen möchten, Entwicklungskosten und -zeit in erheblichem Maß einsparen können.

Das Aachener Zentrum für integrativen Leichtbau (AZL) beginnt am 27. Oktober an der RWTH Aachen mit einem Projekt zur Entwicklung von Konzepten für die „vielversprechende und zukunftssichere Cell-to-Pack-Technologie“. Mit der Ankündigung lädt das AZL Betriebe zur Teilnahme an dem branchenübergreifenden Vorhaben ein.

Das norwegische Zellentwicklungs- und -produktionsunternehmen „FREYR Battery“ hat die Einrichtung eines Campus für Technologieressourcen in Japan bekanntgegeben. Die neue Geschäftseinheit ist der erste Standort des Unternehmens in Asien und soll FREYRs Entwicklung der „24M Technologies“-Batterieplattform skalieren.