Eine vorgestellte Analyse von Bloomberg New Energy Finance (BNEF) hat einen derzeitigen Batteriespeicherpreis von 156 $/kWh ergeben. Dies bedeutet eine Reduktion der Kosten um 87% zu den 2010 errechneten 1100 $/kWh. Zurückzuführen ist die Kostenreduktion vor allem auf das gestiegene Auftragsvolumen, den erhöhten Absatz von batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV) und die Verbreitung von verbesserten Kathodenmaterialien, die höhere Energiedichten ermöglichen.

Die gegenwärtig größte Hürde für den Absatz von Elektroautos ist deren geringe Reichweite und die damit verbundene Notwendigkeit, bei längeren Fahrten die Batterien an den eher spärlich vorhandenen Ladesäulen häufig wieder aufzuladen. Außerdem dauert die Wiederaufladung derzeit mindestens eine halbe Stunde, was den Fahrtverlauf zusätzlich verlängert. Innovative Lösungen werden derzeit entwickelt.

Die Anwendbarkeit aktueller Lithium-Ionen-Batterien in der Elektromobilität krankt derzeit hauptsächlich an der relativ geringen spezifischen Kapazität des Anodenmaterials Graphit, wodurch nur geringe Reichweiten mit einem Elektrofahrzeug erzielt werden. Deshalb wurde die Forschung und Entwicklung der letzten Jahre auf die Untersuchung von Ersatzmaterialien wie z.B. Lithium-Silizium-Legierungen fokussiert.

Custom Cells errichtet mit Partnern eine Demonstrator-Zellfertigungslinie für qualitativ hochwertige Lithium-Ionen-Batteriezellen. Hier soll an der Flexibilität der Batterieproduktion hinsichtlich der Anforderungen von speziellen Batterien geforscht werden.

KIT und Helmholtz-Institut Ulm (HIU) haben erstmals Elektrolyte mit brauchbaren Eigenschaften bei Raumtemperatur für Calciumbatterien entwickelt.

Ein neues Airbus-Labor forscht in Shenzhen an der Weiterentwicklung der Batterietechnologie für elektrische Luftfahrzeuge. Forschungsschwerpunkte sind besonders die Herausforderungen bei der Sicherheit und der Leistung der Batterien.

Für die Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien wurden drei Batterieforscher mit dem Chemie-Nobelpreis ausgezeichnet. Die Technologie wurde von dem verleihenden Nobelpreis-Komitee als zukunftsweisend und revolutionär für die Gesellschaft eingestuft.

Batterieforscher von Tesla haben eine optimierte Pouch-Zelle entwickelt, die bislang unerreichte Lebensdauern ermöglichen soll. Die technischen Daten sowie die Testergebnisse veröffentlichten die Forscher nun vollständig.

Im Rahmen des Forschungsvorhabens StarTest („Standardisierte Prüfverfahren für die Genehmigung und Testverfahren für die Produktion von Batterien für Elektrofahrzeuge für den chinesischen sowie den deutschen Markt“) fand am
21.08.2019 erstmals ein fachspezifisches Symposion an der Tsinghua Universität in Peking statt.

Die zugrundeliegende Technologie der Lithium-Ionen-Batterie wurde bereits im vergangenen Jahrtausend entwickelt. Wirklich Fahrt hat ihre Entwicklung aber erst in den vergangenen Jahren aufgenommen. Um die Entwicklung nachzuzeichnen wollen wir die letzten drei Jahre in 15 prägenden Zitaten nachzeichnen.

Die deutsche Bundesregierung hat ihr Klimaschutzpaket 2030 vorgestellt. Hierin wird die Batteriezellproduktion in Deutschland als wichtiger Bestandteil beschrieben. Hier die wichtigsten Inhalte aus Batterieperspektive. Ein ausführlicher Bericht folgt.

Batterie-Recycling-Kooperation für die Entwicklung eines innovativen Kreislaufsystems gegründet. Die Verwertung und der Neuaufbau von Lithium-Ionen-Batterien aus recycelten Materialien sind Teile des von der EU geförderten Projektes.

„Millionen-Meilen-Batterie” könnte die Lebensdauer und Reichweite von Teslas Elektrofahrzeugen deutlich steigern. Beeindruckende Testergebnisse versprechen Gesamtreichweiten von 1,61 Mio. Kilometern.

Nach verlustreichem Jahr 2018 steigert das Unternehmen Akasol seinen Umsatz deutlich. Weitere Investitionen und Standorte sowie eine Erhöhung der Produktionskapazität sind in Planung

Trotz der Entscheidung für Münster arbeitet Ulm weiter an dem Aufbau einer Batterieforschung. Dafür könnte eine Millionen-Förderung vom Bund helfen.