

Autor: Die Redaktion
Veröffentlicht am 03.11.2021
Das südkoreanische Unternehmen SK Innovation mit seiner Batterietochter SK On hat sich auf eine neue Entwicklung von LFP-Zellen ausgerichtet. Batterien auf Basis einer Lithium-Eisenphosphat- (LFP-) Zellchemie erlangten im Laufe des Jahres immer mehr Bedeutung im Sektor der günstigen, aber leistungsschwächeren Batteriezellen. Bis dato hatten bereits Tesla, VW und zuletzt Daimler ihre jeweiligen Pläne mit batterieelektrischen Modellen auf LFP-Zellchemie-Basis verkündet.
Tesla gilt als Pionier im LFP-Zellen-Bereich
Als wesentliche Vorteile der LFP-Zelltechnologie im Vergleich zur NMC-Batterie gelten Experten zufolge die günstigeren Herstellungskosten und die robuste Sicherheit. So berichtete Daimler erst vor einer Woche, dass der Automobilkonzern in seinen Basis-Elektro-Fahrzeugen ähnlich wie bereits VW auf diese Vorteile setzen wolle. Als Vorreiter in der Anwendung von LFP-Zellen auf dem privaten Fahrzeugmarkt gilt indes Tesla. Der Konzern hatte bereits 2020 angekündigt, die LFP-Batterien in den Basismodellen des „Model 3“ zu verbauen. Tesla-Partner und aktueller Pionier in der LFP-Zellchemie ist CATL. Die Chinesen hatten als erster großer Batteriehersteller frühzeitig auf die Technologie gesetzt. Auch das ebenfalls aus China stammende Unternehmen BYD hat bereits angekündigt, zeitnah seine LFP-basierten „Blade“-Zellen an Automobilhersteller auszuliefern.
Ziel: „Hohe Energiedichte und schnelle Ladezeiten“
SK On folgt insofern dem allgemeinen Trend hin zur LFP-Zelle im kostenoptimierten Elektro-Fahrzeug-Markt. Ziel ist es dem Unternehmen zufolge, „Hochleistungs-LFP-Batterien mit hoher Energiedichte und schnellen Ladezeiten“ zu entwickeln – basierend auf den bei SK On vorhandenen Kompetenzen in der NMC-Technologie.





























